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Wednesday, 15 April 2015

Spieleclub Dienstag

Auch diesen Dienstag ging es wieder zum Spieleclub im GO7. Diesmal etwas später, weil vorher noch leckeres Eis vom Eisgreissler gekauft werden musste. Begonnen hat der Spieleabend eigentlich schon letzte Woche, da Rotentchens bessere Hälfte ein Spiel vom Global Game Jam gefunden hat, dass wir ausprobieren wollten. Leider hat der Download nicht geklappt und die Entwickler haben uns erst gestern das Spiel zugeschickt. Also ist Rotentchen am Nachmittag dagesessen und hat die Karten zu Who's your Daddy? ausgeschnitten. Wir haben dann nur eine Runde gespielt, weil das Spielprinzip doch sehr simple war. Worum geht es also? Die Alien Queen ist schwanger und es gibt mehrere Kandidaten für den "Baby Daddy". Blöd nur, dass die Alien Queen denjenigen, der sie geschwängert hat, essen will, weil man das halt als Alien Queen so macht. Die Kandidaten/Spieler versuchen also möglichst nicht so auszusehen, wie die Gerüchte den Baby Daddy beschreiben während sie versuchen das ein anderen Spieler so aussieht. Das Spiel geht etwas schnell, vor allem wenn man mit vielen Spielern spielt und deswegen sollte man vielleicht ein paar eigene Regeln einführen. Etwa dass nicht vier Handkarten und zwei Aktionen pro Zug sondern nur zwei Handkarten und eine Aktion pro Zug möglich ist. Dadurch können die Gerüchte und "Verkleidungen" nicht so schnell gefüllt werden und man kann länger spielen. Allerdings gibt es auch verschiedene Alien Queens, die die Regeln ändern, vielleicht hätten wir mit diesen spielen sollen. Das Spielprinzip ist nett, aber simple. Was das Spiel wirklich ausmacht, sind die Grafiken und die schauen halt auf einfach gedrucktem Papier nicht so gut aus, aber sie sind super und das Thema ist halt auch nicht jedermanns Sache, denn im Spiel kann man ganz einfach mal das Geschlecht wechseln indem man aus seinem Penis eine Vagina macht. ^^ Allerdings gibt es auch zu bedenken, dass das Spiel in 24 Stunden entstanden ist deswegen natürlich nicht so ausgereift sein kann, wie herkömmliche Spiele. 

Als zweites Spiel wurde dann ein Partyspiel gespielt: Say Anything. Dabei wird eine Frage in den Raum gestellt und alle Spieler müssen eine Antwort aufschreiben. Der Fragensteller sucht dann die Antwort aus, die ihm am besten gefällt und die anderen Spieler können darauf setzen, was sie glauben, das ausgewählt wurde. Das Spiel macht Spaß und ist ziemlich ausgeglichen, was die Punktvergabe angeht. So kann niemand mehr als drei Punkte pro Runde bekommen. Selbst ein Spieler, welcher erst in der vierten Runde dazugestoßen ist, hat noch gut Punkte aufholen können. Was etwas fehlt ist die Möglichkeit seine Tafeln wieder zu reinigen. Bei Doodle Quest gab es Schwämme für jeden Spieler. Es hätte auch einer gereicht, aber so mussten wir uns mit Taschentüchern aushelfen, die nicht so gut funktionieren. Das Spiel macht aber dennoch Spaß. Es ist allerdings noch nicht auf Deutsch erschienen. Wenn man die englischen Fragen nicht übersetzen will oder kann, dann kann man auch einfach eigene Fragen stellen. Ich sehe darin also nicht das Problem.

Als nächsten haben wir Rat von Verona gespielt. Dabei draftet man zuerst Karten und spielt diese dann möglichst taktisch aus um am Ende auf diejenigen Figuren gesetzt zu haben, welche Punkte bringen (ihr Ziel erfüllt haben). Das Spiel ist kurzweilig, schnell und relativ einfach. Durch die Aktionsmöglichkeiten verschiedener Karten können die Mitspieler genervt und ausgetrickst werden und das Setting in Verona mit Romeo und Julia ist auch sehr nett gemacht. Noch dazu ist die Verpackung des Spiels super. So klein und platzsparend. Ein Spiel, dass auch bei Zugfahren gespielt werden kann und nicht viel Platz im Gepäck verbraucht. 

Danach haben wir eine Runde Skull King gespielt. Wiedermal hat Rotentchen grandios Minuspunkte gesammelt. ^^

Schließlich haben wir dann noch Crazy Time gespielt. Ein Spiel bei dem es um Schnelligkeit, Uhrzeiten und Regeln geht, die nach jeder Runde erweitert werden. Was mich etwas irritiert hat, ist dass man nur von 01:00 Uhr nach 12:00 geht und damit 12:00 später ist als 3:00 was mich leider den Sieg gekostet hat. So richtig mit Wertung haben wir es aber nicht gespielt. Das Spiel funktioniert ähnlich wie Kakerlakentanz oder Tarateltango und ist dabei spaßig und frustrierend zu gleich. 

Mit diesem wünsche ich euch eine verspielte, schöne Sommerwoche!
Eurer Rotentchen

Sunday, 8 March 2015

Spiele Abend mit anschließendem Frust zum Frühstück


Samstag war wieder einmal ein Spieleabend angesetzt und es wurde sehr viel gespielt. Die Spiele waren: 
Dice Town ist ein nettes Würfelspiel, bei dem man mit fünf Würfeln für sich versucht eine gute Kombination zu bekommen und damit Gold, Geld oder Siegpunktkarten zu kommen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit Karten von Gegnern zu stehlen oder Aktionskarten zu bekommen. Wer durch seine Würfe leer ausgeht, kann besondere Aktionen durchführen. Das Spiel macht Spaß, aber die Würfelbecher sind aus Plastik und damit sehr laut. Man sollte es also nur spielen, wenn man nicht Lärmempfindlich ist. 

Tarantel Tango ist ein Kartenspiel, das auf Schnelligkeit und Gehirnleistung geht. Man legt Tierkarten auf den Tisch und die nächste Person muss erst den Laut des Tieres entweder einmal oder zweimal machen bevor die nächste Karten gelegt werden darf. Manches mal muss auch kein Laut gemacht werden oder es muss ein Kartenplatz übersprungen werden. Ziel ist es, die Handkarten loszuwerden. Wer eine Fehler macht, der muss alle Karten am Tisch aufnehmen. Das Spiel macht unheimlich Spaß, wenn man einmal drinnen ist und keinen Papagei bekommt - der sagt Aua laut Anleitung und das ist einfach nur unlogisch. Die Spieler dürfen sich halt auch nicht zu Blöd sein, Tierlaute herauszurufen. 

Filou ist ein Kartenspiel. Es werden Handkarten nach der Spielerreihenfolge aufgelegt und dann versteigert. Je mehr Personen aussteigen, desto mehr Einblick erhält man in den Sack mit Katzen. Allerdings können nicht nur Katzen im Sack sein, sondern auch Hunde oder Kaninchen. Ein Hund verjagt eine Katze (entweder mit der höchsten oder mit der niedrigsten Punkteanzahl) aber wenn zwei Hunde im Sack sind, dann vertreiben sie sich gegenseitig. Wichtig dabei ist, dass man nicht sein gesamtes Geld auf einmal ausgibt. Denn man kommt dann nur noch schwer wieder an Geld. Die Zeichnungen sind wunderschön, die Katzen haben alle einen eigenen Charakter allein von ihrer Darstellung her. Allerdings bin ich nicht gut im Ersteigern. 

Das Exxtra Spiel ist ein Würfelspiel. Dabei versucht man eine möglichst hohe Zahl zu würfeln und dabei nicht ein X zu würfeln. Die zwei Würfel setzt man dann auf Felder mit den Nummer null bis fünf. Je nachdem wo man die Würfel hinsetzt, soviel kann man in der nächsten Runde fahren. Allerdings können die anderen Spieler mich mit einer höheren Würfelzahl herauswerfen, solange sie diese Würfel auf einer niedrigeren Nummer platzieren als ich meine Würfel. Dabei darf jeweils nur ein Paar Würfel auf den Zahlen von eins bis fünf stehen. Auf null dürfen auch mehrere stehen. Würfelt man einen Push, so darf man die Augenzahl fahren (möglich sind nur eins bis drei, denn die anderen Augenzahlen kommen jeweils nur einmal vor - ein Würfel hat dann noch vier und sechs und X und der andere fünf und sieben und X). Das Spiel macht viel Spaß, ist sehr langsam, weil man auch wieder zurückfahren muss, wenn man ein X würfelt und man kommt eigentlich nur mit Pushs ins Ziel. 

Loch Ness ist ein Brettspiel. Man schlüpft in die Rolle eines Reporters, der versucht Nessi zu fotographieren. Dazu kann jeder Spieler bis zu drei Kameras mit unterschiedlichen Werten rund um Loch Ness aufstellen. Drei Spieler geben Handkarten mit den Nummern eins bis fünf in die Mitte und die Summe der Karten fährt Nessi dann in der Runde. Man muss also schätzen können, wie viel sich Nessi bewegen wird. Dabei können pro Spieler auch eine Spezialfähigkeit benutzt werden. Entweder man darf eine zusätzliche Kamera legen oder man darf sich eine der Handkarten anschauen oder man darf Nessi noch einen Zug weiterziehen, wenn es dann direkt in eine Kamera des jeweiligen Spielers sieht. Oder man darf alle drei Kameras umsetzen (normalerweise muss man eine und darf eine zweite Kamera umsetzen). Oder man nimmt statt der eigenen Handkarten die Publikumshandkarten, diese gehen von null bis sieben. Hat man seine Kamera in der Nähe des Auftauchens platziert so bekommt man Punkte und hat man die Kamera direkt auf Nessi gerichtet, so kann man sich auch noch Fotos nehmen. Je drei Fotos (Kopf, Rumpf und Schwanz) bilden ein Set und das bringt am Ende nochmal Punkte. Das Spiel macht Spaß, auch wenn es frustrierend ist, wenn man zwei von drei Karten kennt und sich dennoch verschätzt. Die Figuren und Karten sind nett gestaltet, wobei Nessi aussieht wie eine eingerachte Kuh mit langem Hals. 

Las Vegas ist ein Würfelspiel. Man würfelt mit acht Würfeln und setzt jeweils alle Würfel mit gleicher Augenzahl auf Felder mit eins bis sechs als Zahl. Diesen Feldern wurde vorher Geld zugeordnet und die Spieler mit den meisten Würfel auf dem Feld bekommen das Geld. Wenn mehrere Steine dort liegen, dann können mehrere Spieler Geld bekommen. Allerdings werden am Ende alle Würfel rausgenommen, welche mit gleicher Anzahl auf den Feldern liegen. (Haben zwei Spieler drei Würfel mit sechs als Augenzahl auf dem Feld liegen, so werden die Würfel entfernt.) Das Spiel geht schnell und läuft über vier Runden, wenn man zu fünft spielt. 

Cash'n'Guns ist ein Spiel bei dem man als Gangster gegen andere Gangster um die Beute kämpft. Dafür gibt es Schaumstoff Pistolen und Karten als Munition. Es wird über acht Runden gespielt, wobei man fünf Clicks (Nieten) und drei Pengs (Schüsse) hat. Wird ein Spieler getroffen oder geht er in Deckung, weil zu viele Mitspieler auf ihn schießen, so kann er nicht am verteilen der Beute teilnehmen. Wird man drei mal getroffen, so ist man tot und scheidet ganz aus dem Spiel aus. Außerdem gibt es noch den Mafia Boss. Dieser fungiert als Spielleiter und kann jede Runde als Beute genommen werden. Außerdem hat der Boss die Fähigkeit einen Schuss umzulenken. Das Spiel hört sich erstmal brutal an, weil man mit den Waffen aufeinander zielt, aber es macht viel Spaß, auch wenn man stirbt und die Beute ist super schön und witzig gezeichnet. 

Kakerlaken Poker ist ein Bluff-Kartenspiel. Man versucht seine Handkarten loszuwerden. Dabei zieht man eine Karte und gibt sie einem anderen Spieler verdeckt und sagt, was auf der Karte zu sehen ist (Kakerlake, Fledermaus, Fliege, Ratte, Wanze oder Kröte). Dieser kann nun entweder die Karte selbst ansehen und weitergeben und dabei ebenfalls sagen, was auf der Karte ist oder er kann sagen, ja ich glaube dir oder nein ich glaube dir nicht. Wenn das Ja falsch war, dann muss er die Karte behalten, ansonsten bekommt der Spieler, welche die Karte geben hat, die Karte zurück. Beim Falsch ist es genau umgekehrt. Ist das Falsch richtig, so bekommt der Geber die Karte, ist das Falsch falsch bekommt der Nehmer die Karte. Das Spiel ist ein Kooperatives Spiel gegeneinander. Es verliert nämlich immer nur ein Spieler. Entweder hat dieser Spieler ein Quartett von einem der Tiere vor sich liegen oder er muss ausspielen und hat keine Handkarten mehr. Das Spiel macht sehr viel Spaß, wenn man es nach Mitternacht spielt und Lachanfälle bekommt, weil ja weil es halt spät ist und man Spaß an dem Satz "Dies ist ein Kakerlake!" hat. Wir haben allerdings viel länger für das Spiel gebraucht als angegeben. Offenbar geht es schneller, wenn man nicht schon so müde ist. 

Kakerlaken Poker, Tarantel Tango und Mogel Motte sind von ein und dem selben Herstellung gehören zu einer Serie. Was man schon an den Namen erkennen kann. Die Zeichnungen sind unheimlich süß, auch wenn es sich meist um Ungeziefer handelt. 

In der Früh (um elf Uhr) haben wir dann nach dem Frühstück auch noch Andor aufgebaut und die fünfte Legende gespielt. Zuerst dachten wir, dass wir eh schon verloren haben, dann haben wir es fast geschafft und am Ende haben wir zwar den Drachen besiegt (durch Glück) aber wir haben die Burg nicht befreit und deswegen verloren. Wie die Legende allerdings Schaffbar sein soll, keine Ahnung. Es ist wie immer ein frustrierendes Spiel gewesen, denn kurz vorm Erfolg haben wir dann doch verloren. 
Selbstgemachte Zimtschnecken als Stärkung für die lange Nacht.

Noch ziemlich zu Beginn des Spiel, wir schöpfen Hoffnung.

Endkampf gegen den Drachen: Alles sammelt sich im Wald.

Problem der Monster um die Burg. Die hätten wir noch befreien sollen. 

Thursday, 19 February 2015

Munchkin Abend

Gestern ist es mit den Spieleabenden wieder losgegangen. Wir waren zu dritt und haben Munchkin gespielt. Die Original Ausgabe und den zweiten Teil gemeinsam. Es hat extrem viel Spaß gemacht und wir haben alle super ausgesehen. Eigentlich wollte ich Fotos davon machen, damit ich unsere Charas später zeichnen kann, dass ist aber dann durch ein schnelles aufräumen der Karten nicht möglich gewesen. Einzig und allein mich selbst habe ich gezeichnet. Eine kleine Kritzelei neben dem Spiel. Ich hatte einen Regenmantel, ein Braut-Breitschwert und eine Pinzette als Waffe. Ich hoffe man kann es auf dem Foto etwas erkennen. Meinen geilen Helm habe ich erst später gekommen, deswegen ist er dem Heiligenschein etwas im Weg. Gewonnen hab ich durch göttliche Intervention! Auch wenn die erschummelt war. Aber schummeln ist immerhin erlaubt, solang es keiner mitbekommt. 
Meine Halbblutelf Priesterin mit Unglaublich beindruckendem Titel und einem Heiligen Buch der Verdammnis

Sunday, 4 January 2015

Spielen mit Freunden zum Geburtstag

Direkt nach Neujahr war Rotentchen eingeladen bei einer Studienkollegin um deren Geburtstag zu feiern. Dafür wurde Marchegg besucht und es war ein Spieleabend. Es wurden eigene Spiele gespielt, die mir schon bekannt waren, welche ich hier auch schon beschrieben haben, weshalb ich nur die neue Spiele genauer beschreiben werde. Die Spiele waren:

SameSame ist ein Partyspiel bei welches Fragen beantworteten werden müssen und jene Personen, die die gleichen Antworten geben, können ein zweifärbiges Plättchen vorwärtsbewegen. Dazu ist zu sagen, dass jeder Spieler eine Farbe hat und es Plättchen mit allen Farbkombinationen gibt. Die Fragen richten sich immer nach dem liebsten oder unliebsten von vier Antwortmöglichkeiten. Dabei sind die Fragen meist sehr einfach, wie nach Essen oder Hobbies gestellt. Es hat viel Spaß gemacht, auch wenn ein bisschen "privatere" Fragen vielleicht lustiger gewesen wären. 

Black Stories ist ein Ratespiel bei welchen eine Situation beschrieben wird und nun durch die Spieler und Spielerinnen die Hintergrundgeschichte und der Verlauf erraten werden muss. Dabei können Ja-und-Nein-Fragen gestellt werden welche vom Erzähler oder der Erzählerin beantwortet werden. Es gibt dabei kein Punktesystem oder eine Art von Wertung. Es geht rein um das Lösen von verblüffenden Geschichten. Ein ähnliches Spiel habe ich letztens auch in einem Video gesehen. Es nennt sich Mindmaze. Hier geht es ebenfalls um das Lösung von Geschichten, allerdings gibt es ein Wertungssystem, sodass am Ende auch ein Sieger feststeht. Durch das Wertungssystem muss man strategischer vorgehen, dabei kann natürlich auch der Spielspaß verloren gehen. 

Soviel zu diesem Spielabend.

Am Tag davor wurde noch in kleinerem Kreis Carcassonne gespielt. Und zwar die Winteredition. Dabei hatten alle auch viel Spaß. Das Spiel ist recht einfach und damit auch für Personen etwas, die sonst weniger Spielen, weil sie zum Beispiel nicht taktisch spielen können oder wollen. Außerdem bekommt man am Ende eine schöne Karte als Spielbrett, man hat also wirklich etwas schönes erschaffen. 
Da es sich um die Winteredition handelt, ist alles schön verschneit, also genau das, was man in Wien zurzeit noch vermisst. Da der Schnee nach Weihnachten schon wieder geschmolzen ist. 

Thursday, 25 December 2014

Venezia 2099

Zu Weihnachten hat Rotentchen ein neues Spiel bekommen - Venezia 2099. Dabei geht es darum, Kunstschätze aus dem versinkenden Venedig zu retten. Nach jedem Zug geht eines von 64 Spielfeldern unter. Mit der Figur, die darauf steht, falls es der Fall sein sollte. Zwischendurch gibt es schwimmende Inseln, welche zwar keine Schätze bringen, dafür können sie auch nicht untergehen. Das Spiel macht Spaß, ist realtiv leicht zu verstehen und man kann auch ohne größeren Plan gut mit anderen mithalten, die einen Plan haben. Am Ende wird es dann etwas eng in Venedig. Vor allem wenn man es mit 5 Personen spielt. 
Spielfeld nach ein paar Runden 
Schon vor Weihnachten wurden ja Spiele gekauft und bis jetzt wurde nur eines davon gespielt - Alhambra, das Kartenspiel. Dabei handelt es sich um das Kartenspiel zum gleichnamigen Spiel des Jahres 2003. Ich habe keines der Spiele vorher gespielt, weder das Kartenspiel noch das normale Alhambra. Allerdings habe ich mir sagen lassen, dass die meisten Spielmechaniken gleich sind. Man will seine Alhambra ausbauen und um dies zu tun, kann man Gebäude dazukaufen. Diese kosten verschieden viel und müssen in verschiedenen "Währungen" (Farben) gezahlt werden. Es gibt drei Spielabschnitte nach denen jeweils gewertet wird. Die fünf Gebäudekategorien, sind verschieden viele Punkte wert und es bekommt jeweils der Spieler/die Spielerin die Punkte, welche am meisten der Gebäude besitzt. Bei Gleichstand wird aufgeteilt. In der zweiten und dritten Wertungsrunde bekommen auch zweit- bzw. drittplatzierte Personen Punkte. Das Spiel endet, wenn keine Gebäudeteile mehr gekauft werden können. Das Spiel funktioniert recht einfach. Für zwei Spieler oder Spielerinnen gibt es einen imaginären Mitspieler names Dirk, welche ebenfalls Gebäudeteile bekommt. Das Kartenspiel macht Spaß und ist einfach um auch im Zug oder im Urlaub gespielt zu werden. Man braucht nur eine kleine Tischfläche zum spielen und die Karten können auch mal verrutschen, dass man gar nichts. 

Monday, 24 November 2014

Spieleabend mit Rotentchen

Am Samstag war mal wieder Spiele spielen angesagt. Dabei waren wir zu sechst, bzw. zu fünft. Es wurden ganze zehn Spiele gespielt. (Die Kursiven Spiele kannte ich schon)
  • Anno Domini Erfindungen
  • Mascarade
  • Ohne Furcht und Adel
  • Concept
  • Seven Wonders
  • Port Royal
  • Pixelstücke
  • R-Öko
  • Set
  • Coloretto
Anno Domini ist ein Kartenspiel bei dem man Fakten zeitlich einordnen muss und dabei auch die anderen davon überzeugen muss, dass man sich sicher ist, dass die Chronologie so stimmt. Es ist ein sehr lustiges Spiel, bei dem Menschen mit gutem Gedächtnis für Fakten oder mit einem guten historischen Wissen etwas besser dran sind, als andere. Allerdings macht dies nur wenig aus und man hat nicht immer einen Vorteil. Es gibt verschiedene Editionen zu den seltsamsten Themen, wie etwa WM oder Sex and Crime. Wir haben Erfindungen gespielt. Das ist eine der einfacherer Editionen. Man kann die Editionen auch mischen. Besitzen würde ich noch Europa.

Mascarade ist ebenfalls ein Kartenspiel, allerdings hat man hier auch Münzen zur Verfügung. Es geht um das gute Hereinlegen der anderen Spieler und darum selbst den Überblick zu bewaren. Es gibt verschiedene Charaktere, mit bestimmten Eigenschaften, welche gegeneinander darum wetteifern 13 Gold zu sammeln. Dabei werden die Karten mit den Charakteren zuerst gezogen, dann allen offen gezeigt um anschließend wieder verdeckt auf dem Tisch zu liegen. Die ersten vier Spieler müssen die Karten tauschen (unter dem Tisch - man kann natürlich auch nicht tauschen) und danach hat man jeweils eine von drei Aktionen zur Auswahl. Entweder man sieht sich seine eigene Karte an, oder man tauscht seine Karte mit der eines Mitspielers, oder man sagt den eigenen Charakter an (dabei kann man auch Schummeln) und solange niemand der Ansage widerspricht, kann man sich je nachdem welche Fähigkeit man hat, Gold nehmen. Ein sehr lustiges Spiel, bei dem man mit sechs Personen schon fast den Überblick verliert. Es ist sicher mit noch mehr Spielern lustiger.

Man beachte das wunderschöne Artwork
Ohne Furcht und Adel (eng. Citadels) ist ebenfalls ein Kartenspiel mit Gold. Es geht darum Gebäude zu bauen. Jede Runde bekommt man die Auswahl zwischen Charakteren mit bestimmen Fähigkeiten, welche das Bauen unterstützen oder eben andere Spieler daran behindern. Das Spiel endet wenn eine Person acht Gebäude besitzt und dann zählen die Punkte. Es ist ein sehr nettes Spiel, das auch Zeit für Gespräche lässt und man kann auch sehr Intregant dabei vorgehen. 

Concept ist eine Art Erklärspiel wie bei Activity, nur dass man nichts sagen darf und die Begriffe anhand von Pictugrammen, welche vorgegeben sind, darstellen muss. Dabei kann man so viele Pictugramme auswählen wie möglich und die Begriffe können auch Filmtitel oder Sprichwörter sein. Wir haben es ohne Punkte gespielt und viel Spaß gehabt. 

Seven Wonders ist ein Aufbauspiel, wo man gegen seine direkten Nachbarn spielt. Es ist nett gestaltet und kann mit zwei bis sieben Spielern gespielt werden. Man bekommt Karten, aus denen man sich eine aussuchen kann (Baukosten müssen bezahlt werden können) und gibt dann die anderen Karten weiter, so wie bei Sushi Go. Über mehrere Runden hinweg wird aufgebaut und es können auf verschiedenste Arten Siegpunkte gesammelt werden. Die Erweiterung "Leaders" haben wir allerdings diesmal nicht verwendet. Diese bringt einfach einen neuen Typ Karten in das Spiel und erweitert somit die Möglichkeiten des Gewinnens. 

Port Royal ist ein Kartenspiel mit Piraten. Ziel ist es auch wieder 10 Siegpunkte zu bekommen, dabei kann man sich mit Gold/Münzen Personen kaufen und einen Vorteil bekommen und man bekommt Gold indem man Schiffe bekommt. Es ist etwas schwer zu erklären, wenn man die Karten nicht vor sich hat, aber so als Ente ist ein Spiel mit Wasser natürlich super.

Pixelstücke ist wiederrum ein Spiel wie Concept. Nur dass man diesmal Begriffe mit Pixeln darstellen muss. Dabei geht es nicht so sehr um die Zeichenkünste, sondern um die Fähigkeit, alles in Pixeln und Eckig darzustellen und dies auch zu erraten. Es ist ein sehr nettes Spiel mit Magnetischen Pixeln und teilweise sehr schwierigen Begriffen.

R-Öko ist ein Kartenspiel, bei dem man Recycling betreibt. Man muss dabei versuchen seine Handkarten geschickt auszuspielen/recyclen und dabei wenig Minuspunkte und viele Pluspunkte zu sammeln. Es ist ein nettes Spiel für zwischendurch. 

Set wiederum ist ein Kartenspiel, bei dem es um Formen und Farben und eine schnelle Hand geht. Man muss ein Set aus drei Karten in einer Auswahl von 12 Karten finden und dabei schneller sein, als alle anderen. Das Spiel trainiert das Gehirn ganz schön und man kann es alleine auch spielen. Für ein Spiel nach Mitternacht ist es nicht so sehr geeignet. Das Hirn hat ganz schön zu rauchen begonnen. 

Coloretto ist ein nettes Kartenspiel mit Chamelions. Man muss Chamelions nach Farben sammeln, kann aber immer nur eine Stapel von ein bis drei Chamelions nehmen. Solange man drei verschiedene Farben hat, ist alles gut. Sobald es mehr Farben werden zählen diese als Minuspunkt. Kurzweilig und auch für nach Mitternacht sehr zu empfehlen.

Alles in allem war es ein gelungener und kurzweiliger Abend. (Fotos folgen)