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Tuesday, 17 November 2015

Spielefest Austria Center Wien

Am Wochenende hat wieder einmal das Spielefest stattgefunden. Diesmal leider in der kleineren Halle des Austria Centers, aber immerhin hatte man mehr Platz zum Sitzen und Spielen. Bei den Ausstellern war allerdings weniger Platz und so haben wir uns eigentlich nur am Freitag durch die Aussteller geschlängelt und ein paar Spiele gespielt. Am Samstag und Sonntag haben wir uns dann zuerst jeweils im Bereich der Austria Con (Kennerspiele) und dann im Bereich der Spielothek aufgehalten. 

Freitag wurden vor allem Kinderspiele gespielt: 
  • Die Geheimnisvolle Drachenhöhle: ein Merkspiel für Kinder. Es müssen Kristalle bestimmter Farbe eingesammelt werden, dabei fährt man mit einer Drachenfigur über den Spielplan und bei einem der Kristalle pro Farbe leuchtet das Feuer das Drachen auf. Nur wenn man auf diesem Feld stehen bleibt, kann man die Kristall als gesammelt ansehen. Es ist nett, aber halt doch eher für ein jüngeres Publikum. Der Drache ist aber unglaublich nett gestaltet. 
  • Gipfelstürmer: Ein Spiel mit den gleichen Ziegenfiguren wie "Nur die Ziege zählt" welches sich in unserem Freundeskreis großer Beliebtheit erfreut. Gipfelstürmer hingegen ist kein Stichspiel, sondern eine Variante von Würfelpoker. Man versucht seine Ziege auf den Gipfel zu bringen und um dies zu schaffen müssen Würfelkombinationen erwürfelt werden. Dabei kann man seine Mitspieler wieder den Berg hinunterschicken und sich selbst nach oben katapultieren, wenn man "Straßen" bildet. Das Spiel ist recht simple und für Leute, die Würfelpoker mögen, eine gute Abwechslung zum "normalen" Würfelpoker. (Mit zwei Spielern steht man sich aber erstaunlich wenig im Weg. Mit vier Spielern ist es schon etwas lustiger)
  • Crazy Coconuts: Ein Kinderspiel bei dem man als Affe Kokosnüsse in Becher werfen muss. Die Affenfiguren müssen dabei einen bestimmten Abstand zu den Becher haben. Ein einfaches Spielprinzip, aber gar nicht so einfach immer die Becher zu treffen. Und man kann den Mitspielern ihre ergatterten Becher wieder klauen. Macht unheimlich viel Spaß.
  • Pixel Tactics: Ein Kartenspiel für zwei Spieler. Man spielt in Runden und versucht den gegnerischen Anführer zu töten indem man Helden so platziert, dass ihre Effekte möglichst gut nutzbar sind. Dabei haben beide Spieler das gleiche Deck. Am Anfang ist es recht viel zu lesen, aber man kommt schnell in das Spielprinzip hinein und es kann sicher viel Spaß machen. Das erste Spiel hat allerdings so lange gedauert, dass wir dann aufgehört haben, weil nichts weitergegangen ist. 
  • OctoDice: Ein Würfelspiel bei dem man drei Mal würfelt und dann schwarze mit weißen Würfeln kombiniert um möglichst viele Punkte abzuschreiben. Die Gestaltung des Spiels ist sehr nett, aber das Würfeln ist etwas stumpf und weil ich die Geschichte des Spiels nicht kenne, weiß ich auch nicht, was genau ich eigentlich sammle.
 Am Samstag ging es dann in der Austria Con mit einem Kickstarter Spiel los: 
  • Mistfall: Ein Kooperatives Adventure Spiel mit Karten. Die Form und die Grafik des Spiel ist wunderschön gestaltet und auch die Spielmechanik ist nett, allerdings war die Zeit so knapp, dass wir sogar im Anfängerspiel mit verkürzten Weg an der Zeit gescheitert sind. Es kamen einfach zu viele Gegner auf einmal und wir mussten an einem Ort mehr als nur eine Zeiteinheit verweilen. Außerdem gibt es bei den Zeitkarten auch Karten, die gleich zwei Zeiteinheiten vorrücken lassen. Es war beim besten Willen einfach nicht zu schaffen. 
  • 7 Wonders Duell: Die Zweispieler Variante von 7 Wonders (eines meiner Lieblingsspiele) ist wunderschön gestaltet, erfrischend anders und spielt sich sehr leicht für geübte 7 Wondersspieler. Auch das Geld nun einen größeren Stellenwert hat, ist eine gut funktionierende Mechanik. Das Spiel wird auf jeden Fall gekauft. 
Danach wanderten wir in die Spielothek: 
  • Pi mal Pflaumen: Ein Stichspiel mit Obst. Die höchste Zahl darf sich zuerst eine Karte aussuchen. So wird reihum versucht die richtige Kombination an Obst zu sammeln und Punkte einzubringen. Der Zusatz: Manche Karten bringen Pi-Karten. Diese kann man verwenden um seine Stichkarte zu erhöhen. Spiele ich also eine 14er Karte und lege 2 Pi Karten dazu, dann ist es keine 14 sondern eine 20,28. Ein nettes Stichspiel. 
  • Dimesion: Das Nachfolgerspiel zu Uluru. Es geht darum nach bestimmten Vorgaben seine Kugeln in einer Pyramide aufzubauen. Dabei läuft die Zeit. Es ist wie Uluru, nur ohne die schön gestalteten Vögel, und in drei Dimensionen. Es funktioniert aber genau gleich und macht auch Spaß. Von der Grafik her gefällt mir aber Uluru immer noch besser. 
  • Castle Panic: Ein Towerdefense Spiel bei dem man mit Hilfe von abgespielten Karten versucht Orks, Trolle und Kobolde daran zu hindern unsere Mauern und Türme umzustoßen. Da man allerdings ein Handkartenlimit von 4 hat, ist es ziemlich schwer vor allem die Trolle zu töten. Wir haben auf jeden Fall alle Türme verloren. 
  • Mmm!: Das Spiel der Spiele 2015. Es ist ein Kinderspiel und dennoch haben wir es zwei mal nicht geschafft gegen die Katze zu gewinnen. Allerdings ist es auch nicht wirklich so konzipiert, dass man gegen die Katze gewinnt, sondern man soll einfach nur versuchen so gut wie möglich zu sein. Man würfelt, welches Essen man aus der Speißekammer stehlen kann und dabei kommt die Katze immer näher. Kindern gefällt es sicher, aber uns hat es etwas gewurmt, dass wir die Katze nicht austricksen konnten. Vor allem weil uns beim zweiten Durchgang nur 2 Teile Essen gefehlt haben.
  • Terra: Ein Schätzspiel bei dem man Orte der Welt, Jahreszahlen und Größen schätzen muss. Je unbekannter die Orte, desto besser und desto lustiger. Gut bin ich bei diesen Spielen allerdings nicht.
  • Linkee: Ein Partyspiel. Auf einer Karte werden 4 Fragen gestellt. Die 4 Antworten zusammen sollen in eine Kategorie passen. Diese Kategorie gilt es zu erraten. Es gibt Karten, da ist es relativ einfach und dann gibt es wieder Karten, da kann man gar nicht darauf kommen, wenn man nicht alle Antworten kennt und selbst dann, kommt man manchmal nicht drauf. Außerdem sind manchmal die Fragen schon in der Kategorie, die gesucht wird und das zerstört irgendwie ein bisschen die Lust am Spiel. Außerdem sind die Siegbedingungen einfach nur zur Verlängerung des Spiels gedacht. Wenn man es ohne die Regeln für den Sieg spielt, dann kann es recht lustig sind. 
Am Sonntag ging es dann zuerst wieder in die Austria Con zum nächsten Kickstarter, aber das kommt im nächsten Blogeintrag. Dieser ist eh schon viel zu lang. Bilder werden auch nachgereicht.

Monday, 4 May 2015

Doch ich will spielen, spielen, spielen....

Letzte Woche war mal wieder ein Feiertag und natürlich muss dieser genutzt werden, allerdings gab es davor auch noch einen Dienstag Abend im Spieleclub. 

Gespielt wurden: 

  • Five Tribes
  • Love Letter
  • Cacao
  • Zombeast
  • Sushizock im Gockelwok
Am Donnerstag gab es dann einen Spielenachmittag zur Feier der geschafften Diplomprüfung einer Freundin. Gespielt wurde hier: 
  • Sushi Go
  • Kakerlaken Tanz
  • Ohne Furcht und Adel
  • Qwirkle
  • Pixelstücke
Am Freitag/Feiertag war dann sowohl der Nachmittag als auch der Abend für Spiele reserviert. Ausprobiert wurde: 
  • Anno Domini Österreich
  • Korsar
  • Carnival Zombie (Englisch/Italienische Version)
  • Geistesblitz
  • Blitzdings
  • Drei ??? und der Feuerdiamant
  • Exxtra
  • Kakerlakensalat
  • Snorta
  • Bären Stark
Alles in allem eine Mischung als Spielen, die schon einmal gespielt wurden und neuen Spielen. Aber einfach mal der Reihe nach. 

Five Tribes ist eine Art Workerplacement Spiel, allerdings nimmt man die Arbeiter vom Spielbrett und setzt sie nicht. Dabei gibt es verschiedene Arten von Arbeitern und auch verschiedene Aktionen, die man auf den Feldern machen kann. Ziel ist es, so viele Punkte wie möglich durch Genies, eroberten Feldern und bestimmten Arbeitern oder Waren zu machen. Das Spiel ist ziemlich unübersichtlich und macht eine Strategie schwer, aber genau deswegen mag ich es. Man kann nicht schon Züge vorausplanen, weil jeder Spieler das Spielfeld ändert und damit Züge möglich oder unmöglich macht. 

Love Letter ist ein Kartespiel, bei dem man seine Mitspieler entweder ausscheiden lassen oder austricksen muss um am Ende die höchste Karte zu haben. 

Cacao funktioniert ähnlich wie Carcassonne. Man legt Plättchen nebeneinander und versucht dabei Cacao zu ernten und wieder zu verkaufen. Gleichzeitig gibt es noch andere Möglichkeiten an Siegpunkte zu kommen, wie etwa Tempel und Wasserlöcher. Das Spiel ist recht einfach, schaut nett aus und macht Spaß. Außerdem ist es schnell erklärt und schnell spielbar. 

Zombeast ist ein Kartenspiel, bei dem man Kartenpaare auslegen muss um Siegpunkte zu bekommen. Die Zeichnungen sind recht nett, aber das Spielprinzip ist etwas einfach und wirklich viel Spielspaß bringt es auch nicht. Man kann zwar seinen Mitspielern Karten stehlen und so schauen, dass sie Minuspunkte bekommen, aber dennoch gibt es eher wenig Dynamik im Spiel. Mit der Hälfte der Karten würde das Spiel schneller gehen und mehr Spaß machen. 
Sushizock im Gockelwok ist ein Würfelspiel, das so ähnlich funktioniert wie Heckmeck. Man würfelt und muss versuchen Sushi und Fischreste zu sammeln, wobei Sushi positive Punkte bringt und Fischreste negative. Der Clue ist, dass nur wer gleich viele Fischreste wie Sushistücke hat (nicht der Wert, sonder die Anzahl) kann auch alle Punkte werten. Wer mehr Sushi hat, der verliert dieses wieder. Die Spieler können sich auch gegenseitig die Punkte wieder klauen. Das Spiel geht schnell und ist witzig zu spielen, genau das Richtige zwischendurch. 
Die Spiele von Donnerstag habe ich ja bereits alle zumindest einmal gespielt, stammen sie ja fast alle aus meiner Sammlung. 

Freitag wird wieder interessant, allerdings habe ich nicht von allen Spielen Fotos gemacht. 

Anno Domini Österreich ist wie auch die anderen Anno Domini ein Kartenspiel mit einer Mischung aus Raten, Bluffen und Wissen. Ereignisse aus der Geschichte Österreichs müssen in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Gar kein Problem für eine Geschichtestudentin wie Rotentchen? Doch, denn gewonnen habe ich das Spiel noch nie. Die Eregnisse sind teilweise so schwierig einzuordnen, dass jeder daran scheitern würde. Aber gerade deswegen ist das Spiel für alle spannend. Denn niemand kann alles wissen und gleichzeitig lernt man auch noch etwas dabei. 

Korsar ist ein Kartenspiel bei dem man seine Handelsschiffe mit eigenen Piraten vor fremden Piraten schützen muss. Wenn man zu Sechst spielt, dann spielt man jeweils in zweier Teams. Das Spiel geht schnell, es macht etwas Spaß, aber es ist jetzt nicht das lustigste Spiel der Welt. 

Carnival Zombie ist ein Co-Op Spiel im apokalyptischen Venedig. Sechs Spieler kämpfen sich bei Nacht in einer Art Tower-Defense durch die Zombiehorden und suchen am Tag einen Weg aus Venedig heraus. Dies kann auf verschiedene Arten geschehen: per Boot (so haben wir es gemacht), über die Brücke, per Zeppelin und man kann auch gegen das Obermonster kämpfen. Auf den ersten Blick schaut das Spiel recht schwierig aus, allerdings ging es dann doch recht schnell und wir sind relativ leicht aus Venedig geflohen. Allerdings haben wir auch auf leicht gespielt. Das Artwork ist super cool gemacht, leider ist das Spiel nie auf Deutsch erschienen. 


Dies ist der Friedhof, hier müssen die besiegten Zombies abgeworfen werden. Wenn dabei einer wieder runterrutscht, wird er wieder auf das Spielfeld gestellt. Das Spannenste am ganzen Spiel. 


Zur Auflockerung wurde eine Runde Geistesblitz mit Buch Regeln gespielt. Hierbei muss jedes Mal wenn ein Buch auf der Karte abgebildet ist, nicht der richtige Gegenstand genommen werden, sondern gerufen. 

Nach dem Essen haben wir dann eine Runde Blitz-Dings gespielt. Bei diesem Kartenspiel werden Karten vom Stapel vor sich aufgedeckt und wenn sich zwei Symbole auf den Karten gleichen, dann können die beiden Spieler sich die Karten streitig machen, indem die Spieler das Sagen, was auf den Karten beschrieben ist, wie etwa ein Komponist oder ein Verb.

Danach haben wir als die Drei ??? vier Fälle mit viel Grips und Spaß gelöst. Eigentlich ist das Spiel nur für vier Personen, aber auch mit sechs Personen kann es Spaß machen, da man ja eh gemeinsam spielt. 
Schließlich wurden auch Exxtra gespielt und wieder einmal hat derjenige gewonnen, der die meisten Pushs gewürfelt hat. 

Danach haben wir uns an ein paar Kinderspielen versucht, die mit Gedächtnis und Geschicklichkeit zutun haben. Den Anfang machte Bären Stark. Dabei muss man entweder mit Links oder Rechts einen Bären und seine Honigtöpfe - welche auf seinem Kopf gestapelt sind - bewegen. Mit jedem Spieler kommt ein Topf dazu und diese haben verschiedene Größen. Bei Kindern fällt vermutlich öfter der Bär samt Töpfen um, aber wir haben es uns auch schwer gemacht, weil wir einfach zu gut waren und am Ende ist dann ein riesiger Turm entstanden. 
Ob besonders hoch...
...oder schief
Danach haben wir Snorta gespielt. Hierbei hat jeder Spieler ein Tier, welches er zuerst offen vor sich stehen hat. Dann macht jeder den Laut seines Tieres nach und stellt das Tier in die Scheune, so dass nur man selbst das Tier noch sehen kann. Dann macht jeder noch einmal seinen Laut. Schließlich bekommen alle Spieler Karten. Die Spieler decken nacheinander die Karten auf und wenn zwei Spieler die gleiche Karte vor sich liegen haben, dann müssen sie so schnell wie möglich das Tiergeräusch des anderen Spielers nachmachen. Dann gibt es noch Karten durch welche man das Tier tauschen muss. 

Den Abschluss hat dann noch Kakerlakensalat gebildet. Das Spiel ist ähnlich wie Kakerlakentanz nur statt mit Tanzbewegungen mit Gemüsesorten: Salat, Paradeiser, Karfiol, Paprika. 

Wednesday, 22 April 2015

Dienstags im Spieleclub

Dienstag war wie immer Spieleclub Abend. Weil Rotentchen den ganzen Tag für ihre Arbeit geschriebe hat, ging es also zum Spiele um doch noch etwas Spaß zu haben. Während des Abendessens wurde das kurze Würfelspiel Würfelwurst gespielt. Dabei spielt man sechs Runden. Jede Runde würfelt man mit acht Würfeln. Vier davon zeigen Tiere, die anderen vier Zahlen oder Würste. Dabei muss man versuchen so viele Tiere einer Sorte und möglichst hohe Zahlen zu Würfeln. Eine Wurst gilt dabei als Einser, wenn man aber vier Würste hat, dann werden sie zu Siebenern. Das Spiel ist realtiv einfach und schnell gespielt. Ideal für Zwischendurch, auch wenn es halt doch vom Würfelglück abhängt. 
Würfelwurstwürfel und Tierplättchen, damit man nicht ein Tier zweimal wertet.

Als nächstes habe wir dann zu Viert Spyrium gespielt. Dabei setzt man seine Arbeiter ein um Fabriken, Minen oder Sonderkarten zu kaufen um an Spyrium zu gelangen und dieses dann wieder in Siegpunkte umzuwandeln. Dabei ist man immer sehr knapp an Geld und Arbeitern und man muss sich gut überlegen, wie man spielt. Für die erster Runde war Rotentchen nicht sehr erfolgreich, aber es hat dennoch Spaß gemacht. Mit etwas mehr Geld und einer Sonderkarte wäre es vermutlich besser gegangen. Das Spiel dauert zwar ca. 1 1/2 Stunden, allerdings kommt es einem gar nicht so lange vor. 
Spielbrett nach der ersten Runde von Spyrium
Verpackung

Als drittes haben wir Rialto gespielt. Hierbei spiel man jede Runde Sieben Karten aus (außer man kann Boni einsetzen) und versucht möglichst viele Siegpunkte zu sammeln indem man Brücken und Gondelrouten in Venedig setzt um die sechs Bezirke zu verbinden, Häuser baut um Boni freizuschalten und Geld sammelt bzw. zum Dogen wird und damit Startspieler ist. Der Spielplan ist sehr nett gestaltet, nur die Siegpunktleiste ist etwas falsch geraten. Sie schaut zwar schön aus, ist aber mühsam abzulesen. Auch hier spielt man sechs Runden und es geht relativ schnell. Es ist ein nettes Spiel für zwischendurch - auch wenn es ca. 90 min dauert - und recht simple, was die Spielzüge angeht. 
Spielbrett in der fünften Runde

Verpackung

Als letztes Spiel haben wir zwei Runden Good Cop, Bad Cop gespielt. Hierbei bekommt man drei Karten, welche entweder gute oder böse Cops zeigen oder die Agentin (gut) oder den Kingpin (böse). Nun muss man herausfinden, wer zu einem gehört und wen man ausschalten muss. In der ersten Runde haben wir als böse Cops gewonnen. In der zweiten Runde habe ich als Agentin mich zwar wacker geschlagen, aber es leider nicht geschafft, alle zu bekehren und bin schließlich gestorben. Das Spiel ist leider nur auf Englisch erhältlich, aber es macht Spaß, geht sehr schnell und ist einfacher als Mayday, Mayday, welches ein Ähnliches Spielprinzip hat, aber viel verwirrender ist. 
Meine noch verdecke Auslage an Identitäten und ein Werkzeug

Und dann ist noch ein Wunder geschehen. Rotentchen hat ein Spiel bei der Verlosung gewonnen. Nun besitze ich Qwirkle!

Wednesday, 15 April 2015

Spieleclub Dienstag

Auch diesen Dienstag ging es wieder zum Spieleclub im GO7. Diesmal etwas später, weil vorher noch leckeres Eis vom Eisgreissler gekauft werden musste. Begonnen hat der Spieleabend eigentlich schon letzte Woche, da Rotentchens bessere Hälfte ein Spiel vom Global Game Jam gefunden hat, dass wir ausprobieren wollten. Leider hat der Download nicht geklappt und die Entwickler haben uns erst gestern das Spiel zugeschickt. Also ist Rotentchen am Nachmittag dagesessen und hat die Karten zu Who's your Daddy? ausgeschnitten. Wir haben dann nur eine Runde gespielt, weil das Spielprinzip doch sehr simple war. Worum geht es also? Die Alien Queen ist schwanger und es gibt mehrere Kandidaten für den "Baby Daddy". Blöd nur, dass die Alien Queen denjenigen, der sie geschwängert hat, essen will, weil man das halt als Alien Queen so macht. Die Kandidaten/Spieler versuchen also möglichst nicht so auszusehen, wie die Gerüchte den Baby Daddy beschreiben während sie versuchen das ein anderen Spieler so aussieht. Das Spiel geht etwas schnell, vor allem wenn man mit vielen Spielern spielt und deswegen sollte man vielleicht ein paar eigene Regeln einführen. Etwa dass nicht vier Handkarten und zwei Aktionen pro Zug sondern nur zwei Handkarten und eine Aktion pro Zug möglich ist. Dadurch können die Gerüchte und "Verkleidungen" nicht so schnell gefüllt werden und man kann länger spielen. Allerdings gibt es auch verschiedene Alien Queens, die die Regeln ändern, vielleicht hätten wir mit diesen spielen sollen. Das Spielprinzip ist nett, aber simple. Was das Spiel wirklich ausmacht, sind die Grafiken und die schauen halt auf einfach gedrucktem Papier nicht so gut aus, aber sie sind super und das Thema ist halt auch nicht jedermanns Sache, denn im Spiel kann man ganz einfach mal das Geschlecht wechseln indem man aus seinem Penis eine Vagina macht. ^^ Allerdings gibt es auch zu bedenken, dass das Spiel in 24 Stunden entstanden ist deswegen natürlich nicht so ausgereift sein kann, wie herkömmliche Spiele. 

Als zweites Spiel wurde dann ein Partyspiel gespielt: Say Anything. Dabei wird eine Frage in den Raum gestellt und alle Spieler müssen eine Antwort aufschreiben. Der Fragensteller sucht dann die Antwort aus, die ihm am besten gefällt und die anderen Spieler können darauf setzen, was sie glauben, das ausgewählt wurde. Das Spiel macht Spaß und ist ziemlich ausgeglichen, was die Punktvergabe angeht. So kann niemand mehr als drei Punkte pro Runde bekommen. Selbst ein Spieler, welcher erst in der vierten Runde dazugestoßen ist, hat noch gut Punkte aufholen können. Was etwas fehlt ist die Möglichkeit seine Tafeln wieder zu reinigen. Bei Doodle Quest gab es Schwämme für jeden Spieler. Es hätte auch einer gereicht, aber so mussten wir uns mit Taschentüchern aushelfen, die nicht so gut funktionieren. Das Spiel macht aber dennoch Spaß. Es ist allerdings noch nicht auf Deutsch erschienen. Wenn man die englischen Fragen nicht übersetzen will oder kann, dann kann man auch einfach eigene Fragen stellen. Ich sehe darin also nicht das Problem.

Als nächsten haben wir Rat von Verona gespielt. Dabei draftet man zuerst Karten und spielt diese dann möglichst taktisch aus um am Ende auf diejenigen Figuren gesetzt zu haben, welche Punkte bringen (ihr Ziel erfüllt haben). Das Spiel ist kurzweilig, schnell und relativ einfach. Durch die Aktionsmöglichkeiten verschiedener Karten können die Mitspieler genervt und ausgetrickst werden und das Setting in Verona mit Romeo und Julia ist auch sehr nett gemacht. Noch dazu ist die Verpackung des Spiels super. So klein und platzsparend. Ein Spiel, dass auch bei Zugfahren gespielt werden kann und nicht viel Platz im Gepäck verbraucht. 

Danach haben wir eine Runde Skull King gespielt. Wiedermal hat Rotentchen grandios Minuspunkte gesammelt. ^^

Schließlich haben wir dann noch Crazy Time gespielt. Ein Spiel bei dem es um Schnelligkeit, Uhrzeiten und Regeln geht, die nach jeder Runde erweitert werden. Was mich etwas irritiert hat, ist dass man nur von 01:00 Uhr nach 12:00 geht und damit 12:00 später ist als 3:00 was mich leider den Sieg gekostet hat. So richtig mit Wertung haben wir es aber nicht gespielt. Das Spiel funktioniert ähnlich wie Kakerlakentanz oder Tarateltango und ist dabei spaßig und frustrierend zu gleich. 

Mit diesem wünsche ich euch eine verspielte, schöne Sommerwoche!
Eurer Rotentchen

Saturday, 11 April 2015

International Tabletop Day 2015

Am Samstag war es soweit. Es war International Tabletop Day. Und wenn man so gerne Brettspiele spielt wie Rotentchen, dann muss man natürlich dabei sein. Glücklicherweise haben das auch die netten Leute vom Spieleclub gedacht und das GO7 für Samstag ab 10.00 Uhr geöffnet. Rotentchen ist zwar erst am Nachmittag angekommen, aber dafür wurde dann gleich gespielt. 
Angefangen hat es mit Stone Age. Diesmal zu viert. wenn man es zu viert spielt, dann sind Taktiken viel schwerer zu verwirklichen, da man sich viel mehr um die Plätze streitet. Und dann hatte ich auch noch gar kein Würfelglück. 

Hier wusseln meine blauen Figürchen herum und versuchen nicht zu verhungern.
Als Nächstes haben wir dann King of Tokyo gespielt. Das ist der Vorgänger zu King of New York, welches ich schon einmal gespielt habe. Dabei kämpft man als Monster um die Vorherrschaft in Tokyo. Allerdings muss man auch hier gut Würfeln können. Was ich natürlich nicht kann. Aber immerhin habe ich mit Gigazaur den zweiten Platz gemacht. Wer das Spiel gespielt sehen will, dem Empfehle ich dieses Video
WRRRAAAAA!!!
Dann ging es besinnlicher weiter bei Steampark. Wieder haben wir nette kleine Vergnügungsparks gebaut und unsere Roboter darin fahren lassen. Nachdem ich das Spiel diesmal schon kannte, konnte ich mir auch eine geeignete Strategie überlegen und haben deswegen auch gewonnen. Rotentchen kann es fast nicht glauben. Leider ist das Foto vom Vergnügungspark nichts geworden. 

Als unser letztes Spiel haben wir dann noch Istanbul gespielt. Auch diesmal wollten die Würfel mit keine Ringe geben. Ich war so oft auf dem Schwarzmarkt und habe es nur einmal geschafft, sonst haben ich immer 1er und 2er gewürfelt. Rotentchen ist also nicht für den Schwarzmarkt geschaffen. 

Dann haben wir noch ein Spiel gefunden, dass wir nicht gespielt haben, es steht aber als nächstes auf der Liste. Einfach, weil es dumm klingt und ab 16 Jahren ist. Hier ein Bild der Schachtel. Sobald wir es gespielt haben, gibt es nähere Informationen. 

Wednesday, 11 March 2015

Spieleclub Besuch Nr 2

Wieder einmal ging es am Dienstag zum Go7 und damit zum Spieleckub. Diesmal wurden vier Spiele gespielt. 

Zu Beginn gab es das Kartenspiel Race for the Galaxie. Ich weiß bis heute nicht worum es bei dem Spiel genau geht. Man sucht sich eine von fünf Phasen aus und die ausgesuchten Phase von allen Spielern werden gespielt. Man kann Karten ziehen oder Bauen oder Handeln oder Produzieren. Am Ende werden Siegpunkte gezählt. Es ist an Star Wars oder so angelehnt. Die Karten sind teilweise nett gestaltet, aber nicht immer. Mir hat es nicht so gut gefallen. Vielleicht hätte man sich eine Story ausdenken sollen.


Das zweite Spiel war Skull King. Das wurde ja schon mal gespielt.

Danach wurde Heckmeck am Bratwurmeck gespielt. Dabei wird gewürfelt und man kann sich dann quasi Dominosteine nehmen. Allerdings kann man auch Fehlwürfe machen und damit Steine verlieren. Am Ende werden Würmer gezählt. Ich habe um einen Wurm verloren.

Als letztes Spiel wurde Stone Age gespielt. Ein Worker-placement Spiel. Dabei versucht man durch gute Würfe mit mehreren Würfeln Ressourcen zu bekommen und damit die Arbeiter zu füttern und Hütten zu bauen oder Karten zu kaufen.
Stone Age zu Beginn
Heck Meck zu Beginn...noch sind alle Steine zu vergeben. 
Race for the Galaxie mit Kartenschutzhüllen. 

Wednesday, 4 March 2015

Spieleabend beim Spieleclub im GO7

Über eine gute Freundin habe ich herausgefunden, dass es soetwas wie den Spieleclub Österreich gibt und dieser jeden Di und Do ab 18.00 Spieleabende in Wien veranstaltet. Bisher ging es sich irgendwie nie aus, aber gestern war es soweit. Rotentchen entdeckt das Spielen im GO7 auf der Mariahilferstraße. Es ist eigentlich eine kleine Wohnung die von einem GO Club genutzt wird und eben auch vom SpieleClub. Als Gast zahlt man drei Euro Eintritt pro Abend. Wenn man Mitglied ist, muss man nichts zahlen. Spiele gibt es dort oder man nimmt seine eigenen mit. 
Die Menschen dort sind alle unglaublich nett und manchmal ein bisschen laut. Ich habe zwischen 18.00 und 23.00 vier Spiele gespielt, die ich alle vorher nicht kannte - höchstens vom Namen her. 

Den Anfang machte Notre Dame. Hier wird je nach Spieleranzahl das Spielbrett erweitert. Dann zieht man jeweils drei Karten, sucht sich eine aus und gibt die anderen beiden weiter so ähnlich wie bei Seven Wonders, nur mit weniger Karten. Zwei dieser Karten werden dann ausgespielt um verschiedene Felder zu aktivieren, die entweder weitere Spielsteine, Geld, Siegpunkte bringen oder Rattenplagen entfernen oder eine Kutsche bewegen. Hat jeder seine zwei Karten ausgespielt, kann man eine von drei Personen bestechen, die am Anfang des Zugs aufgedeckt werden. Diese Personen bringen dann auch entweder Siegpunkte, Geld, Spielsteine oder man kann Spielsteine versetzen. Das ganze wird neun Runden lang gespielt und am Ende zählen die Siegpunkte und nichts anderes. Die Rattenplage breitet sich jede Runde aus, kann aber mit Hilfe von bestimmten Feldern eingedämmt werden. Wenn man zu viele Ratten hat, dann muss man Strafe zahlen und einen Spielstein abgeben. Das Spiel ist nett gemacht, auch wenn die Kutschen aussehen wie Igel auf Rädern. Es ist recht simpel, auch wenn man länger braucht um wirklich eine Strategie aufzubauen. 

Als nächstes durfte Rotentchen das putzigste Spiel des Tages ausprobieren: Steampark. Man baut einen Prater für Roboter, verdient mit den Robotern Geld, muss versuchen viel Müll los zu werden und darf die Bahnen und Stände nur nach bestimmten Regeln anordnen. Das ganze Bauen passiert durch Würfeln, wobei man sechs Würfel hat und diese so lange würfeln kann, bis man hat, was man braucht. Allerdings würfeln alle anderen Spieler gleichzeitig und wer am schnellsten mit dem Würfeln fertig ist, bekommt Boni, wer als letztes kommt, bekommt Mali. Das Spielprinzip ist relativ simpel, wir haben bevor das Würfeln beginnt immer einige Zeit zum Nachdenken, was man eigentlich würfeln will und beim Auswerten der Würfel kann man sich so viel Zeit lassen wie man will. Das coolste am Spiel sind aber die Attraktionen, die man bauen kann. Sie sind so liebevoll gestaltet und einfach süß, cool und waaahhh. :-) Am Ende zählt das verdiente Geld und für übrigen Mist muss man zahlen. 
Mein Park...Geisterbahn, Tintenfisch und Apfelbaum.

Danach konnte ich endlich das Kennerspiel des letzten Jahres Istanbul ausprobieren. Man spiel einen Händler, der mit seinen Gehilfen durch die Stadt zieht und versucht Waren zu verkaufen und damit dann Edelsteine zu kaufen. Das Spiel ist nett gestaltet, es passt alles gut zusammen und ich habe ohne jeden Plan von dem Spiel fast gewonnen. Am Ende hat mir ein Zug und zwei Gold gefehlt für den Sieg. Man muss seine Spielzüge taktisch einsetzen, denn die zahl der Züge ist limitiert dadurch, dass man seine Gehilfen immer wieder ausstreut und ohne Gehilfen kann man nicht handeln. Am Anfang erscheint das Spiel relativ komplex, aber man kommt sehr schnell hinein und hat eine Menge Spaß. 

Das letzte Spiel des Abends war Brügge. Hier baut man Häuser, lässt Personen einziehen, die besondere Fähigkeiten haben und kann zusätzlich Kanäle bauen oder im Rathaus aufsteigen. Gespielt wird, bis einer der beiden Nachziehstapel leer ist. Von jeweils fünf Handkarten werden vier ausgespielt und die letzte mit in die nächste Runde genommen. Die Karten können als Häuser oder Personen gespielt werden oder gegen Handlanger, Gold usw. eingetauscht werden. Außerdem wird gewürfelt und je nach Würfelzahl und Farbe bekommt man auch Plagen/Krisenplättchen, diese treten erst beim dritten Plättchen der gleichen Art ein. Auch hier ist das Spiel wieder sehr liebevoll gestaltet, vor allem die Personenkarten sind alle sehr individuell und nett anzuschauen. Die Handlager sehen aus wie kleine Glocken mit Beinen und die Sinnhaftigkeit des Kanals hat sich mir noch nicht ganz erschlossen, aber das soll mit der Erweiterung besser sein. Also wird das nächste Mal vielleicht mit Erweiterung gespielt. :-) 

Brügge noch zu Beginn des Spiels.
Das wars, Bilder kann man sich auf der Facebook Seite des Spieleclubs ansehen. Hier dazu der Link


Origami Yoda entdeckt.