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Tuesday, 17 November 2015

Spielefest Austria Center Wien

Am Wochenende hat wieder einmal das Spielefest stattgefunden. Diesmal leider in der kleineren Halle des Austria Centers, aber immerhin hatte man mehr Platz zum Sitzen und Spielen. Bei den Ausstellern war allerdings weniger Platz und so haben wir uns eigentlich nur am Freitag durch die Aussteller geschlängelt und ein paar Spiele gespielt. Am Samstag und Sonntag haben wir uns dann zuerst jeweils im Bereich der Austria Con (Kennerspiele) und dann im Bereich der Spielothek aufgehalten. 

Freitag wurden vor allem Kinderspiele gespielt: 
  • Die Geheimnisvolle Drachenhöhle: ein Merkspiel für Kinder. Es müssen Kristalle bestimmter Farbe eingesammelt werden, dabei fährt man mit einer Drachenfigur über den Spielplan und bei einem der Kristalle pro Farbe leuchtet das Feuer das Drachen auf. Nur wenn man auf diesem Feld stehen bleibt, kann man die Kristall als gesammelt ansehen. Es ist nett, aber halt doch eher für ein jüngeres Publikum. Der Drache ist aber unglaublich nett gestaltet. 
  • Gipfelstürmer: Ein Spiel mit den gleichen Ziegenfiguren wie "Nur die Ziege zählt" welches sich in unserem Freundeskreis großer Beliebtheit erfreut. Gipfelstürmer hingegen ist kein Stichspiel, sondern eine Variante von Würfelpoker. Man versucht seine Ziege auf den Gipfel zu bringen und um dies zu schaffen müssen Würfelkombinationen erwürfelt werden. Dabei kann man seine Mitspieler wieder den Berg hinunterschicken und sich selbst nach oben katapultieren, wenn man "Straßen" bildet. Das Spiel ist recht simple und für Leute, die Würfelpoker mögen, eine gute Abwechslung zum "normalen" Würfelpoker. (Mit zwei Spielern steht man sich aber erstaunlich wenig im Weg. Mit vier Spielern ist es schon etwas lustiger)
  • Crazy Coconuts: Ein Kinderspiel bei dem man als Affe Kokosnüsse in Becher werfen muss. Die Affenfiguren müssen dabei einen bestimmten Abstand zu den Becher haben. Ein einfaches Spielprinzip, aber gar nicht so einfach immer die Becher zu treffen. Und man kann den Mitspielern ihre ergatterten Becher wieder klauen. Macht unheimlich viel Spaß.
  • Pixel Tactics: Ein Kartenspiel für zwei Spieler. Man spielt in Runden und versucht den gegnerischen Anführer zu töten indem man Helden so platziert, dass ihre Effekte möglichst gut nutzbar sind. Dabei haben beide Spieler das gleiche Deck. Am Anfang ist es recht viel zu lesen, aber man kommt schnell in das Spielprinzip hinein und es kann sicher viel Spaß machen. Das erste Spiel hat allerdings so lange gedauert, dass wir dann aufgehört haben, weil nichts weitergegangen ist. 
  • OctoDice: Ein Würfelspiel bei dem man drei Mal würfelt und dann schwarze mit weißen Würfeln kombiniert um möglichst viele Punkte abzuschreiben. Die Gestaltung des Spiels ist sehr nett, aber das Würfeln ist etwas stumpf und weil ich die Geschichte des Spiels nicht kenne, weiß ich auch nicht, was genau ich eigentlich sammle.
 Am Samstag ging es dann in der Austria Con mit einem Kickstarter Spiel los: 
  • Mistfall: Ein Kooperatives Adventure Spiel mit Karten. Die Form und die Grafik des Spiel ist wunderschön gestaltet und auch die Spielmechanik ist nett, allerdings war die Zeit so knapp, dass wir sogar im Anfängerspiel mit verkürzten Weg an der Zeit gescheitert sind. Es kamen einfach zu viele Gegner auf einmal und wir mussten an einem Ort mehr als nur eine Zeiteinheit verweilen. Außerdem gibt es bei den Zeitkarten auch Karten, die gleich zwei Zeiteinheiten vorrücken lassen. Es war beim besten Willen einfach nicht zu schaffen. 
  • 7 Wonders Duell: Die Zweispieler Variante von 7 Wonders (eines meiner Lieblingsspiele) ist wunderschön gestaltet, erfrischend anders und spielt sich sehr leicht für geübte 7 Wondersspieler. Auch das Geld nun einen größeren Stellenwert hat, ist eine gut funktionierende Mechanik. Das Spiel wird auf jeden Fall gekauft. 
Danach wanderten wir in die Spielothek: 
  • Pi mal Pflaumen: Ein Stichspiel mit Obst. Die höchste Zahl darf sich zuerst eine Karte aussuchen. So wird reihum versucht die richtige Kombination an Obst zu sammeln und Punkte einzubringen. Der Zusatz: Manche Karten bringen Pi-Karten. Diese kann man verwenden um seine Stichkarte zu erhöhen. Spiele ich also eine 14er Karte und lege 2 Pi Karten dazu, dann ist es keine 14 sondern eine 20,28. Ein nettes Stichspiel. 
  • Dimesion: Das Nachfolgerspiel zu Uluru. Es geht darum nach bestimmten Vorgaben seine Kugeln in einer Pyramide aufzubauen. Dabei läuft die Zeit. Es ist wie Uluru, nur ohne die schön gestalteten Vögel, und in drei Dimensionen. Es funktioniert aber genau gleich und macht auch Spaß. Von der Grafik her gefällt mir aber Uluru immer noch besser. 
  • Castle Panic: Ein Towerdefense Spiel bei dem man mit Hilfe von abgespielten Karten versucht Orks, Trolle und Kobolde daran zu hindern unsere Mauern und Türme umzustoßen. Da man allerdings ein Handkartenlimit von 4 hat, ist es ziemlich schwer vor allem die Trolle zu töten. Wir haben auf jeden Fall alle Türme verloren. 
  • Mmm!: Das Spiel der Spiele 2015. Es ist ein Kinderspiel und dennoch haben wir es zwei mal nicht geschafft gegen die Katze zu gewinnen. Allerdings ist es auch nicht wirklich so konzipiert, dass man gegen die Katze gewinnt, sondern man soll einfach nur versuchen so gut wie möglich zu sein. Man würfelt, welches Essen man aus der Speißekammer stehlen kann und dabei kommt die Katze immer näher. Kindern gefällt es sicher, aber uns hat es etwas gewurmt, dass wir die Katze nicht austricksen konnten. Vor allem weil uns beim zweiten Durchgang nur 2 Teile Essen gefehlt haben.
  • Terra: Ein Schätzspiel bei dem man Orte der Welt, Jahreszahlen und Größen schätzen muss. Je unbekannter die Orte, desto besser und desto lustiger. Gut bin ich bei diesen Spielen allerdings nicht.
  • Linkee: Ein Partyspiel. Auf einer Karte werden 4 Fragen gestellt. Die 4 Antworten zusammen sollen in eine Kategorie passen. Diese Kategorie gilt es zu erraten. Es gibt Karten, da ist es relativ einfach und dann gibt es wieder Karten, da kann man gar nicht darauf kommen, wenn man nicht alle Antworten kennt und selbst dann, kommt man manchmal nicht drauf. Außerdem sind manchmal die Fragen schon in der Kategorie, die gesucht wird und das zerstört irgendwie ein bisschen die Lust am Spiel. Außerdem sind die Siegbedingungen einfach nur zur Verlängerung des Spiels gedacht. Wenn man es ohne die Regeln für den Sieg spielt, dann kann es recht lustig sind. 
Am Sonntag ging es dann zuerst wieder in die Austria Con zum nächsten Kickstarter, aber das kommt im nächsten Blogeintrag. Dieser ist eh schon viel zu lang. Bilder werden auch nachgereicht.

Wednesday, 22 April 2015

Dienstags im Spieleclub

Dienstag war wie immer Spieleclub Abend. Weil Rotentchen den ganzen Tag für ihre Arbeit geschriebe hat, ging es also zum Spiele um doch noch etwas Spaß zu haben. Während des Abendessens wurde das kurze Würfelspiel Würfelwurst gespielt. Dabei spielt man sechs Runden. Jede Runde würfelt man mit acht Würfeln. Vier davon zeigen Tiere, die anderen vier Zahlen oder Würste. Dabei muss man versuchen so viele Tiere einer Sorte und möglichst hohe Zahlen zu Würfeln. Eine Wurst gilt dabei als Einser, wenn man aber vier Würste hat, dann werden sie zu Siebenern. Das Spiel ist realtiv einfach und schnell gespielt. Ideal für Zwischendurch, auch wenn es halt doch vom Würfelglück abhängt. 
Würfelwurstwürfel und Tierplättchen, damit man nicht ein Tier zweimal wertet.

Als nächstes habe wir dann zu Viert Spyrium gespielt. Dabei setzt man seine Arbeiter ein um Fabriken, Minen oder Sonderkarten zu kaufen um an Spyrium zu gelangen und dieses dann wieder in Siegpunkte umzuwandeln. Dabei ist man immer sehr knapp an Geld und Arbeitern und man muss sich gut überlegen, wie man spielt. Für die erster Runde war Rotentchen nicht sehr erfolgreich, aber es hat dennoch Spaß gemacht. Mit etwas mehr Geld und einer Sonderkarte wäre es vermutlich besser gegangen. Das Spiel dauert zwar ca. 1 1/2 Stunden, allerdings kommt es einem gar nicht so lange vor. 
Spielbrett nach der ersten Runde von Spyrium
Verpackung

Als drittes haben wir Rialto gespielt. Hierbei spiel man jede Runde Sieben Karten aus (außer man kann Boni einsetzen) und versucht möglichst viele Siegpunkte zu sammeln indem man Brücken und Gondelrouten in Venedig setzt um die sechs Bezirke zu verbinden, Häuser baut um Boni freizuschalten und Geld sammelt bzw. zum Dogen wird und damit Startspieler ist. Der Spielplan ist sehr nett gestaltet, nur die Siegpunktleiste ist etwas falsch geraten. Sie schaut zwar schön aus, ist aber mühsam abzulesen. Auch hier spielt man sechs Runden und es geht relativ schnell. Es ist ein nettes Spiel für zwischendurch - auch wenn es ca. 90 min dauert - und recht simple, was die Spielzüge angeht. 
Spielbrett in der fünften Runde

Verpackung

Als letztes Spiel haben wir zwei Runden Good Cop, Bad Cop gespielt. Hierbei bekommt man drei Karten, welche entweder gute oder böse Cops zeigen oder die Agentin (gut) oder den Kingpin (böse). Nun muss man herausfinden, wer zu einem gehört und wen man ausschalten muss. In der ersten Runde haben wir als böse Cops gewonnen. In der zweiten Runde habe ich als Agentin mich zwar wacker geschlagen, aber es leider nicht geschafft, alle zu bekehren und bin schließlich gestorben. Das Spiel ist leider nur auf Englisch erhältlich, aber es macht Spaß, geht sehr schnell und ist einfacher als Mayday, Mayday, welches ein Ähnliches Spielprinzip hat, aber viel verwirrender ist. 
Meine noch verdecke Auslage an Identitäten und ein Werkzeug

Und dann ist noch ein Wunder geschehen. Rotentchen hat ein Spiel bei der Verlosung gewonnen. Nun besitze ich Qwirkle!

Wednesday, 15 April 2015

Spieleclub Dienstag

Auch diesen Dienstag ging es wieder zum Spieleclub im GO7. Diesmal etwas später, weil vorher noch leckeres Eis vom Eisgreissler gekauft werden musste. Begonnen hat der Spieleabend eigentlich schon letzte Woche, da Rotentchens bessere Hälfte ein Spiel vom Global Game Jam gefunden hat, dass wir ausprobieren wollten. Leider hat der Download nicht geklappt und die Entwickler haben uns erst gestern das Spiel zugeschickt. Also ist Rotentchen am Nachmittag dagesessen und hat die Karten zu Who's your Daddy? ausgeschnitten. Wir haben dann nur eine Runde gespielt, weil das Spielprinzip doch sehr simple war. Worum geht es also? Die Alien Queen ist schwanger und es gibt mehrere Kandidaten für den "Baby Daddy". Blöd nur, dass die Alien Queen denjenigen, der sie geschwängert hat, essen will, weil man das halt als Alien Queen so macht. Die Kandidaten/Spieler versuchen also möglichst nicht so auszusehen, wie die Gerüchte den Baby Daddy beschreiben während sie versuchen das ein anderen Spieler so aussieht. Das Spiel geht etwas schnell, vor allem wenn man mit vielen Spielern spielt und deswegen sollte man vielleicht ein paar eigene Regeln einführen. Etwa dass nicht vier Handkarten und zwei Aktionen pro Zug sondern nur zwei Handkarten und eine Aktion pro Zug möglich ist. Dadurch können die Gerüchte und "Verkleidungen" nicht so schnell gefüllt werden und man kann länger spielen. Allerdings gibt es auch verschiedene Alien Queens, die die Regeln ändern, vielleicht hätten wir mit diesen spielen sollen. Das Spielprinzip ist nett, aber simple. Was das Spiel wirklich ausmacht, sind die Grafiken und die schauen halt auf einfach gedrucktem Papier nicht so gut aus, aber sie sind super und das Thema ist halt auch nicht jedermanns Sache, denn im Spiel kann man ganz einfach mal das Geschlecht wechseln indem man aus seinem Penis eine Vagina macht. ^^ Allerdings gibt es auch zu bedenken, dass das Spiel in 24 Stunden entstanden ist deswegen natürlich nicht so ausgereift sein kann, wie herkömmliche Spiele. 

Als zweites Spiel wurde dann ein Partyspiel gespielt: Say Anything. Dabei wird eine Frage in den Raum gestellt und alle Spieler müssen eine Antwort aufschreiben. Der Fragensteller sucht dann die Antwort aus, die ihm am besten gefällt und die anderen Spieler können darauf setzen, was sie glauben, das ausgewählt wurde. Das Spiel macht Spaß und ist ziemlich ausgeglichen, was die Punktvergabe angeht. So kann niemand mehr als drei Punkte pro Runde bekommen. Selbst ein Spieler, welcher erst in der vierten Runde dazugestoßen ist, hat noch gut Punkte aufholen können. Was etwas fehlt ist die Möglichkeit seine Tafeln wieder zu reinigen. Bei Doodle Quest gab es Schwämme für jeden Spieler. Es hätte auch einer gereicht, aber so mussten wir uns mit Taschentüchern aushelfen, die nicht so gut funktionieren. Das Spiel macht aber dennoch Spaß. Es ist allerdings noch nicht auf Deutsch erschienen. Wenn man die englischen Fragen nicht übersetzen will oder kann, dann kann man auch einfach eigene Fragen stellen. Ich sehe darin also nicht das Problem.

Als nächsten haben wir Rat von Verona gespielt. Dabei draftet man zuerst Karten und spielt diese dann möglichst taktisch aus um am Ende auf diejenigen Figuren gesetzt zu haben, welche Punkte bringen (ihr Ziel erfüllt haben). Das Spiel ist kurzweilig, schnell und relativ einfach. Durch die Aktionsmöglichkeiten verschiedener Karten können die Mitspieler genervt und ausgetrickst werden und das Setting in Verona mit Romeo und Julia ist auch sehr nett gemacht. Noch dazu ist die Verpackung des Spiels super. So klein und platzsparend. Ein Spiel, dass auch bei Zugfahren gespielt werden kann und nicht viel Platz im Gepäck verbraucht. 

Danach haben wir eine Runde Skull King gespielt. Wiedermal hat Rotentchen grandios Minuspunkte gesammelt. ^^

Schließlich haben wir dann noch Crazy Time gespielt. Ein Spiel bei dem es um Schnelligkeit, Uhrzeiten und Regeln geht, die nach jeder Runde erweitert werden. Was mich etwas irritiert hat, ist dass man nur von 01:00 Uhr nach 12:00 geht und damit 12:00 später ist als 3:00 was mich leider den Sieg gekostet hat. So richtig mit Wertung haben wir es aber nicht gespielt. Das Spiel funktioniert ähnlich wie Kakerlakentanz oder Tarateltango und ist dabei spaßig und frustrierend zu gleich. 

Mit diesem wünsche ich euch eine verspielte, schöne Sommerwoche!
Eurer Rotentchen

Saturday, 11 April 2015

International Tabletop Day 2015

Am Samstag war es soweit. Es war International Tabletop Day. Und wenn man so gerne Brettspiele spielt wie Rotentchen, dann muss man natürlich dabei sein. Glücklicherweise haben das auch die netten Leute vom Spieleclub gedacht und das GO7 für Samstag ab 10.00 Uhr geöffnet. Rotentchen ist zwar erst am Nachmittag angekommen, aber dafür wurde dann gleich gespielt. 
Angefangen hat es mit Stone Age. Diesmal zu viert. wenn man es zu viert spielt, dann sind Taktiken viel schwerer zu verwirklichen, da man sich viel mehr um die Plätze streitet. Und dann hatte ich auch noch gar kein Würfelglück. 

Hier wusseln meine blauen Figürchen herum und versuchen nicht zu verhungern.
Als Nächstes haben wir dann King of Tokyo gespielt. Das ist der Vorgänger zu King of New York, welches ich schon einmal gespielt habe. Dabei kämpft man als Monster um die Vorherrschaft in Tokyo. Allerdings muss man auch hier gut Würfeln können. Was ich natürlich nicht kann. Aber immerhin habe ich mit Gigazaur den zweiten Platz gemacht. Wer das Spiel gespielt sehen will, dem Empfehle ich dieses Video
WRRRAAAAA!!!
Dann ging es besinnlicher weiter bei Steampark. Wieder haben wir nette kleine Vergnügungsparks gebaut und unsere Roboter darin fahren lassen. Nachdem ich das Spiel diesmal schon kannte, konnte ich mir auch eine geeignete Strategie überlegen und haben deswegen auch gewonnen. Rotentchen kann es fast nicht glauben. Leider ist das Foto vom Vergnügungspark nichts geworden. 

Als unser letztes Spiel haben wir dann noch Istanbul gespielt. Auch diesmal wollten die Würfel mit keine Ringe geben. Ich war so oft auf dem Schwarzmarkt und habe es nur einmal geschafft, sonst haben ich immer 1er und 2er gewürfelt. Rotentchen ist also nicht für den Schwarzmarkt geschaffen. 

Dann haben wir noch ein Spiel gefunden, dass wir nicht gespielt haben, es steht aber als nächstes auf der Liste. Einfach, weil es dumm klingt und ab 16 Jahren ist. Hier ein Bild der Schachtel. Sobald wir es gespielt haben, gibt es nähere Informationen. 

Sunday, 8 March 2015

Spiele Abend mit anschließendem Frust zum Frühstück


Samstag war wieder einmal ein Spieleabend angesetzt und es wurde sehr viel gespielt. Die Spiele waren: 
Dice Town ist ein nettes Würfelspiel, bei dem man mit fünf Würfeln für sich versucht eine gute Kombination zu bekommen und damit Gold, Geld oder Siegpunktkarten zu kommen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit Karten von Gegnern zu stehlen oder Aktionskarten zu bekommen. Wer durch seine Würfe leer ausgeht, kann besondere Aktionen durchführen. Das Spiel macht Spaß, aber die Würfelbecher sind aus Plastik und damit sehr laut. Man sollte es also nur spielen, wenn man nicht Lärmempfindlich ist. 

Tarantel Tango ist ein Kartenspiel, das auf Schnelligkeit und Gehirnleistung geht. Man legt Tierkarten auf den Tisch und die nächste Person muss erst den Laut des Tieres entweder einmal oder zweimal machen bevor die nächste Karten gelegt werden darf. Manches mal muss auch kein Laut gemacht werden oder es muss ein Kartenplatz übersprungen werden. Ziel ist es, die Handkarten loszuwerden. Wer eine Fehler macht, der muss alle Karten am Tisch aufnehmen. Das Spiel macht unheimlich Spaß, wenn man einmal drinnen ist und keinen Papagei bekommt - der sagt Aua laut Anleitung und das ist einfach nur unlogisch. Die Spieler dürfen sich halt auch nicht zu Blöd sein, Tierlaute herauszurufen. 

Filou ist ein Kartenspiel. Es werden Handkarten nach der Spielerreihenfolge aufgelegt und dann versteigert. Je mehr Personen aussteigen, desto mehr Einblick erhält man in den Sack mit Katzen. Allerdings können nicht nur Katzen im Sack sein, sondern auch Hunde oder Kaninchen. Ein Hund verjagt eine Katze (entweder mit der höchsten oder mit der niedrigsten Punkteanzahl) aber wenn zwei Hunde im Sack sind, dann vertreiben sie sich gegenseitig. Wichtig dabei ist, dass man nicht sein gesamtes Geld auf einmal ausgibt. Denn man kommt dann nur noch schwer wieder an Geld. Die Zeichnungen sind wunderschön, die Katzen haben alle einen eigenen Charakter allein von ihrer Darstellung her. Allerdings bin ich nicht gut im Ersteigern. 

Das Exxtra Spiel ist ein Würfelspiel. Dabei versucht man eine möglichst hohe Zahl zu würfeln und dabei nicht ein X zu würfeln. Die zwei Würfel setzt man dann auf Felder mit den Nummer null bis fünf. Je nachdem wo man die Würfel hinsetzt, soviel kann man in der nächsten Runde fahren. Allerdings können die anderen Spieler mich mit einer höheren Würfelzahl herauswerfen, solange sie diese Würfel auf einer niedrigeren Nummer platzieren als ich meine Würfel. Dabei darf jeweils nur ein Paar Würfel auf den Zahlen von eins bis fünf stehen. Auf null dürfen auch mehrere stehen. Würfelt man einen Push, so darf man die Augenzahl fahren (möglich sind nur eins bis drei, denn die anderen Augenzahlen kommen jeweils nur einmal vor - ein Würfel hat dann noch vier und sechs und X und der andere fünf und sieben und X). Das Spiel macht viel Spaß, ist sehr langsam, weil man auch wieder zurückfahren muss, wenn man ein X würfelt und man kommt eigentlich nur mit Pushs ins Ziel. 

Loch Ness ist ein Brettspiel. Man schlüpft in die Rolle eines Reporters, der versucht Nessi zu fotographieren. Dazu kann jeder Spieler bis zu drei Kameras mit unterschiedlichen Werten rund um Loch Ness aufstellen. Drei Spieler geben Handkarten mit den Nummern eins bis fünf in die Mitte und die Summe der Karten fährt Nessi dann in der Runde. Man muss also schätzen können, wie viel sich Nessi bewegen wird. Dabei können pro Spieler auch eine Spezialfähigkeit benutzt werden. Entweder man darf eine zusätzliche Kamera legen oder man darf sich eine der Handkarten anschauen oder man darf Nessi noch einen Zug weiterziehen, wenn es dann direkt in eine Kamera des jeweiligen Spielers sieht. Oder man darf alle drei Kameras umsetzen (normalerweise muss man eine und darf eine zweite Kamera umsetzen). Oder man nimmt statt der eigenen Handkarten die Publikumshandkarten, diese gehen von null bis sieben. Hat man seine Kamera in der Nähe des Auftauchens platziert so bekommt man Punkte und hat man die Kamera direkt auf Nessi gerichtet, so kann man sich auch noch Fotos nehmen. Je drei Fotos (Kopf, Rumpf und Schwanz) bilden ein Set und das bringt am Ende nochmal Punkte. Das Spiel macht Spaß, auch wenn es frustrierend ist, wenn man zwei von drei Karten kennt und sich dennoch verschätzt. Die Figuren und Karten sind nett gestaltet, wobei Nessi aussieht wie eine eingerachte Kuh mit langem Hals. 

Las Vegas ist ein Würfelspiel. Man würfelt mit acht Würfeln und setzt jeweils alle Würfel mit gleicher Augenzahl auf Felder mit eins bis sechs als Zahl. Diesen Feldern wurde vorher Geld zugeordnet und die Spieler mit den meisten Würfel auf dem Feld bekommen das Geld. Wenn mehrere Steine dort liegen, dann können mehrere Spieler Geld bekommen. Allerdings werden am Ende alle Würfel rausgenommen, welche mit gleicher Anzahl auf den Feldern liegen. (Haben zwei Spieler drei Würfel mit sechs als Augenzahl auf dem Feld liegen, so werden die Würfel entfernt.) Das Spiel geht schnell und läuft über vier Runden, wenn man zu fünft spielt. 

Cash'n'Guns ist ein Spiel bei dem man als Gangster gegen andere Gangster um die Beute kämpft. Dafür gibt es Schaumstoff Pistolen und Karten als Munition. Es wird über acht Runden gespielt, wobei man fünf Clicks (Nieten) und drei Pengs (Schüsse) hat. Wird ein Spieler getroffen oder geht er in Deckung, weil zu viele Mitspieler auf ihn schießen, so kann er nicht am verteilen der Beute teilnehmen. Wird man drei mal getroffen, so ist man tot und scheidet ganz aus dem Spiel aus. Außerdem gibt es noch den Mafia Boss. Dieser fungiert als Spielleiter und kann jede Runde als Beute genommen werden. Außerdem hat der Boss die Fähigkeit einen Schuss umzulenken. Das Spiel hört sich erstmal brutal an, weil man mit den Waffen aufeinander zielt, aber es macht viel Spaß, auch wenn man stirbt und die Beute ist super schön und witzig gezeichnet. 

Kakerlaken Poker ist ein Bluff-Kartenspiel. Man versucht seine Handkarten loszuwerden. Dabei zieht man eine Karte und gibt sie einem anderen Spieler verdeckt und sagt, was auf der Karte zu sehen ist (Kakerlake, Fledermaus, Fliege, Ratte, Wanze oder Kröte). Dieser kann nun entweder die Karte selbst ansehen und weitergeben und dabei ebenfalls sagen, was auf der Karte ist oder er kann sagen, ja ich glaube dir oder nein ich glaube dir nicht. Wenn das Ja falsch war, dann muss er die Karte behalten, ansonsten bekommt der Spieler, welche die Karte geben hat, die Karte zurück. Beim Falsch ist es genau umgekehrt. Ist das Falsch richtig, so bekommt der Geber die Karte, ist das Falsch falsch bekommt der Nehmer die Karte. Das Spiel ist ein Kooperatives Spiel gegeneinander. Es verliert nämlich immer nur ein Spieler. Entweder hat dieser Spieler ein Quartett von einem der Tiere vor sich liegen oder er muss ausspielen und hat keine Handkarten mehr. Das Spiel macht sehr viel Spaß, wenn man es nach Mitternacht spielt und Lachanfälle bekommt, weil ja weil es halt spät ist und man Spaß an dem Satz "Dies ist ein Kakerlake!" hat. Wir haben allerdings viel länger für das Spiel gebraucht als angegeben. Offenbar geht es schneller, wenn man nicht schon so müde ist. 

Kakerlaken Poker, Tarantel Tango und Mogel Motte sind von ein und dem selben Herstellung gehören zu einer Serie. Was man schon an den Namen erkennen kann. Die Zeichnungen sind unheimlich süß, auch wenn es sich meist um Ungeziefer handelt. 

In der Früh (um elf Uhr) haben wir dann nach dem Frühstück auch noch Andor aufgebaut und die fünfte Legende gespielt. Zuerst dachten wir, dass wir eh schon verloren haben, dann haben wir es fast geschafft und am Ende haben wir zwar den Drachen besiegt (durch Glück) aber wir haben die Burg nicht befreit und deswegen verloren. Wie die Legende allerdings Schaffbar sein soll, keine Ahnung. Es ist wie immer ein frustrierendes Spiel gewesen, denn kurz vorm Erfolg haben wir dann doch verloren. 
Selbstgemachte Zimtschnecken als Stärkung für die lange Nacht.

Noch ziemlich zu Beginn des Spiel, wir schöpfen Hoffnung.

Endkampf gegen den Drachen: Alles sammelt sich im Wald.

Problem der Monster um die Burg. Die hätten wir noch befreien sollen. 

Wednesday, 4 March 2015

Spieleabend beim Spieleclub im GO7

Über eine gute Freundin habe ich herausgefunden, dass es soetwas wie den Spieleclub Österreich gibt und dieser jeden Di und Do ab 18.00 Spieleabende in Wien veranstaltet. Bisher ging es sich irgendwie nie aus, aber gestern war es soweit. Rotentchen entdeckt das Spielen im GO7 auf der Mariahilferstraße. Es ist eigentlich eine kleine Wohnung die von einem GO Club genutzt wird und eben auch vom SpieleClub. Als Gast zahlt man drei Euro Eintritt pro Abend. Wenn man Mitglied ist, muss man nichts zahlen. Spiele gibt es dort oder man nimmt seine eigenen mit. 
Die Menschen dort sind alle unglaublich nett und manchmal ein bisschen laut. Ich habe zwischen 18.00 und 23.00 vier Spiele gespielt, die ich alle vorher nicht kannte - höchstens vom Namen her. 

Den Anfang machte Notre Dame. Hier wird je nach Spieleranzahl das Spielbrett erweitert. Dann zieht man jeweils drei Karten, sucht sich eine aus und gibt die anderen beiden weiter so ähnlich wie bei Seven Wonders, nur mit weniger Karten. Zwei dieser Karten werden dann ausgespielt um verschiedene Felder zu aktivieren, die entweder weitere Spielsteine, Geld, Siegpunkte bringen oder Rattenplagen entfernen oder eine Kutsche bewegen. Hat jeder seine zwei Karten ausgespielt, kann man eine von drei Personen bestechen, die am Anfang des Zugs aufgedeckt werden. Diese Personen bringen dann auch entweder Siegpunkte, Geld, Spielsteine oder man kann Spielsteine versetzen. Das ganze wird neun Runden lang gespielt und am Ende zählen die Siegpunkte und nichts anderes. Die Rattenplage breitet sich jede Runde aus, kann aber mit Hilfe von bestimmten Feldern eingedämmt werden. Wenn man zu viele Ratten hat, dann muss man Strafe zahlen und einen Spielstein abgeben. Das Spiel ist nett gemacht, auch wenn die Kutschen aussehen wie Igel auf Rädern. Es ist recht simpel, auch wenn man länger braucht um wirklich eine Strategie aufzubauen. 

Als nächstes durfte Rotentchen das putzigste Spiel des Tages ausprobieren: Steampark. Man baut einen Prater für Roboter, verdient mit den Robotern Geld, muss versuchen viel Müll los zu werden und darf die Bahnen und Stände nur nach bestimmten Regeln anordnen. Das ganze Bauen passiert durch Würfeln, wobei man sechs Würfel hat und diese so lange würfeln kann, bis man hat, was man braucht. Allerdings würfeln alle anderen Spieler gleichzeitig und wer am schnellsten mit dem Würfeln fertig ist, bekommt Boni, wer als letztes kommt, bekommt Mali. Das Spielprinzip ist relativ simpel, wir haben bevor das Würfeln beginnt immer einige Zeit zum Nachdenken, was man eigentlich würfeln will und beim Auswerten der Würfel kann man sich so viel Zeit lassen wie man will. Das coolste am Spiel sind aber die Attraktionen, die man bauen kann. Sie sind so liebevoll gestaltet und einfach süß, cool und waaahhh. :-) Am Ende zählt das verdiente Geld und für übrigen Mist muss man zahlen. 
Mein Park...Geisterbahn, Tintenfisch und Apfelbaum.

Danach konnte ich endlich das Kennerspiel des letzten Jahres Istanbul ausprobieren. Man spiel einen Händler, der mit seinen Gehilfen durch die Stadt zieht und versucht Waren zu verkaufen und damit dann Edelsteine zu kaufen. Das Spiel ist nett gestaltet, es passt alles gut zusammen und ich habe ohne jeden Plan von dem Spiel fast gewonnen. Am Ende hat mir ein Zug und zwei Gold gefehlt für den Sieg. Man muss seine Spielzüge taktisch einsetzen, denn die zahl der Züge ist limitiert dadurch, dass man seine Gehilfen immer wieder ausstreut und ohne Gehilfen kann man nicht handeln. Am Anfang erscheint das Spiel relativ komplex, aber man kommt sehr schnell hinein und hat eine Menge Spaß. 

Das letzte Spiel des Abends war Brügge. Hier baut man Häuser, lässt Personen einziehen, die besondere Fähigkeiten haben und kann zusätzlich Kanäle bauen oder im Rathaus aufsteigen. Gespielt wird, bis einer der beiden Nachziehstapel leer ist. Von jeweils fünf Handkarten werden vier ausgespielt und die letzte mit in die nächste Runde genommen. Die Karten können als Häuser oder Personen gespielt werden oder gegen Handlanger, Gold usw. eingetauscht werden. Außerdem wird gewürfelt und je nach Würfelzahl und Farbe bekommt man auch Plagen/Krisenplättchen, diese treten erst beim dritten Plättchen der gleichen Art ein. Auch hier ist das Spiel wieder sehr liebevoll gestaltet, vor allem die Personenkarten sind alle sehr individuell und nett anzuschauen. Die Handlager sehen aus wie kleine Glocken mit Beinen und die Sinnhaftigkeit des Kanals hat sich mir noch nicht ganz erschlossen, aber das soll mit der Erweiterung besser sein. Also wird das nächste Mal vielleicht mit Erweiterung gespielt. :-) 

Brügge noch zu Beginn des Spiels.
Das wars, Bilder kann man sich auf der Facebook Seite des Spieleclubs ansehen. Hier dazu der Link


Origami Yoda entdeckt. 

Sunday, 4 January 2015

Spielen mit Freunden zum Geburtstag

Direkt nach Neujahr war Rotentchen eingeladen bei einer Studienkollegin um deren Geburtstag zu feiern. Dafür wurde Marchegg besucht und es war ein Spieleabend. Es wurden eigene Spiele gespielt, die mir schon bekannt waren, welche ich hier auch schon beschrieben haben, weshalb ich nur die neue Spiele genauer beschreiben werde. Die Spiele waren:

SameSame ist ein Partyspiel bei welches Fragen beantworteten werden müssen und jene Personen, die die gleichen Antworten geben, können ein zweifärbiges Plättchen vorwärtsbewegen. Dazu ist zu sagen, dass jeder Spieler eine Farbe hat und es Plättchen mit allen Farbkombinationen gibt. Die Fragen richten sich immer nach dem liebsten oder unliebsten von vier Antwortmöglichkeiten. Dabei sind die Fragen meist sehr einfach, wie nach Essen oder Hobbies gestellt. Es hat viel Spaß gemacht, auch wenn ein bisschen "privatere" Fragen vielleicht lustiger gewesen wären. 

Black Stories ist ein Ratespiel bei welchen eine Situation beschrieben wird und nun durch die Spieler und Spielerinnen die Hintergrundgeschichte und der Verlauf erraten werden muss. Dabei können Ja-und-Nein-Fragen gestellt werden welche vom Erzähler oder der Erzählerin beantwortet werden. Es gibt dabei kein Punktesystem oder eine Art von Wertung. Es geht rein um das Lösen von verblüffenden Geschichten. Ein ähnliches Spiel habe ich letztens auch in einem Video gesehen. Es nennt sich Mindmaze. Hier geht es ebenfalls um das Lösung von Geschichten, allerdings gibt es ein Wertungssystem, sodass am Ende auch ein Sieger feststeht. Durch das Wertungssystem muss man strategischer vorgehen, dabei kann natürlich auch der Spielspaß verloren gehen. 

Soviel zu diesem Spielabend.

Am Tag davor wurde noch in kleinerem Kreis Carcassonne gespielt. Und zwar die Winteredition. Dabei hatten alle auch viel Spaß. Das Spiel ist recht einfach und damit auch für Personen etwas, die sonst weniger Spielen, weil sie zum Beispiel nicht taktisch spielen können oder wollen. Außerdem bekommt man am Ende eine schöne Karte als Spielbrett, man hat also wirklich etwas schönes erschaffen. 
Da es sich um die Winteredition handelt, ist alles schön verschneit, also genau das, was man in Wien zurzeit noch vermisst. Da der Schnee nach Weihnachten schon wieder geschmolzen ist. 

Thursday, 1 January 2015

Verspieltes Silvester

Wie schon in den letzten Jahren auch, wurde zu Silvester zum Spielen eingeladen. Diesmal nur am Nachmittag, aber immerhin konnten wir uns zu sechst die Spiele anschauen. Gespielt wurde Samarkand, Venezia 2099 und Pixelstücke. Venezia 2099 und Pixelstücke waren schon bekannt. Allerdings ist Venezia 2099 zu fünft etwas anders, als zu dritt. Jeder Spieler hat nur drei statt vier Spielfiguren, damit es sich auf dem Spielfeld ausgeht. Es werden weniger Runden gespielt, weil sonst ganz Venedig untergehen würde. Anmerkungen zu dem Spiel gibt es auch. Das Design ist zwar an sich recht schön, allerdings hätte man bei den fünf Farben für die Spielfiguren vielleicht Farben nehmen können, welche besser auseinander zu halten sind. Weiß, Beige und Gelb sehen sich vor allem im Kunstlicht recht ähnlich und dies kann leicht zu Verwechslungen führen. Pixelstücke war wieder sehr lustig und da ich es schon einmal beschrieben habe, werde ich dies hier nicht noch einmal machen. 

Samarkand habe ich beim Piantik Abverkauf erworben und es ist ein Spiel für zwei bis fünf Spieler. Es geht darum, dass acht verschiedene Kaufmannsfamilien Handelsrouten entlang der Seidenstraße bilden wollen und dabei verschiedene Rohstoffe handeln wollen. Das Spielfeld ist recht groß und in verschiedene Felder verteilt, die verschiedenen Handelsfamilien haben jeweils andere Startpunkte. Spieler und Spielerinnen können sich nun die die Familien einheiraten und somit Teil der Familie werden. Order sie setzen die Handelsroute der Familie, welcher sie angehören fort und erreichen vielleicht neue Waren oder schließen Handelsverträge mit anderen Familien ab. Man kann mehreren Familien angehören, muss man sogar. Jede Familie kann aber maximal von zwei Spielern oder Spielerinnen gespielt werden. Dazu kommen noch Handkarten mit Waren, welche am Ende Punkte bringen oder für Geld verkauft werden können. Das Spiel macht Spaß und ist gut durchdacht. Das Spielbrett ist zwar relativ groß, gegen Ende des Spiels wird es aber sehr voll und die Übersicht über die Handelsrouten und Waren geht etwas verloren. Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und ich kann das Spiel jedem Empfehlen. 

Thursday, 25 December 2014

Venezia 2099

Zu Weihnachten hat Rotentchen ein neues Spiel bekommen - Venezia 2099. Dabei geht es darum, Kunstschätze aus dem versinkenden Venedig zu retten. Nach jedem Zug geht eines von 64 Spielfeldern unter. Mit der Figur, die darauf steht, falls es der Fall sein sollte. Zwischendurch gibt es schwimmende Inseln, welche zwar keine Schätze bringen, dafür können sie auch nicht untergehen. Das Spiel macht Spaß, ist realtiv leicht zu verstehen und man kann auch ohne größeren Plan gut mit anderen mithalten, die einen Plan haben. Am Ende wird es dann etwas eng in Venedig. Vor allem wenn man es mit 5 Personen spielt. 
Spielfeld nach ein paar Runden 
Schon vor Weihnachten wurden ja Spiele gekauft und bis jetzt wurde nur eines davon gespielt - Alhambra, das Kartenspiel. Dabei handelt es sich um das Kartenspiel zum gleichnamigen Spiel des Jahres 2003. Ich habe keines der Spiele vorher gespielt, weder das Kartenspiel noch das normale Alhambra. Allerdings habe ich mir sagen lassen, dass die meisten Spielmechaniken gleich sind. Man will seine Alhambra ausbauen und um dies zu tun, kann man Gebäude dazukaufen. Diese kosten verschieden viel und müssen in verschiedenen "Währungen" (Farben) gezahlt werden. Es gibt drei Spielabschnitte nach denen jeweils gewertet wird. Die fünf Gebäudekategorien, sind verschieden viele Punkte wert und es bekommt jeweils der Spieler/die Spielerin die Punkte, welche am meisten der Gebäude besitzt. Bei Gleichstand wird aufgeteilt. In der zweiten und dritten Wertungsrunde bekommen auch zweit- bzw. drittplatzierte Personen Punkte. Das Spiel endet, wenn keine Gebäudeteile mehr gekauft werden können. Das Spiel funktioniert recht einfach. Für zwei Spieler oder Spielerinnen gibt es einen imaginären Mitspieler names Dirk, welche ebenfalls Gebäudeteile bekommt. Das Kartenspiel macht Spaß und ist einfach um auch im Zug oder im Urlaub gespielt zu werden. Man braucht nur eine kleine Tischfläche zum spielen und die Karten können auch mal verrutschen, dass man gar nichts. 

Friday, 12 December 2014

Nerdy Pubquiz und Christkindlmarkt

Gestern hat Rotentchen zusammen mit Freunden bei dem Nerdy Pubquiz der FH Twist (Studierendenvertretung FH Technikum) teilgenommen. Der Teamname Pi-Raten (Pi wie die Zahl) war gewählt und dann kamen Fragen über Fragen, die einfach nur zum raten waren, weil keiner je etwas wusste. Letztendlich war es der vierte Platz, der erreicht wurde. Um einen viertel Punkt den dritten Platz verpasst. Mist. Aber es hat Spaß gemacht. Nächstes Mal wieder. 

Heute wurde dafür der Christkindlmarkt Schönbrunn besucht. Punsch und Holzspielzeug und Entchen kann über den vierten Platz hinwegsehen. 

Außerdem wurden zwei Spiele (Andor und Pixelstücke) bestellt. Für den nächsten Spieleabend ist also gesorgt, was Spiele angeht. Und zu Weihnachten kommen noch mehr dazu. 

Monday, 24 November 2014

Spieleabend mit Rotentchen

Am Samstag war mal wieder Spiele spielen angesagt. Dabei waren wir zu sechst, bzw. zu fünft. Es wurden ganze zehn Spiele gespielt. (Die Kursiven Spiele kannte ich schon)
  • Anno Domini Erfindungen
  • Mascarade
  • Ohne Furcht und Adel
  • Concept
  • Seven Wonders
  • Port Royal
  • Pixelstücke
  • R-Öko
  • Set
  • Coloretto
Anno Domini ist ein Kartenspiel bei dem man Fakten zeitlich einordnen muss und dabei auch die anderen davon überzeugen muss, dass man sich sicher ist, dass die Chronologie so stimmt. Es ist ein sehr lustiges Spiel, bei dem Menschen mit gutem Gedächtnis für Fakten oder mit einem guten historischen Wissen etwas besser dran sind, als andere. Allerdings macht dies nur wenig aus und man hat nicht immer einen Vorteil. Es gibt verschiedene Editionen zu den seltsamsten Themen, wie etwa WM oder Sex and Crime. Wir haben Erfindungen gespielt. Das ist eine der einfacherer Editionen. Man kann die Editionen auch mischen. Besitzen würde ich noch Europa.

Mascarade ist ebenfalls ein Kartenspiel, allerdings hat man hier auch Münzen zur Verfügung. Es geht um das gute Hereinlegen der anderen Spieler und darum selbst den Überblick zu bewaren. Es gibt verschiedene Charaktere, mit bestimmten Eigenschaften, welche gegeneinander darum wetteifern 13 Gold zu sammeln. Dabei werden die Karten mit den Charakteren zuerst gezogen, dann allen offen gezeigt um anschließend wieder verdeckt auf dem Tisch zu liegen. Die ersten vier Spieler müssen die Karten tauschen (unter dem Tisch - man kann natürlich auch nicht tauschen) und danach hat man jeweils eine von drei Aktionen zur Auswahl. Entweder man sieht sich seine eigene Karte an, oder man tauscht seine Karte mit der eines Mitspielers, oder man sagt den eigenen Charakter an (dabei kann man auch Schummeln) und solange niemand der Ansage widerspricht, kann man sich je nachdem welche Fähigkeit man hat, Gold nehmen. Ein sehr lustiges Spiel, bei dem man mit sechs Personen schon fast den Überblick verliert. Es ist sicher mit noch mehr Spielern lustiger.

Man beachte das wunderschöne Artwork
Ohne Furcht und Adel (eng. Citadels) ist ebenfalls ein Kartenspiel mit Gold. Es geht darum Gebäude zu bauen. Jede Runde bekommt man die Auswahl zwischen Charakteren mit bestimmen Fähigkeiten, welche das Bauen unterstützen oder eben andere Spieler daran behindern. Das Spiel endet wenn eine Person acht Gebäude besitzt und dann zählen die Punkte. Es ist ein sehr nettes Spiel, das auch Zeit für Gespräche lässt und man kann auch sehr Intregant dabei vorgehen. 

Concept ist eine Art Erklärspiel wie bei Activity, nur dass man nichts sagen darf und die Begriffe anhand von Pictugrammen, welche vorgegeben sind, darstellen muss. Dabei kann man so viele Pictugramme auswählen wie möglich und die Begriffe können auch Filmtitel oder Sprichwörter sein. Wir haben es ohne Punkte gespielt und viel Spaß gehabt. 

Seven Wonders ist ein Aufbauspiel, wo man gegen seine direkten Nachbarn spielt. Es ist nett gestaltet und kann mit zwei bis sieben Spielern gespielt werden. Man bekommt Karten, aus denen man sich eine aussuchen kann (Baukosten müssen bezahlt werden können) und gibt dann die anderen Karten weiter, so wie bei Sushi Go. Über mehrere Runden hinweg wird aufgebaut und es können auf verschiedenste Arten Siegpunkte gesammelt werden. Die Erweiterung "Leaders" haben wir allerdings diesmal nicht verwendet. Diese bringt einfach einen neuen Typ Karten in das Spiel und erweitert somit die Möglichkeiten des Gewinnens. 

Port Royal ist ein Kartenspiel mit Piraten. Ziel ist es auch wieder 10 Siegpunkte zu bekommen, dabei kann man sich mit Gold/Münzen Personen kaufen und einen Vorteil bekommen und man bekommt Gold indem man Schiffe bekommt. Es ist etwas schwer zu erklären, wenn man die Karten nicht vor sich hat, aber so als Ente ist ein Spiel mit Wasser natürlich super.

Pixelstücke ist wiederrum ein Spiel wie Concept. Nur dass man diesmal Begriffe mit Pixeln darstellen muss. Dabei geht es nicht so sehr um die Zeichenkünste, sondern um die Fähigkeit, alles in Pixeln und Eckig darzustellen und dies auch zu erraten. Es ist ein sehr nettes Spiel mit Magnetischen Pixeln und teilweise sehr schwierigen Begriffen.

R-Öko ist ein Kartenspiel, bei dem man Recycling betreibt. Man muss dabei versuchen seine Handkarten geschickt auszuspielen/recyclen und dabei wenig Minuspunkte und viele Pluspunkte zu sammeln. Es ist ein nettes Spiel für zwischendurch. 

Set wiederum ist ein Kartenspiel, bei dem es um Formen und Farben und eine schnelle Hand geht. Man muss ein Set aus drei Karten in einer Auswahl von 12 Karten finden und dabei schneller sein, als alle anderen. Das Spiel trainiert das Gehirn ganz schön und man kann es alleine auch spielen. Für ein Spiel nach Mitternacht ist es nicht so sehr geeignet. Das Hirn hat ganz schön zu rauchen begonnen. 

Coloretto ist ein nettes Kartenspiel mit Chamelions. Man muss Chamelions nach Farben sammeln, kann aber immer nur eine Stapel von ein bis drei Chamelions nehmen. Solange man drei verschiedene Farben hat, ist alles gut. Sobald es mehr Farben werden zählen diese als Minuspunkt. Kurzweilig und auch für nach Mitternacht sehr zu empfehlen.

Alles in allem war es ein gelungener und kurzweiliger Abend. (Fotos folgen)



Sunday, 16 November 2014

Rotentchen am Spielfest Wien 2014

Dieses Wochenende war das Spielefest im Vienna International Center bei der UNO City. Rotentchen als begeisterte Spielerin hat sich natürlich auch dort herumgetrieben. Am Samstag mit einigen Freunden und Freundinnen wurden neue Spiele ausprobiert, wie etwa "Lemminge" und auch das Spiel des Jahres 2014 "Camel Up". Dann hat man länger als man eigentlich wollte - über Mittag - "Das Vermächtnis" gespielt und gar nicht so viele Nachkommen bekommen um eine große Dynastie aufzubauen, aber immerhin ging es sich aus, dass man eine Handwerkergilde und eine politische Partei gründen konnte. Dann nach einer Mittagspause haben wir dann eine schnelle Runde "Sushi Go" gespielt. Das Spiel erinnert an Spiele von Miniclip und vom Spielprinzip hat es eine Ähnlichkeit mit "Seven Wonders", welches ich ja schon zu Hause habe. Nachdem Sushi Go vorbei war, haben wir "Geistesblitz fünf vor zwölf" gespielt, dessen einfachere Version "Geistesblitz" ich schon kannte. Hier bin ich immerhin zweiter von vieren geworden und nicht letzter. Dann wollten wir eigentlich noch "Beasty Bar" spielen, das wurde aber gerade gespielt und deswegen sind wir nach einer kurzen Erklärung, worum es in dem Spiel eigentlich geht, weitergegangen. Nach einer längeren Runde "Abyss" gespielt. Dabei habe ich natürlich wieder verloren, allerdings habe ich mir diesmal den letzten Platz geteilt. Als letztes Spiel haben wir dann noch "Colt Express" gespielt, wo ich doch fast gewonnen hätte..wir waren Punktegleich, aber als als Tie Breaker waren dann die Schüsse, die man abgekommen hatte und da war ich mit 6 Schüssen doch angeschlagener als meine Freundin. 

Zu den Spielen: 
  • "Lemminge" ist ein nettes Spiel, bei dem man zwar planen und überlegen muss, dass aber auch locker für zwischendurch und ohne große Denkanstrengungen Spaß machen kann. Die Spielfiguren und die Zeichnungen sowie das Spielbrett sind nett gestaltet, auch wenn die Verpackung zu groß ist. Das hätte man besser schlichten können.
  • "Camel Up" hat eine nette Funktion, was die Würfelweise betrifft. Die Pyramide dient als Würfelbecher, wobei man bei diesem nur eine Würfel von fünfen herausbekommt. Die Spielfiguren sind super gestaltet und das Spielprinzip auch sehr nett. Ich kann verstehen, warum es Spiel des Jahres ist. Anspruchsvoll ist es allerdings nicht so. 
  • "Das Vermächtnis" wiederum ist doch etwas anspruchsvoll und dauert auch seine Zeit. Man braucht extrem viel Platz zum Spielen, vor allem mit vier Personen. Außerdem muss man gut vorausplanen können, damit man das Spiel gewinnt. 
  • "Sushi Go" ist ein nettes, kurzweiliges Spiel, welches dennoch nicht Unanspruchsvoll ist. Allerdings haben Personen einen Vorteil, die das Spiel schon kennen. 
  • "Abyss" ist ein Spiel, das länger dauert. Am Anfang geht es eher schleppend und schließlich kann es schnell beendet werden. Man muss viel vordenken und abschätzen können und das Artwork und die Perlen (Münzen) sind super. Hat mir sehr gut gefallen, obwohl ich nicht so sehr die Ente bin, die weit vorausdenken kann. 
  • "Colt Express" hat ebenfalls viel Spaß gemacht. Das Artwork sind zwar nicht so meine Sache, aber der kleine Zug, der als Spielfeld dient und die Spielmechanik sind gelungen. Dass man vorher die Züge abwechselnd plant, teilweise offen und teilweise verdeckt und dabei auf die Mitspieler achten muss, ohne genau zu wissen, was wirklich passieren wird, ist sehr sehr interessant. Das ganze würde mit mehr als vier Spielern sicher noch lustiger sein. 
Das war's soweit von meinem Tag am Spielefest. Vielleicht schreibe ich nach dem nächsten Spieleabend noch etwas über die anderen Spiele, welche wir gespielt haben werden und welche wir in vorherigen Spielabenden gespielt haben. Hier noch einige Impressionen von mir mit den Spielen

Im Eingangsbereich

Camel Up mit der tollen Pyramide und den stapelbaren Kamelen

Das Vermächtnis mit der ersten von vier Generationen

Das Vermächtnis, die Verpackung

Sushi Go, Karten und Packung...auf der Karte zu sehen eine Muschel

Spielfeld und Karten von Abyss 
Verpackung von Abyss, leider verkehrt...

Colt Express ... Rotentchen fährt Zug


Euer Entchen