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Wednesday, 22 April 2015

Dienstags im Spieleclub

Dienstag war wie immer Spieleclub Abend. Weil Rotentchen den ganzen Tag für ihre Arbeit geschriebe hat, ging es also zum Spiele um doch noch etwas Spaß zu haben. Während des Abendessens wurde das kurze Würfelspiel Würfelwurst gespielt. Dabei spielt man sechs Runden. Jede Runde würfelt man mit acht Würfeln. Vier davon zeigen Tiere, die anderen vier Zahlen oder Würste. Dabei muss man versuchen so viele Tiere einer Sorte und möglichst hohe Zahlen zu Würfeln. Eine Wurst gilt dabei als Einser, wenn man aber vier Würste hat, dann werden sie zu Siebenern. Das Spiel ist realtiv einfach und schnell gespielt. Ideal für Zwischendurch, auch wenn es halt doch vom Würfelglück abhängt. 
Würfelwurstwürfel und Tierplättchen, damit man nicht ein Tier zweimal wertet.

Als nächstes habe wir dann zu Viert Spyrium gespielt. Dabei setzt man seine Arbeiter ein um Fabriken, Minen oder Sonderkarten zu kaufen um an Spyrium zu gelangen und dieses dann wieder in Siegpunkte umzuwandeln. Dabei ist man immer sehr knapp an Geld und Arbeitern und man muss sich gut überlegen, wie man spielt. Für die erster Runde war Rotentchen nicht sehr erfolgreich, aber es hat dennoch Spaß gemacht. Mit etwas mehr Geld und einer Sonderkarte wäre es vermutlich besser gegangen. Das Spiel dauert zwar ca. 1 1/2 Stunden, allerdings kommt es einem gar nicht so lange vor. 
Spielbrett nach der ersten Runde von Spyrium
Verpackung

Als drittes haben wir Rialto gespielt. Hierbei spiel man jede Runde Sieben Karten aus (außer man kann Boni einsetzen) und versucht möglichst viele Siegpunkte zu sammeln indem man Brücken und Gondelrouten in Venedig setzt um die sechs Bezirke zu verbinden, Häuser baut um Boni freizuschalten und Geld sammelt bzw. zum Dogen wird und damit Startspieler ist. Der Spielplan ist sehr nett gestaltet, nur die Siegpunktleiste ist etwas falsch geraten. Sie schaut zwar schön aus, ist aber mühsam abzulesen. Auch hier spielt man sechs Runden und es geht relativ schnell. Es ist ein nettes Spiel für zwischendurch - auch wenn es ca. 90 min dauert - und recht simple, was die Spielzüge angeht. 
Spielbrett in der fünften Runde

Verpackung

Als letztes Spiel haben wir zwei Runden Good Cop, Bad Cop gespielt. Hierbei bekommt man drei Karten, welche entweder gute oder böse Cops zeigen oder die Agentin (gut) oder den Kingpin (böse). Nun muss man herausfinden, wer zu einem gehört und wen man ausschalten muss. In der ersten Runde haben wir als böse Cops gewonnen. In der zweiten Runde habe ich als Agentin mich zwar wacker geschlagen, aber es leider nicht geschafft, alle zu bekehren und bin schließlich gestorben. Das Spiel ist leider nur auf Englisch erhältlich, aber es macht Spaß, geht sehr schnell und ist einfacher als Mayday, Mayday, welches ein Ähnliches Spielprinzip hat, aber viel verwirrender ist. 
Meine noch verdecke Auslage an Identitäten und ein Werkzeug

Und dann ist noch ein Wunder geschehen. Rotentchen hat ein Spiel bei der Verlosung gewonnen. Nun besitze ich Qwirkle!

Tuesday, 31 March 2015

Spieleabend bei Freunden

Wiedermal wurde an einem Dienstag gespielt, diesmal aber nicht im Spielclub, sondern bei Freunden Zuhause. Gespielt wurde wieder einiges aus der Serie gleichen Serie wie Mogel Motte, begonnen wurde aber mit einem Spiel, das genau 10 min dauert: Escape. 

Escape ist ein Spiel im Stile von Indiana Jones. Es ist kooperativ und man muss würfeln. Wir sind in einem Tempel und müssen entkommen. Um eine neue Kammer betreten zu können, muss eine bestimmte Würfelkombination gewürfelt werden und dann noch eine andere um die Kammer auch betreten zu können. In manchen Kammern gibt es dann auch noch Möglichkeiten die bösen Kristalle loszuwerden. Dies alles muss gemacht werden, dabei auch noch der Ausgang gefunden werden. Dabei läuft auf einer CD Musik mit, die durch schneller werden auch sagt, dass man zum Beispiel wieder in die Startkammer gehen muss und beim dritten Mal muss man dann durch den Ausgang fliehen. Allerdings müssen dazu genug Kristalle losgeworden sein, damit man überhaupt fliehen kann. Das Spiel ist nett gestaltet und die Musik ist super passend, aber es ist sehr stressig und wir haben es leider nicht geschafft. Nur eine von fünfen konnte fliehen.


Danach haben wir Särge Schubsen gespielt. Dabei geht es darum Särge mit Vampiren aus dem Schloss auszumisten, also rauszuschubsen. Dabei haben die Särge jeweils eine Farbe und ein Symbol. Dies wird mit zwei Würfeln ausgewürfelt und wenn man die Kombination hat, dann muss man so schnell wie möglich auf den Knoblauchsarg schlagen. Dann wird der Sarg umgedreht und man muss sich die Kombination merken, wenn man sie das zweite Mal bekommt, dann kann der Sarg geschubst werden. 
Leider habe ich kein Foto von den Sargkarten. Die sind super. Aber blöd zum Mischen.
Danach wurde dann eine Partie Andor mit der Erweiterung "Die Reise in den Norden" gespielt. Die Helden sind nun mit dem Schiff auf in den Norden. Rotentchen hat das Böse gespielt, da es nur vier Helden gab und wir zu fünft waren. Damit hat auch Rotentchen als einzige gewonnen. ^^ Allerdings macht das neue Abenteuer super viel Spaß. Das Schiff ist nett und die Monster sind super. Allerdings sind wieder Mechaniken im Spiel eingebaut, die alles viel schwieriger machen. Aber das nächste Mal schaffen wir es bestimmt. 
Andor mit Schiff und neuen Wassermonstern, aber immer noch genau so böse zu den Spielern. 

Dann wurde Assel Schlamassel gespielt. Hierbei werden vier verschiedene Ungeziefer mit den Zahlen von eins bis fünf gezogen. Diese müssen nun vom Spieler durch Klatschen angesagt werden. Die vier Ungeziefer haben eine gewisse Reihenfolge, die durch das Klopfen auf den Tisch angesagt wird und die Anzahl dann durch Klatschen. Der Spieler ist dabei aber bemüht es nicht einfach zu machen, denn wenn es nicht erraten wird, dann bekommt der Spieler selbst die Karte. 

Im Anschluss haben wir gleich mit dem Ungeziefer weiter gemacht und haben Kakerlaken Tanz gespielt. Hierbei werden Karten aufgedeckt und man muss den jeweiligen Tanz aufführen. Allerdings wird es verkompliziert, denn wenn es die gleiche Karte wie davor ist, dann darf dieser Tanz eben nicht genannt und getanzt werden. Eigentlich klingt es ganz leicht, aber es gibt ziemlich viele Einschränkungen und wenn dann fünf Mal oder sechs Mal die gleiche Karte hintereinander kommt, dann wird es ziemlich schwierig. 

Als letztes haben wir dann Diamant gespielt. Damit gibt es wieder zurück in eine Geschichte von Forschern, die Diamanten aus einer Höhle holen wollen. Dabei geht es darum zu entscheiden wie lange man in der Höhle weitergehen will, denn es gibt natürlich auch Gefahren und man kann dabei alle Diamanten verlieren. Das ganze geht über fünf Runden. Am Ende gewinnt derjenige mit den meisten Diamanten. 

Bis zum nächste Mal
euer Rotentchen

Sunday, 29 March 2015

Geburtstagsfeier mit Spielen

Am Sonntag hat Rotentchens bessere Hälfte Geburtstag gefeiert und natürlich waren auch Brettspiele mit dabei. 

Als erstes wurde Cranium gespielt. Das ist ähnlich wie Activity, aber mit mehr unterschiedlichen Kategorien. Leider haben wir eine Kategorie nicht machen können, da wir kein Pastilin hatten. 

Danach wurde Pixelstücke gespielt, diesmal mit acht Personen, das es alles noch viel lustiger gemacht hat. Die Bilder waren dabei auch wieder wunderschön und es wurde erstaunlich viel erraten. Uns sind sogar die Wertungswürfel ausgegangen. 

Dann wurde noch eine schnelle Runde Geistesblitz gespielt. 

Nachdem das Tortenessen und Plaudern am Nachmittag relativ lang gedauert hat, gingen sich nicht mehr Spiele aus. Schließlich konnte man nicht bis tief in die Nacht spielen. Dennoch war es ein netter Nachmittag/Abend und alle hatten Spaß dabei. 

Monday, 23 March 2015

Ein turbulent Wochenende

Am Freitag begann das Wochenende mit einer Bim-Party rund um den Ring. Rotentchen hatte nämlich beim Online Spiel Öffipiloten zusammen mit ihrem Team "Team Team" den zweiten Platz gemacht und die ersten 20 Plätze bekamen die Einladung in die Party-Bim zur Bim-Party um den Ring. Auch wenn Partys sonst nicht so Rotentchens Sache sind, eine Bim-Party ist doch etwas besonderes und man darf in einer Bim nicht rauchen, was auf jeden Fall ein Pluspunkt ist. Wie ausgeschrieben ging es dann um ca. 20:15 am Karlsplatz los mit dem Ulf Richtung Schwedenplatz um den Ring herum. 
Nach den ersten 10 min Fahrt, fiel gleich mal die Sicherung und die Musik und das Licht war aus...Stille...aber dennoch gute Laune. Getränke wurden gratis verteilt und man hat halt getratscht und so Fotos gemacht. Nach gefühlten fünf Minuten ging dann die Musik und das Licht wieder. Alles wie bisher und es ging weiter...nach der ersten Runde war dann wieder eine Pause am Karlsplatz für Raucher und diejenigen, die ein Klo aufsuchen mussten. Dann ging es in der zweiten Runde um den Ring, diesmal in anderer Richtung, also vom Karlsplatz zum Volkstheater/Dr. Karl-Renner-Ring und so weiter. Diesmal haben uns die Leute schon eher beachtet als wir an ihnen vorbei gefahren sind. Es war cool, vor allem als sie dann "Barbie Girl" gespielt haben. 
Nach der zweiten Runde war es dann zehn Uhr und wir haben überlegt, ob wir noch eine Runde fahren, uns dann aber dagegen entschieden. Dafür, dass Party nicht so unseres war, war es ganz lustig und cool, mit mehr Freunden und Freundinnen wäre es noch cooler gewesen, aber so war es ein Erlebnis, dass man nicht alle Tage hat. (Fotos folgen sobald ich sie bekommen habe.)

Am Sonntag war dann wieder Spielebrunch angesagt und es wurden viele neue Spiele ausprobiert. Zuerst ein Kooperatives Spiel, dass man wirklich gewinnen kann, und zwar nicht nur, wenn man weiß wie es geht, sondern auch, wenn man es zum ersten Mal spielt, nämlich Flash Point. Es geht um einen Feuerwehreinsatz in einer brennenden Wohnung und man spielt Einsatzkräfte mit verschiedenen Spezialfähigkeiten und muss sieben Personen retten. Es macht jede Menge Spaß und man kann sehr interessante Strategien verfolgen, je nachdem ob ein Zimmer in Vollbrand steht oder nur raucht. Wir haben zu viert gewonnen und dass obwohl wir es uns schwerer gemacht haben als eigentlich notwendig, wir sind allerdings während des Spiel drauf gekommen und haben es als "Sternchen" verbucht. ("Sternchen" nennen wir es, wenn wir während oder nach einem Spiel herausfinden, dass wir nicht ganz Regelkonform gespielt haben.)

Feuer in der Wohnung!
Dann wurde ein Bingo-Spiel namens Augustus ausprobiert. Statt Bingo muss man Ave Ceasar sagen und man setzt Legionäre um Provinzen oder Senatoren zu erhalten. Am Ende werden dann Siegpunkte zusammengezählt. Dafür dass es ein recht einfaches Spielprinzip ist, macht es viel Spaß, weil es in einem interessanten Setting stattfindet und es ist nicht sehr lang. 
Bingo --- ich meine Ave Ceasar!

Als nächstes haben wir eine kurze Runde Abluxxen gespielt, dass Rotentchen ja schon im Spieleclub ausprobiert hat. Dazu ist also nicht mehr viel zu sagen. 

Danach gab es ein sehr spätes Mittagessen und eine Runde Jenseits von Theben folgte. Dabei versucht man als Archeologe zuerst Wissen über Ausgrabungsorte anzuhäufen und dann erfolgreiche Ausgrabungen durchzuführen, sodass man dann an Ausstellungen teilnehmen kann. Auch wenn Rotentchen bei den Ausgrabungen nicht sehr erfolgreich war, das Spiel ist sehr nett gestaltet und hat ein interessantes Setting. Außerdem gibt es Informationen zu allen Ausgrabungsstücken und somit lernt man auch etwas über Fundstücke aus Griechenland, Kreta, Ägypten, Palästina und Mesopotamien. 
So viel Wissen und dennoch gehen die Ausgrabungen schief.

Danach ging es für Rotentchen direkt von Floridsdorf nach Simmering ins Gasometer zu "Video Games Live". Dabei spielte das Prager Orchester Videospiel Musik aus diversen Spielen. Mit und ohne Gesang und am Ende wurde Portal 1 "Still alive" von allen gesungen. Wir haben es super erwischt gehabt, die erste Hälfte hatten wir unseren Stehplatz und für die zweite Hälfte haben wir dann zwei Plätze gefunden, die offenbar nicht vergeben waren, denn es ist dort niemand gesessen. Nachdem es angeblich ausverkauft war, müssen diejenigen offenbar nicht gekommen sein. Es wurde dabei Musik gespielt von: Castlevania, God of War, LoL, ChronoTrigger, Kingdom Hearts, Legend of Zelda, Monkey Island, Earthworm Jim, Streetfighter II, Final Fantasy VII, Portal, Sonic the Hedgehog, Tetris, The Elder Scrolls Skyrim, Shadow of the Colossus, World of Warcraft 2004 und WoW Warlords of Draenor und ein Lied, dass ich nicht zuordnen konnte (mit Gesang) ... mehr fällt mir nicht mehr ein. Sicher habe ich etwas vergessen. Wirklich an Video Spiel Musik habe ich eines von den Lieder von Bastion vermisst, weil der Soundtrack einfach super ist. Ansonsten war es eine recht nette Auswahl an Stücken und "Still Alive" von Glados ist natürlich ein super Abschluss gewesen. Wer sich das Lied anhören will, hier ist das Video: 
 
Der perfekte Stehplatz für Rotentchen

Soweit von Rotentchens Erlebnissen.

Bis nächstes Mal
euer Rotentchen

Wednesday, 18 March 2015

Wöchentlich grüßt der Spieleclub

So wie schon die letzten beiden Dienstag, wurde auch dieser Dienstag im Go7 mit dem Spielclub verbracht. 
Diesmal wurde gespielt:
  • Doodle Quest
  • Ra
  • Abluxxen
  • Tweeeet
  • Mix Fix
Doodle Quest ist ein Zeichenspiel, bei dem es nicht unbedingt auf die Zeichenkünste ankommt, sondern auf das Abschätzen von Abständen. Jeder Spieler bekommt einen Stift und eine Folie. Auf der Folie ist ein Rahmen gedruckt, sonst ist es durchsichtig. Außerdem gibt es für jeden Spieler eine Fischschablone und einen kleinen Schwamm. Nun werden verschiedene Herausforderungen gewählt oder gezogen und los gehts. Nun müssen die Spieler auf ihre Folie zeichnen, was auch immer die Aufgabe will und wenn alle fertig sind, wird die Folie über das Aufgabenbild gelegt und geschaut, ob die Aufgabe gemeistert wurde. Dabei muss man zum Beispiel Punkte verbinden, Fische mit der Schablone in ein Gebiet zeichnen oder Wege finden ohne an bestimmte Hindernisse zu stoßen. Wer ein gutes Auge für Abstände hat, tut sich in dem Spiel sehr leicht, aber auch für alle anderen ist es lustig und machbar. 
Doodle Quest Folie und Stift und Schablone und Schwamm. Die Aufgabe ist im Hintergrund zu sehen.

Ra ist ein Biet-Spiel in der Welt des Alten Ägypten. Ziel ist es, möglichst viele Punkte durch verschiedene Plättchen zu sammeln. Wer an der Reihe ist, kann entweder ein Plättchen ziehen und zur Auslage legen oder eine Biet-Runde auslösen. Außerdem gibt es Plättchen, die Biet-Runden auslösen. Die verschiedenen Plättchen können nun Siegpunkte bringen oder Minuspunkte verhindern oder beides. Gespielt wird über 3 Zeitalter/Epochen und jeder Spieler kann drei Mal bieten pro Epoche. Zwischen den Epochen gibt es schon Auswertungen der Plättchen, diese werden dann teilweise wieder entfernt. Das Spiel ist recht kurzweilig, aber man sollte nicht zu viel über gute Plättchen und Strategien nachdenken, denn es kommt eh immer anders als gedacht. Ich finde das Setting und die Grafik auch sehr schön. Leider wird das Spiel nicht mehr neu herausgegeben. 
Das Spielfeld von Ra
Abluxxen ist ein lustiges Kartenspiel. Ziel ist es, seine 13 Handkarten so schnell wie möglich los zu werden. Loswerden kann man sie, in dem man Karten vor sich auslegt. Das können Einzelkarten sein, aber auch mehrere Karten mit dem gleichen Wert. Allerdings dürfen die nachfolgenden Spieler, wenn sie gleich viele Karten mit höherem Wert ausspielen, die Karten Abluxxen. Entweder der aktive Spieler nimmt die Karten selbst auf, dann muss der Spieler, dem die Karten abgeluxxt wurden Karten vom Nachziehstapel ziehen, oder der aktive Spieler will die Karten nicht, dann können sie entweder wieder aufgenommen werden oder abgeworfen und neue Karten gezogen werden. Beim ersten Mal ist es vielleicht noch etwas verwirrend, aber das Spiel ist relativ einfach und schnell zu verstehen und ein gutes Zwischendurchspiel. Für Reisen oder kurze Spielrunden ist es ein geeigneter Uno Ersatz. 

Tweeet ist ein kein Twitter Spiel, sondern man versucht seinen Vogel zu seinem Nistplatz zu bringen. Dabei muss für jedes gefahrene Feld Essen gezahlt werden und man nimmt auch wieder Essen auf. Allerdings haben die verschiedenen Speisen verschiedenen Wert. Außerdem wird im Team gespielt: Blau- gegen Rotkehlchen. Sind die Spielfiguren nah beieinander, dann können sich die Spieler unterhalten, sind sie nicht mehr so nah beieinander, so dürfen sie nur noch Tweeten und sind sie sehr weit weg, so funktioniert nur noch die Kommunikation per Flügelschlag. Das Spiel ist einfach und nicht wirklich anspruchsvoll, allerdings sind die Figuren und das Essen einfach super süß und liebevoll gemacht. Ich hatte zwar einen Derpyderp Vogel, aber dennoch gewonnen. 
Mein Derpyderp Blaukelchen und diverses Futter
Als letztes haben wir uns beim Spielen dann noch angeschrien, bei Mix Fix. Mix Fix ist ein Würfel-Karten-Spiel. Jeder Spieler hat zu beginn sechs Karten auf denen Symbole abgebildet sind (Schiff, Fisch, Frosch, Schaf) und zwar in beliebiger Anzahl, es müssen nicht alle vier auf einer Karte sein. Mit vier Würfeln wird nun gewürfelt und dann muss es schnell gehen. Zeigt der Würfel ein Schaf, einen Forsch und ein Schiff, so muss eine passende Karte gefunden werden und diese dann angesagt werden, also laut Schaf, Frosch, Schiff rufen und die Karte in die Mitte werfen. Wer sich verspricht muss eine Strafkarte ziehen, ebenso, wenn man Stockt. Legt niemand, dann wird einfach weiter gewürfelt. 

Erstaunlicherweise hat Rotentchen an diesem Spieltag drei von fünf Spielen gewonnen und bei einem den zweiten Platz gemacht. Nur bei Mix Fix habe ich haushoch verloren. 

Thursday, 5 February 2015

Kleiner Spieleabend zu dritt

Gestern Abend war es wieder soweit. Nach zwei Stunden Eislaufen am Wiener Eislaufvereinsplatz beim Stadtpark ging es auf zum Spiele spielen. Gespielt wurden:

Das erste und letzte Spiel habe ich sogar gewonnen. :-) 

Skull King war recht lustig, aber da habe ich schrecklich viele Minuspunkte angehäuft. Es ist aber lustiger als Schnapsen, weil es mehr auf Abschätzen ankommt und nicht so sehr, das man alle Karten sich merkt und so. Dominion habe ich vorher nie gespielt gehabt, aber das Spielprinzip ist recht nett und es geht alles recht schnell. Es macht Spaß und man kann sich dabei auch noch gut unterhalten. Allerdings haben wir nur die Basis gespielt und mit mehr Karten und Erweiterungen wäre es sicher noch lustiger. Game of Thrones ging diesmal sogar recht zügig und hat auch mehr Spaß gemacht. Ich denke, dass es mit vier Spielern, wo man Zwei-gegen-Zwei spielen kann. 

Wer übrigens meine Spielliste sehen will, dass kann man hier

Monday, 19 January 2015

Andor-Spieleabend


Was als Weiterführung einer früheren Andorpartie gedacht war, hat dann doch dazu geführt, dass auch einige andere Spiele gespielt wurden. 


Angefangen wurde mit "Durch die Wüste" weil noch nicht alle Personen da waren und dann folgte eine schnelle Runde "Creed". Bevor dann alle sich an das Aufbauen der Andor-Partie gemacht haben, wurde ebenfalls noch eine ganz schnelle Runde "Sushi Go" gespielt. Dabei gab es sogar zwei Karten, mit denen am Spielefest nicht gespielt wurde. Danach haben wir eine alte Partei Andor (4. Legende) begonnen und kläglich verloren nach zwei Tagen. Da wir aber nun wussten, was auf uns zu kommt, haben wir uns besser vorbereiten können und mit der Erweiterung für 5-6 Spieler dann die Legende doch bezwungen. Da für die nächste Legende keine Zeit mehr war, haben wir "Wer hätt's gedacht" gespielt und dann noch eine verkürzte Partei "Mogelmotte".  


Alle Spiele waren super zu spielen, außer vielleicht "Wer hätt's gedacht". Das Spiel ist nämlich eher ein Partyspiel und auch eher für jüngere Personen. Durch die Wüste war am Anfang etwas verwirrend, da man so viele Farben hat. Aber vielleicht sollte ich erstmal die Spiele beschreiben. 

"Durch die Wüste" ist ein Aufbauspiel. Man hat verschiedene Kamelfarben mit denen man Karawanen bilden muss. Man kann dabei Wasserstellen aufsammeln, Oasen erreichen und Teile des Spielfelds abschneiden. Pro Zug kann man zwei Kamele setzen. Es ist darauf zu achten, dass Kamele der gleichen Farbe aber von unterschiedlichen Spielern nicht nebeneinander stehen dürfen. Sobald eine Kamelfarbe aus ist, wird abgerechnet. Am Anfang waren wir etwas verwirrt wegen der Farben der Kamele, und es ist auch etwas schwer einen Überblick zu behalten, aber es macht Spaß und geht relativ schnell. Das Spielfeld wird bei vier Spielern schnell sehr voll, aber dadurch muss man etwas überlegter vorgehen. 

"Creed" ist ein Drafting Kartenspiel. Man kann Verbrecher spielen und durch diese dann Immobilienanteile kaufen oder Aktionen ausführen und an Geld kommen. Nach neun Runden ist es aus und der mit dem meisten Geld gewinnt. Es geht schnell und selbst wenn man nicht gewinnt, kann man den anderen Spielern Geld wegnehmen und ihnen das Spiel erschweren. Außerdem schauen die Karten super aus und weil man nie mit allen Karten spielt, kann man auch nicht genau planen, was man denn genau machen will. Zu zweit ist es einfacher eine Strategie zu fahren, weil man seine Karten jede zweite Runde wieder bekommt, aber zu viert kann man nicht so genau planen und muss eher nehmen was kommt. 

"Sushi Go" haben wir ja schon am Spielefest ausprobiert. Es handelt sich auch um ein Drafting Kartenspiel wobei es diesmal viel schneller geht. Die zwei neuen Karten sind Stäbchen und Soyasoß. Stäbchen kann man ablegen und wenn man neue Karten bekommen kann man Sushi Go rufen und zwei Karten nehmen und die Stäbchen wieder in die Kartenhand aufnehmen. Das ist vor allem am Anfang gut, wenn man sich noch relativ sicher sein kann, dass man zwei gute Karten bekommt. Soyasoß bringt nur dann Punkte, wenn man viele verschiedene Sushi Karten vor sich liegen hat (Hintergrundfarbe der Karten). 

"Wer hätt's gedacht" ist ein Kartenspiel. Man hat vier Handkarten mit Begriffen/Tätigkeiten und muss eine der Karten aussuchen, die vom Aussucher am liebsten gemocht werden. Jeder Spieler gibt seinen Tipp ab und der Aussucher sortiert dann. Je nach Platz bekommt man nun Punkte für seinen Tipp. Dann wechselt der Aussucher und die Handkarten um eins nach links und es wird nachgezogen und so weiter. Wir haben dann auch noch eine Runde mit mag ich gar nicht gespielt, weil einige Begriffe eher in diese Kategorie passen, aber auch da hat es nicht so viel Spaß gemacht wie andere Spiele. 

"Mogelmotte" hingegen ist ein super Kartenspiel. Man bekommt sieben Handkarten und muss diese versuchen los zu werden. Dabei gibt es verschiedene Kartenarten, die bestimmte Effekte haben (ähnlich wie eine Partie Uno mit Spezialregeln). Allerdings gibt es einen Zusatz. Die Mottenkarten können nicht legal abgelegt werden, sondern müssen weggemogelt werden. Das heißt, man muss sie unter den Tisch fallen lassen oder so. Ein Spieler ist dabei die Wächterwanze und muss die anderen Spieler beim Mogeln erwischen. Die Wächterwanze darf dabei nur legal spielen, also nicht mogeln, kann dafür die Motten auch legal ablegen. Es ist unglaublich lustig gewesen, auch wenn wir alle nur sehr stümperhaft mogeln konnten. Und Spieler, die auch Zaubertricks können sind klar im Vorteil. :-) 

Es war auf jeden Fall ein gelungener Spieleabend. 

Am nächsten Tag haben wir dann noch Game of Thrones - der Eiserne Thron - das Kartenspiel ausprobiert. Es ist recht kompliziert, aber wenn man einmal reingekommen ist, macht es Spaß, auch wenn man manchmal das Gefühl hat, dass die Karten gegen einen Arbeiten bzw. das Spiel gegen die Spieler. Man spielt dabei eine Familie und muss sich gegen bis zu drei andere Familien behaupten. Wir haben nach zwei Stunden aufgehört, weil 15 Siegpunkte/Machtpunkte doch etwas viel waren. Wir haben nur 11 erreicht. Allerdings würde die nächste Partie sicher schneller gehen, jetzt wo wir die Regeln zumindest halbwegs intus haben und nicht mehr bei jeder Karte nachschauen müssen. 

Sunday, 4 January 2015

Spielen mit Freunden zum Geburtstag

Direkt nach Neujahr war Rotentchen eingeladen bei einer Studienkollegin um deren Geburtstag zu feiern. Dafür wurde Marchegg besucht und es war ein Spieleabend. Es wurden eigene Spiele gespielt, die mir schon bekannt waren, welche ich hier auch schon beschrieben haben, weshalb ich nur die neue Spiele genauer beschreiben werde. Die Spiele waren:

SameSame ist ein Partyspiel bei welches Fragen beantworteten werden müssen und jene Personen, die die gleichen Antworten geben, können ein zweifärbiges Plättchen vorwärtsbewegen. Dazu ist zu sagen, dass jeder Spieler eine Farbe hat und es Plättchen mit allen Farbkombinationen gibt. Die Fragen richten sich immer nach dem liebsten oder unliebsten von vier Antwortmöglichkeiten. Dabei sind die Fragen meist sehr einfach, wie nach Essen oder Hobbies gestellt. Es hat viel Spaß gemacht, auch wenn ein bisschen "privatere" Fragen vielleicht lustiger gewesen wären. 

Black Stories ist ein Ratespiel bei welchen eine Situation beschrieben wird und nun durch die Spieler und Spielerinnen die Hintergrundgeschichte und der Verlauf erraten werden muss. Dabei können Ja-und-Nein-Fragen gestellt werden welche vom Erzähler oder der Erzählerin beantwortet werden. Es gibt dabei kein Punktesystem oder eine Art von Wertung. Es geht rein um das Lösen von verblüffenden Geschichten. Ein ähnliches Spiel habe ich letztens auch in einem Video gesehen. Es nennt sich Mindmaze. Hier geht es ebenfalls um das Lösung von Geschichten, allerdings gibt es ein Wertungssystem, sodass am Ende auch ein Sieger feststeht. Durch das Wertungssystem muss man strategischer vorgehen, dabei kann natürlich auch der Spielspaß verloren gehen. 

Soviel zu diesem Spielabend.

Am Tag davor wurde noch in kleinerem Kreis Carcassonne gespielt. Und zwar die Winteredition. Dabei hatten alle auch viel Spaß. Das Spiel ist recht einfach und damit auch für Personen etwas, die sonst weniger Spielen, weil sie zum Beispiel nicht taktisch spielen können oder wollen. Außerdem bekommt man am Ende eine schöne Karte als Spielbrett, man hat also wirklich etwas schönes erschaffen. 
Da es sich um die Winteredition handelt, ist alles schön verschneit, also genau das, was man in Wien zurzeit noch vermisst. Da der Schnee nach Weihnachten schon wieder geschmolzen ist. 

Thursday, 1 January 2015

Verspieltes Silvester

Wie schon in den letzten Jahren auch, wurde zu Silvester zum Spielen eingeladen. Diesmal nur am Nachmittag, aber immerhin konnten wir uns zu sechst die Spiele anschauen. Gespielt wurde Samarkand, Venezia 2099 und Pixelstücke. Venezia 2099 und Pixelstücke waren schon bekannt. Allerdings ist Venezia 2099 zu fünft etwas anders, als zu dritt. Jeder Spieler hat nur drei statt vier Spielfiguren, damit es sich auf dem Spielfeld ausgeht. Es werden weniger Runden gespielt, weil sonst ganz Venedig untergehen würde. Anmerkungen zu dem Spiel gibt es auch. Das Design ist zwar an sich recht schön, allerdings hätte man bei den fünf Farben für die Spielfiguren vielleicht Farben nehmen können, welche besser auseinander zu halten sind. Weiß, Beige und Gelb sehen sich vor allem im Kunstlicht recht ähnlich und dies kann leicht zu Verwechslungen führen. Pixelstücke war wieder sehr lustig und da ich es schon einmal beschrieben habe, werde ich dies hier nicht noch einmal machen. 

Samarkand habe ich beim Piantik Abverkauf erworben und es ist ein Spiel für zwei bis fünf Spieler. Es geht darum, dass acht verschiedene Kaufmannsfamilien Handelsrouten entlang der Seidenstraße bilden wollen und dabei verschiedene Rohstoffe handeln wollen. Das Spielfeld ist recht groß und in verschiedene Felder verteilt, die verschiedenen Handelsfamilien haben jeweils andere Startpunkte. Spieler und Spielerinnen können sich nun die die Familien einheiraten und somit Teil der Familie werden. Order sie setzen die Handelsroute der Familie, welcher sie angehören fort und erreichen vielleicht neue Waren oder schließen Handelsverträge mit anderen Familien ab. Man kann mehreren Familien angehören, muss man sogar. Jede Familie kann aber maximal von zwei Spielern oder Spielerinnen gespielt werden. Dazu kommen noch Handkarten mit Waren, welche am Ende Punkte bringen oder für Geld verkauft werden können. Das Spiel macht Spaß und ist gut durchdacht. Das Spielbrett ist zwar relativ groß, gegen Ende des Spiels wird es aber sehr voll und die Übersicht über die Handelsrouten und Waren geht etwas verloren. Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und ich kann das Spiel jedem Empfehlen. 

Thursday, 25 December 2014

Venezia 2099

Zu Weihnachten hat Rotentchen ein neues Spiel bekommen - Venezia 2099. Dabei geht es darum, Kunstschätze aus dem versinkenden Venedig zu retten. Nach jedem Zug geht eines von 64 Spielfeldern unter. Mit der Figur, die darauf steht, falls es der Fall sein sollte. Zwischendurch gibt es schwimmende Inseln, welche zwar keine Schätze bringen, dafür können sie auch nicht untergehen. Das Spiel macht Spaß, ist realtiv leicht zu verstehen und man kann auch ohne größeren Plan gut mit anderen mithalten, die einen Plan haben. Am Ende wird es dann etwas eng in Venedig. Vor allem wenn man es mit 5 Personen spielt. 
Spielfeld nach ein paar Runden 
Schon vor Weihnachten wurden ja Spiele gekauft und bis jetzt wurde nur eines davon gespielt - Alhambra, das Kartenspiel. Dabei handelt es sich um das Kartenspiel zum gleichnamigen Spiel des Jahres 2003. Ich habe keines der Spiele vorher gespielt, weder das Kartenspiel noch das normale Alhambra. Allerdings habe ich mir sagen lassen, dass die meisten Spielmechaniken gleich sind. Man will seine Alhambra ausbauen und um dies zu tun, kann man Gebäude dazukaufen. Diese kosten verschieden viel und müssen in verschiedenen "Währungen" (Farben) gezahlt werden. Es gibt drei Spielabschnitte nach denen jeweils gewertet wird. Die fünf Gebäudekategorien, sind verschieden viele Punkte wert und es bekommt jeweils der Spieler/die Spielerin die Punkte, welche am meisten der Gebäude besitzt. Bei Gleichstand wird aufgeteilt. In der zweiten und dritten Wertungsrunde bekommen auch zweit- bzw. drittplatzierte Personen Punkte. Das Spiel endet, wenn keine Gebäudeteile mehr gekauft werden können. Das Spiel funktioniert recht einfach. Für zwei Spieler oder Spielerinnen gibt es einen imaginären Mitspieler names Dirk, welche ebenfalls Gebäudeteile bekommt. Das Kartenspiel macht Spaß und ist einfach um auch im Zug oder im Urlaub gespielt zu werden. Man braucht nur eine kleine Tischfläche zum spielen und die Karten können auch mal verrutschen, dass man gar nichts.