Monday, 16 February 2015

Winterurlaub in Gosau am Dachstein

Rotentchen geht sehr gerne Schifahren, weil das aber leider nur eine Woche im Jahr wirklich möglich ist, freut sie sich immer schon sehr auf den Februar, wenn die Semesterferien zum Schifahren einladen. Da im letzten Jahr Gosau nicht zur Wahl stand und es auch sonst wenig Schnee gab (bis auf den Süden, wo es zu viel Schnee gab) war Rotentchen diesmal schon gespannt, ob diesmal der Schnee kommen würde. Gebucht war schon, die zweite Februarwoche sollte es sein und 2015 sollte es auch wieder in die Gosau gehen, das Stammschigebiet. 

Am Samstag kam man also mit Zug und Bus an, ging alles vollkommen Reibungslos und man bezog die Ferienwohnung, diesmal im Vordertal genau gegenüber des ADEGs, somit hatte man es nicht weit zum Einkaufen. Die Schi und Schischuhe waren schon per Haus-zu-Haus-Gepäck vorgeschickt worden und sind bereitgelegen. 

Schlafzimmer mit Dusche
Wohnküche
Sonntag sollte es dann auf die Pisten gehen. Blöd nur, dass es bitterkalt und windig war und dabei auch noch geschneit hat, als würde Frau Holle ihre Polster nicht ausschütteln, sondern mit dem Messer zerfetzen und dann schütteln. Dennoch ging es auf die Piste und ca. drei Stunden haben Rotentchen und Familie es ausgehalten, davon wurde aber eine Stunde in der Hütte beim Essen verbracht. 
Balkonausblick am Samstag...noch wunderschönes Wetter

Balkonausblick Sonntag...SCHNEE!
Montag fing dann an, wie Sonntag, allerdings war die Sicht besser und es war nicht so windig. Deswegen hat Rotentchen es einfach noch mal versucht und diesmal wurde sogar etwas länger schigefahren. Allerding auch nicht sondernlich lang. Am Abend hat man sich die Zeit mit einer Partie Carcassonne vertrieben, zwischendurch gab es auch Uno-Spiele und sogar eine Partie Ohne Furcht und Adel. Verloren hat Rotentchen natürlich fast jedes Spiel, aber Spaß hat es dennoch gemacht. 

Unsere Städte mit Winterlandschaft und das erste Mal mit Bauernregel
Dienstag hat dann der Schnee aufgehört und es war am Vormittag nur neblig. Am Nachmittag sind dann noch mehr Familienmitglieder zum Schifahren gekommen und haben das gute Wetter mitgebracht. Von da an, wurde es am Berg auch immer wärmer, die Sonne schien eigentlich durchgehend und damit kamen auch viel mehr Schifahrer auf die Pisten. 

Morgennebel im Tal bei -5°C während es am Berg +5°C hatte. (Foto aus dem Schibus)

Blick auf Donnerkogel und Törleck von der Bergstation des Panoramajets.

Blick Richtung Annaberg
Mittwoch ist Rotentchen ziemlich lang auf der Piste gewesen, allerdings hat es auch den ersten Zwischenfall gegeben. Gerade wie man sich am Törlecklift anstellen wollte, viel dieser aus und er wollte einfach nicht mehr anspringen. Zum Glück hat es nicht lange gedauert und ein Techniker kam auf dem Skidoo (Bearcat) und hat alles wieder repariert. So konnte es weitergehen. 

Donnerstag war dann ein Tag der Superlative...von 9:45 bis 15:40 auf der Piste und ein Lift ist einfach ganz ausgefallen, als wir uns angestellt haben. Gott sei Dank ist nicht weit entfernt ein Sessellift und wir mussten den Schlepper nicht nehmen um nach oben zu kommen. Allerdings haben einige Schifahrer den Schlepper gebraucht um nach Annaberg oder Abtenau zu kommen, wo ihr Quartier war. Die mussten dann die Schi abschnallen und hinaufstapfen. Es war eine richtige Schiwanderung.
Schiwanderung wegen dem kaputten Schlepper.
Freitag hat dann der Lift wieder funktioniert und der letzte Tag wurde mit vielen Abfahrten und Rotentchen hat auch eine Schulkollegin wiedergetroffen, die sie schon lange nicht mehr gesehen hat. Am Nachmittag gab es dann eine gemeinsame Jause mit gebackenen Mäusen und dann wurde im Gasthof Echo am XXL Schnitzeltag Schnitzel bzw. Cordon Bleu gegessen. Und dann...zum Abschluss des Urlaubs ging es zum Nachtrodeln. Zuerst die Forststraße hinauf, oben angekommen dann die Rodeln ausgeborgt und dann in einem Tempo hinunter, dass einem die Streck so kurz vorkam. Wir sind dann noch ein zweites Mal hinaufgestapft, diesmal mit Rodeln und noch einmal hinuntergefahren.

Am Samstag ging zuerst alles recht reibungslos, allerdings hatte der Regionalzug von Steeg Gosau nach Attnang-Puchheim 15 min Verspätung und 15 min war genau die Zeit, die wir zum Umsteigen hatten. Also haben wir alle gezittert, ob es sich denn wohl ausgehen würde. Am Ende hat der Zug ganze acht Minuten wieder aufgeholt und es ging sich alles ganz locker aus. 
Heißluftballon vorm Gosaukamm

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