Wednesday, 4 March 2015

Spieleabend beim Spieleclub im GO7

Über eine gute Freundin habe ich herausgefunden, dass es soetwas wie den Spieleclub Österreich gibt und dieser jeden Di und Do ab 18.00 Spieleabende in Wien veranstaltet. Bisher ging es sich irgendwie nie aus, aber gestern war es soweit. Rotentchen entdeckt das Spielen im GO7 auf der Mariahilferstraße. Es ist eigentlich eine kleine Wohnung die von einem GO Club genutzt wird und eben auch vom SpieleClub. Als Gast zahlt man drei Euro Eintritt pro Abend. Wenn man Mitglied ist, muss man nichts zahlen. Spiele gibt es dort oder man nimmt seine eigenen mit. 
Die Menschen dort sind alle unglaublich nett und manchmal ein bisschen laut. Ich habe zwischen 18.00 und 23.00 vier Spiele gespielt, die ich alle vorher nicht kannte - höchstens vom Namen her. 

Den Anfang machte Notre Dame. Hier wird je nach Spieleranzahl das Spielbrett erweitert. Dann zieht man jeweils drei Karten, sucht sich eine aus und gibt die anderen beiden weiter so ähnlich wie bei Seven Wonders, nur mit weniger Karten. Zwei dieser Karten werden dann ausgespielt um verschiedene Felder zu aktivieren, die entweder weitere Spielsteine, Geld, Siegpunkte bringen oder Rattenplagen entfernen oder eine Kutsche bewegen. Hat jeder seine zwei Karten ausgespielt, kann man eine von drei Personen bestechen, die am Anfang des Zugs aufgedeckt werden. Diese Personen bringen dann auch entweder Siegpunkte, Geld, Spielsteine oder man kann Spielsteine versetzen. Das ganze wird neun Runden lang gespielt und am Ende zählen die Siegpunkte und nichts anderes. Die Rattenplage breitet sich jede Runde aus, kann aber mit Hilfe von bestimmten Feldern eingedämmt werden. Wenn man zu viele Ratten hat, dann muss man Strafe zahlen und einen Spielstein abgeben. Das Spiel ist nett gemacht, auch wenn die Kutschen aussehen wie Igel auf Rädern. Es ist recht simpel, auch wenn man länger braucht um wirklich eine Strategie aufzubauen. 

Als nächstes durfte Rotentchen das putzigste Spiel des Tages ausprobieren: Steampark. Man baut einen Prater für Roboter, verdient mit den Robotern Geld, muss versuchen viel Müll los zu werden und darf die Bahnen und Stände nur nach bestimmten Regeln anordnen. Das ganze Bauen passiert durch Würfeln, wobei man sechs Würfel hat und diese so lange würfeln kann, bis man hat, was man braucht. Allerdings würfeln alle anderen Spieler gleichzeitig und wer am schnellsten mit dem Würfeln fertig ist, bekommt Boni, wer als letztes kommt, bekommt Mali. Das Spielprinzip ist relativ simpel, wir haben bevor das Würfeln beginnt immer einige Zeit zum Nachdenken, was man eigentlich würfeln will und beim Auswerten der Würfel kann man sich so viel Zeit lassen wie man will. Das coolste am Spiel sind aber die Attraktionen, die man bauen kann. Sie sind so liebevoll gestaltet und einfach süß, cool und waaahhh. :-) Am Ende zählt das verdiente Geld und für übrigen Mist muss man zahlen. 
Mein Park...Geisterbahn, Tintenfisch und Apfelbaum.

Danach konnte ich endlich das Kennerspiel des letzten Jahres Istanbul ausprobieren. Man spiel einen Händler, der mit seinen Gehilfen durch die Stadt zieht und versucht Waren zu verkaufen und damit dann Edelsteine zu kaufen. Das Spiel ist nett gestaltet, es passt alles gut zusammen und ich habe ohne jeden Plan von dem Spiel fast gewonnen. Am Ende hat mir ein Zug und zwei Gold gefehlt für den Sieg. Man muss seine Spielzüge taktisch einsetzen, denn die zahl der Züge ist limitiert dadurch, dass man seine Gehilfen immer wieder ausstreut und ohne Gehilfen kann man nicht handeln. Am Anfang erscheint das Spiel relativ komplex, aber man kommt sehr schnell hinein und hat eine Menge Spaß. 

Das letzte Spiel des Abends war Brügge. Hier baut man Häuser, lässt Personen einziehen, die besondere Fähigkeiten haben und kann zusätzlich Kanäle bauen oder im Rathaus aufsteigen. Gespielt wird, bis einer der beiden Nachziehstapel leer ist. Von jeweils fünf Handkarten werden vier ausgespielt und die letzte mit in die nächste Runde genommen. Die Karten können als Häuser oder Personen gespielt werden oder gegen Handlanger, Gold usw. eingetauscht werden. Außerdem wird gewürfelt und je nach Würfelzahl und Farbe bekommt man auch Plagen/Krisenplättchen, diese treten erst beim dritten Plättchen der gleichen Art ein. Auch hier ist das Spiel wieder sehr liebevoll gestaltet, vor allem die Personenkarten sind alle sehr individuell und nett anzuschauen. Die Handlager sehen aus wie kleine Glocken mit Beinen und die Sinnhaftigkeit des Kanals hat sich mir noch nicht ganz erschlossen, aber das soll mit der Erweiterung besser sein. Also wird das nächste Mal vielleicht mit Erweiterung gespielt. :-) 

Brügge noch zu Beginn des Spiels.
Das wars, Bilder kann man sich auf der Facebook Seite des Spieleclubs ansehen. Hier dazu der Link


Origami Yoda entdeckt. 

Tuesday, 24 February 2015

Museumsbesuch Nr. 2 diese Woche

Hallo, euer Entchen meldet sich wieder. 
Die Woche wurde echt viel gemacht. Daran ist aber der Lotterien-Tag heute Schuld. Im Technischen Museum war heute Lotterien-Tag. Das heißt, man kauft ein Los (natürlich das billigste, das es gibt) und kommt damit dann einfach ins Museum. Das gibt es mehrmals und nicht nur für das Museum und letztes Jahr war eine Führung durch die Space Ausstellung dabei. Die man übrigens immer noch anschauen kann und die echt empfehlenswert ist. Worum es aber diesmal ging ist: Mobilität und Bewegung. Zwei neue Ausstellungen. Die erste ist eine Mitmachausstellung, die echt super ist, vor allem für Kinder und Kind-gebliebene. Eine Stunde ist schnell rumgegangen in der Ausstellung und man merkt es gar nicht. Man kann so viel über Bewegung bei Menschen und im Tierreich lernen. Man kann mehrer Tonnen über Schienen ziehen und über Sicherheit im Straßenverkehr lernen. Es ist super. 
Dann haben wir eine Führung durch die Ausstellung im vierten Stock mit dem Titel Mobilität bekommen. Dabei geht es um die Entwicklung von Bahn, Auto, Rad, Flugzeug und Schiff in Österreich. Sie haben wunderschöne Exponate und es ist alles recht gut erklärt. Nur wie Flugzeuge fliegen haben sie nicht wirklich richtig erklärt. Also für Segelflieger passt es, aber sonst leider nicht. Das Einzige, das mich in der Ausstellung gestört hat, ist der Geruch. Es hat sehr intensiv nach Putzmittel oder Treibstoff oder beides gerochen. 
Hier kann man selbst ausprobieren, wie Navigation mit zwei Punkten funktioniert. 


Die Zugachse wiegt wesentlich mehr als die LKW Achse, aber dennoch lässt sie sich leichter bewegen. 

Zwei Orte blinken auf und man muss sie verbinden. Tunnel sind möglich und so weiter. Dabei geht es um Straßenbau. 

Miniatur des Wiener Flughafens

Probiere aus, wie schwer es ist, mit Rollstuhl unterwegs zu sein. 

Leider spiegelt das Glas der Vitrine, aber das Ding dahinter ist super cool. Es ist eine Maschine, die Handschrift schreiben kann. Mit Hilfe von Zahnrädern und so weiter. 

Hier sieht man den Zettel und die Feder mit der geschrieben wird. 

Nur damit man mir die Jahreszahl glaubt: 1760!!!




Ein Dreiradtandem

Elektroauto, dass vor allem für Frauen gedacht war. 

Flugmaschine a la Galileio

Thursday, 19 February 2015

Munchkin Abend

Gestern ist es mit den Spieleabenden wieder losgegangen. Wir waren zu dritt und haben Munchkin gespielt. Die Original Ausgabe und den zweiten Teil gemeinsam. Es hat extrem viel Spaß gemacht und wir haben alle super ausgesehen. Eigentlich wollte ich Fotos davon machen, damit ich unsere Charas später zeichnen kann, dass ist aber dann durch ein schnelles aufräumen der Karten nicht möglich gewesen. Einzig und allein mich selbst habe ich gezeichnet. Eine kleine Kritzelei neben dem Spiel. Ich hatte einen Regenmantel, ein Braut-Breitschwert und eine Pinzette als Waffe. Ich hoffe man kann es auf dem Foto etwas erkennen. Meinen geilen Helm habe ich erst später gekommen, deswegen ist er dem Heiligenschein etwas im Weg. Gewonnen hab ich durch göttliche Intervention! Auch wenn die erschummelt war. Aber schummeln ist immerhin erlaubt, solang es keiner mitbekommt. 
Meine Halbblutelf Priesterin mit Unglaublich beindruckendem Titel und einem Heiligen Buch der Verdammnis

Wednesday, 18 February 2015

Ich bin ich

Zurzeit findet im Wien Museum am Karlsplatz die "Ich bin ich" Mira Lobe und Susi Weigel Ausstellung statt. Und weil Rotentchen mit den Büchern aufgewachsen ist und manche der Reime immer noch auswendig kann, musste die Ausstellung natürlich besucht werden. Die Ausstellung ist super. Zuerst gibt es einen Bücherwald...alle Bücher hängen von der Decke und können gelesen und vorgelesen werden. Außerdem gibt es eine riesige Gute Nacht Schaukel, inspiriert natürlich von Valerie und die Gute Nacht Schaukel. Dann wird der Werdegang von Mira und Susi beschrieben und die anderen Zeichner mit denen Mira zusammengearbeitet hat. Die Hinterste Wand ist für Kinder zum Gestalten freigegeben. Es gibt dort buntes Papier, welches wie Briefmarken durch Wasser auf der Rückseite klebrig wird. Viele haben ihre Namen geschrieben oder kleine Tierchen. Die Wand ist wunderbar bunt. Der Rest der Ausstellung ist auch wunderbar. Große Bilder, die auch tiefer hängen, sodass Kinder sie ebenfalls sehen können. Briefe und andere Dokumente über die Entstehung der Bücher. Außerdem gibt es auf der anderen Seite ein Geggi-Land für Kinder von 3 bis 8 Jahren. Leider, sonst wäre ich auch dort gewesen. Wer also in Kindernostalgie schweben will, einfach noch bis Ende Februar in die Ausstellung gehen. 

Anschließen waren wir dann noch kurz in der zweiten Sonderausstellung im ersten Stock. "Romane Thana" Orte der Roma und Sinti. Sah ebenfalls interessant aus, aber natürlich kein leichter Stoff. Und wegen Zeitmangels leider auch nicht vollständig ansehbar für meinen Besuch dort. 

Fotos gibts leider keine, aber dafür kann man ja leicht selbst in die Ausstellung gehen. 

Monday, 16 February 2015

Winterurlaub in Gosau am Dachstein

Rotentchen geht sehr gerne Schifahren, weil das aber leider nur eine Woche im Jahr wirklich möglich ist, freut sie sich immer schon sehr auf den Februar, wenn die Semesterferien zum Schifahren einladen. Da im letzten Jahr Gosau nicht zur Wahl stand und es auch sonst wenig Schnee gab (bis auf den Süden, wo es zu viel Schnee gab) war Rotentchen diesmal schon gespannt, ob diesmal der Schnee kommen würde. Gebucht war schon, die zweite Februarwoche sollte es sein und 2015 sollte es auch wieder in die Gosau gehen, das Stammschigebiet. 

Am Samstag kam man also mit Zug und Bus an, ging alles vollkommen Reibungslos und man bezog die Ferienwohnung, diesmal im Vordertal genau gegenüber des ADEGs, somit hatte man es nicht weit zum Einkaufen. Die Schi und Schischuhe waren schon per Haus-zu-Haus-Gepäck vorgeschickt worden und sind bereitgelegen. 

Schlafzimmer mit Dusche
Wohnküche
Sonntag sollte es dann auf die Pisten gehen. Blöd nur, dass es bitterkalt und windig war und dabei auch noch geschneit hat, als würde Frau Holle ihre Polster nicht ausschütteln, sondern mit dem Messer zerfetzen und dann schütteln. Dennoch ging es auf die Piste und ca. drei Stunden haben Rotentchen und Familie es ausgehalten, davon wurde aber eine Stunde in der Hütte beim Essen verbracht. 
Balkonausblick am Samstag...noch wunderschönes Wetter

Balkonausblick Sonntag...SCHNEE!
Montag fing dann an, wie Sonntag, allerdings war die Sicht besser und es war nicht so windig. Deswegen hat Rotentchen es einfach noch mal versucht und diesmal wurde sogar etwas länger schigefahren. Allerding auch nicht sondernlich lang. Am Abend hat man sich die Zeit mit einer Partie Carcassonne vertrieben, zwischendurch gab es auch Uno-Spiele und sogar eine Partie Ohne Furcht und Adel. Verloren hat Rotentchen natürlich fast jedes Spiel, aber Spaß hat es dennoch gemacht. 

Unsere Städte mit Winterlandschaft und das erste Mal mit Bauernregel
Dienstag hat dann der Schnee aufgehört und es war am Vormittag nur neblig. Am Nachmittag sind dann noch mehr Familienmitglieder zum Schifahren gekommen und haben das gute Wetter mitgebracht. Von da an, wurde es am Berg auch immer wärmer, die Sonne schien eigentlich durchgehend und damit kamen auch viel mehr Schifahrer auf die Pisten. 

Morgennebel im Tal bei -5°C während es am Berg +5°C hatte. (Foto aus dem Schibus)

Blick auf Donnerkogel und Törleck von der Bergstation des Panoramajets.

Blick Richtung Annaberg
Mittwoch ist Rotentchen ziemlich lang auf der Piste gewesen, allerdings hat es auch den ersten Zwischenfall gegeben. Gerade wie man sich am Törlecklift anstellen wollte, viel dieser aus und er wollte einfach nicht mehr anspringen. Zum Glück hat es nicht lange gedauert und ein Techniker kam auf dem Skidoo (Bearcat) und hat alles wieder repariert. So konnte es weitergehen. 

Donnerstag war dann ein Tag der Superlative...von 9:45 bis 15:40 auf der Piste und ein Lift ist einfach ganz ausgefallen, als wir uns angestellt haben. Gott sei Dank ist nicht weit entfernt ein Sessellift und wir mussten den Schlepper nicht nehmen um nach oben zu kommen. Allerdings haben einige Schifahrer den Schlepper gebraucht um nach Annaberg oder Abtenau zu kommen, wo ihr Quartier war. Die mussten dann die Schi abschnallen und hinaufstapfen. Es war eine richtige Schiwanderung.
Schiwanderung wegen dem kaputten Schlepper.
Freitag hat dann der Lift wieder funktioniert und der letzte Tag wurde mit vielen Abfahrten und Rotentchen hat auch eine Schulkollegin wiedergetroffen, die sie schon lange nicht mehr gesehen hat. Am Nachmittag gab es dann eine gemeinsame Jause mit gebackenen Mäusen und dann wurde im Gasthof Echo am XXL Schnitzeltag Schnitzel bzw. Cordon Bleu gegessen. Und dann...zum Abschluss des Urlaubs ging es zum Nachtrodeln. Zuerst die Forststraße hinauf, oben angekommen dann die Rodeln ausgeborgt und dann in einem Tempo hinunter, dass einem die Streck so kurz vorkam. Wir sind dann noch ein zweites Mal hinaufgestapft, diesmal mit Rodeln und noch einmal hinuntergefahren.

Am Samstag ging zuerst alles recht reibungslos, allerdings hatte der Regionalzug von Steeg Gosau nach Attnang-Puchheim 15 min Verspätung und 15 min war genau die Zeit, die wir zum Umsteigen hatten. Also haben wir alle gezittert, ob es sich denn wohl ausgehen würde. Am Ende hat der Zug ganze acht Minuten wieder aufgeholt und es ging sich alles ganz locker aus. 
Heißluftballon vorm Gosaukamm

Thursday, 5 February 2015

Kleiner Spieleabend zu dritt

Gestern Abend war es wieder soweit. Nach zwei Stunden Eislaufen am Wiener Eislaufvereinsplatz beim Stadtpark ging es auf zum Spiele spielen. Gespielt wurden:

Das erste und letzte Spiel habe ich sogar gewonnen. :-) 

Skull King war recht lustig, aber da habe ich schrecklich viele Minuspunkte angehäuft. Es ist aber lustiger als Schnapsen, weil es mehr auf Abschätzen ankommt und nicht so sehr, das man alle Karten sich merkt und so. Dominion habe ich vorher nie gespielt gehabt, aber das Spielprinzip ist recht nett und es geht alles recht schnell. Es macht Spaß und man kann sich dabei auch noch gut unterhalten. Allerdings haben wir nur die Basis gespielt und mit mehr Karten und Erweiterungen wäre es sicher noch lustiger. Game of Thrones ging diesmal sogar recht zügig und hat auch mehr Spaß gemacht. Ich denke, dass es mit vier Spielern, wo man Zwei-gegen-Zwei spielen kann. 

Wer übrigens meine Spielliste sehen will, dass kann man hier

Monday, 2 February 2015

Rodeln bei Mödling

Auch wenn es zurzeit in Wien nicht nach Schnee aussieht, kann man in Mödling am Anninger gut rodeln. Auch wenn wir die Rodeln am Anfang des Weges etwas tragen mussten, nach einer Stärkung am Anniger Schutzhaus gab es dann eine wunderbar schnelle und gut gehende Abfahrt. Die entgegenkommenden Wanderer war sicher sehr neidisch auf unsere schnelle Abfahrt. Auch wenn es teilweise eisig war, man hat immer die Kontrolle über die Rodel behalten. Natürlich kann es nicht mit der Rodelbahn am Semmering mithalten, aber dafür ist man viel stolzer auf sich selbst, wenn man den Aufstieg mit Rodel und Rucksack geschafft hat und dann verdient hinunterfahren darf.