Friday, 24 April 2015

Gewinntestung

Da am Dienstag ein Spiel gewonnen wurde, dass Rotentchen noch nicht kannte, musste es natürlich ausprobiert werden. Wegen einer Absage Donnerstag Abend konnte dies nun schon Donnerstag stattfinden. Qwirkle wurde als ausgepackt und begonnen. Dabei geht es darum, seine Steine richtig anzulegen und Punkte zu sammeln. Es gibt dabei sechs Farben und sechs Formen, die auf den Steinen abgebildet sind. Jede Reihe muss nun entweder aus gleichen Farben und unterschiedlichen Formen oder aus gleichen Formen und unterschiedlichen Farben bestehen. Man kann auch mehrere Steine gleichzeitig anlegen, aber immer nur an eine Reihe. Eine Reihe kann nun maximal aus sechs Steinen bestehen. Es klingt simple, aber macht viel Spaß und ist manchmal gar nicht so einfach. Es macht auf jeden Fall viel Spaß und wer Einfach Genial kennt, der wird auch Qwirkle mögen. Wir haben auf einem Couchtisch gespielt und ich hatte zuerst Sorge, dass der Platz nicht ausreicht, es hat aber ausgereicht, wenn auch nur knapp. Was an dem Spiel noch toll ist, sind die Spielsteine aus Holz. Kein Plastikfirlefanz, sondern wirklich noch schöne Holzsteine. Dadurch wiegt das Spiel allerdings auch mehr als andere. Außerdem kann man es gut auch ohne die etwas übergroße Box transportieren, da alle Steine in den Beutel passen und dieser verschließbar ist. 
Der Beginn des Spiels

In der Mitte des Spiels. Wer erkennt die Katze mit Krone?

Wednesday, 22 April 2015

Dienstags im Spieleclub

Dienstag war wie immer Spieleclub Abend. Weil Rotentchen den ganzen Tag für ihre Arbeit geschriebe hat, ging es also zum Spiele um doch noch etwas Spaß zu haben. Während des Abendessens wurde das kurze Würfelspiel Würfelwurst gespielt. Dabei spielt man sechs Runden. Jede Runde würfelt man mit acht Würfeln. Vier davon zeigen Tiere, die anderen vier Zahlen oder Würste. Dabei muss man versuchen so viele Tiere einer Sorte und möglichst hohe Zahlen zu Würfeln. Eine Wurst gilt dabei als Einser, wenn man aber vier Würste hat, dann werden sie zu Siebenern. Das Spiel ist realtiv einfach und schnell gespielt. Ideal für Zwischendurch, auch wenn es halt doch vom Würfelglück abhängt. 
Würfelwurstwürfel und Tierplättchen, damit man nicht ein Tier zweimal wertet.

Als nächstes habe wir dann zu Viert Spyrium gespielt. Dabei setzt man seine Arbeiter ein um Fabriken, Minen oder Sonderkarten zu kaufen um an Spyrium zu gelangen und dieses dann wieder in Siegpunkte umzuwandeln. Dabei ist man immer sehr knapp an Geld und Arbeitern und man muss sich gut überlegen, wie man spielt. Für die erster Runde war Rotentchen nicht sehr erfolgreich, aber es hat dennoch Spaß gemacht. Mit etwas mehr Geld und einer Sonderkarte wäre es vermutlich besser gegangen. Das Spiel dauert zwar ca. 1 1/2 Stunden, allerdings kommt es einem gar nicht so lange vor. 
Spielbrett nach der ersten Runde von Spyrium
Verpackung

Als drittes haben wir Rialto gespielt. Hierbei spiel man jede Runde Sieben Karten aus (außer man kann Boni einsetzen) und versucht möglichst viele Siegpunkte zu sammeln indem man Brücken und Gondelrouten in Venedig setzt um die sechs Bezirke zu verbinden, Häuser baut um Boni freizuschalten und Geld sammelt bzw. zum Dogen wird und damit Startspieler ist. Der Spielplan ist sehr nett gestaltet, nur die Siegpunktleiste ist etwas falsch geraten. Sie schaut zwar schön aus, ist aber mühsam abzulesen. Auch hier spielt man sechs Runden und es geht relativ schnell. Es ist ein nettes Spiel für zwischendurch - auch wenn es ca. 90 min dauert - und recht simple, was die Spielzüge angeht. 
Spielbrett in der fünften Runde

Verpackung

Als letztes Spiel haben wir zwei Runden Good Cop, Bad Cop gespielt. Hierbei bekommt man drei Karten, welche entweder gute oder böse Cops zeigen oder die Agentin (gut) oder den Kingpin (böse). Nun muss man herausfinden, wer zu einem gehört und wen man ausschalten muss. In der ersten Runde haben wir als böse Cops gewonnen. In der zweiten Runde habe ich als Agentin mich zwar wacker geschlagen, aber es leider nicht geschafft, alle zu bekehren und bin schließlich gestorben. Das Spiel ist leider nur auf Englisch erhältlich, aber es macht Spaß, geht sehr schnell und ist einfacher als Mayday, Mayday, welches ein Ähnliches Spielprinzip hat, aber viel verwirrender ist. 
Meine noch verdecke Auslage an Identitäten und ein Werkzeug

Und dann ist noch ein Wunder geschehen. Rotentchen hat ein Spiel bei der Verlosung gewonnen. Nun besitze ich Qwirkle!

Wednesday, 15 April 2015

Spieleclub Dienstag

Auch diesen Dienstag ging es wieder zum Spieleclub im GO7. Diesmal etwas später, weil vorher noch leckeres Eis vom Eisgreissler gekauft werden musste. Begonnen hat der Spieleabend eigentlich schon letzte Woche, da Rotentchens bessere Hälfte ein Spiel vom Global Game Jam gefunden hat, dass wir ausprobieren wollten. Leider hat der Download nicht geklappt und die Entwickler haben uns erst gestern das Spiel zugeschickt. Also ist Rotentchen am Nachmittag dagesessen und hat die Karten zu Who's your Daddy? ausgeschnitten. Wir haben dann nur eine Runde gespielt, weil das Spielprinzip doch sehr simple war. Worum geht es also? Die Alien Queen ist schwanger und es gibt mehrere Kandidaten für den "Baby Daddy". Blöd nur, dass die Alien Queen denjenigen, der sie geschwängert hat, essen will, weil man das halt als Alien Queen so macht. Die Kandidaten/Spieler versuchen also möglichst nicht so auszusehen, wie die Gerüchte den Baby Daddy beschreiben während sie versuchen das ein anderen Spieler so aussieht. Das Spiel geht etwas schnell, vor allem wenn man mit vielen Spielern spielt und deswegen sollte man vielleicht ein paar eigene Regeln einführen. Etwa dass nicht vier Handkarten und zwei Aktionen pro Zug sondern nur zwei Handkarten und eine Aktion pro Zug möglich ist. Dadurch können die Gerüchte und "Verkleidungen" nicht so schnell gefüllt werden und man kann länger spielen. Allerdings gibt es auch verschiedene Alien Queens, die die Regeln ändern, vielleicht hätten wir mit diesen spielen sollen. Das Spielprinzip ist nett, aber simple. Was das Spiel wirklich ausmacht, sind die Grafiken und die schauen halt auf einfach gedrucktem Papier nicht so gut aus, aber sie sind super und das Thema ist halt auch nicht jedermanns Sache, denn im Spiel kann man ganz einfach mal das Geschlecht wechseln indem man aus seinem Penis eine Vagina macht. ^^ Allerdings gibt es auch zu bedenken, dass das Spiel in 24 Stunden entstanden ist deswegen natürlich nicht so ausgereift sein kann, wie herkömmliche Spiele. 

Als zweites Spiel wurde dann ein Partyspiel gespielt: Say Anything. Dabei wird eine Frage in den Raum gestellt und alle Spieler müssen eine Antwort aufschreiben. Der Fragensteller sucht dann die Antwort aus, die ihm am besten gefällt und die anderen Spieler können darauf setzen, was sie glauben, das ausgewählt wurde. Das Spiel macht Spaß und ist ziemlich ausgeglichen, was die Punktvergabe angeht. So kann niemand mehr als drei Punkte pro Runde bekommen. Selbst ein Spieler, welcher erst in der vierten Runde dazugestoßen ist, hat noch gut Punkte aufholen können. Was etwas fehlt ist die Möglichkeit seine Tafeln wieder zu reinigen. Bei Doodle Quest gab es Schwämme für jeden Spieler. Es hätte auch einer gereicht, aber so mussten wir uns mit Taschentüchern aushelfen, die nicht so gut funktionieren. Das Spiel macht aber dennoch Spaß. Es ist allerdings noch nicht auf Deutsch erschienen. Wenn man die englischen Fragen nicht übersetzen will oder kann, dann kann man auch einfach eigene Fragen stellen. Ich sehe darin also nicht das Problem.

Als nächsten haben wir Rat von Verona gespielt. Dabei draftet man zuerst Karten und spielt diese dann möglichst taktisch aus um am Ende auf diejenigen Figuren gesetzt zu haben, welche Punkte bringen (ihr Ziel erfüllt haben). Das Spiel ist kurzweilig, schnell und relativ einfach. Durch die Aktionsmöglichkeiten verschiedener Karten können die Mitspieler genervt und ausgetrickst werden und das Setting in Verona mit Romeo und Julia ist auch sehr nett gemacht. Noch dazu ist die Verpackung des Spiels super. So klein und platzsparend. Ein Spiel, dass auch bei Zugfahren gespielt werden kann und nicht viel Platz im Gepäck verbraucht. 

Danach haben wir eine Runde Skull King gespielt. Wiedermal hat Rotentchen grandios Minuspunkte gesammelt. ^^

Schließlich haben wir dann noch Crazy Time gespielt. Ein Spiel bei dem es um Schnelligkeit, Uhrzeiten und Regeln geht, die nach jeder Runde erweitert werden. Was mich etwas irritiert hat, ist dass man nur von 01:00 Uhr nach 12:00 geht und damit 12:00 später ist als 3:00 was mich leider den Sieg gekostet hat. So richtig mit Wertung haben wir es aber nicht gespielt. Das Spiel funktioniert ähnlich wie Kakerlakentanz oder Tarateltango und ist dabei spaßig und frustrierend zu gleich. 

Mit diesem wünsche ich euch eine verspielte, schöne Sommerwoche!
Eurer Rotentchen

Monday, 13 April 2015

Spazieren zur Ruine Röthelstein

Da das Wetter so schön war über das Wochenende, wurde ein Familienausflug mit Rotentchen festgelegt. Es ging mit dem Zug nach Hainburg und von dort aus gab es einen kleinen Spaziergang zur Ruine Röthelstein, wo viele Fotos und ein Picknick gemacht wurden. Dabei gab es sogar zwei Schlangen zu sehen, ein davon sehr klein, die anderen sehr groß. Da fürchtet sich das kleine Rotentchen doch sehr, wenn die Schlange einem mit einem Mal verschlingen kann. Zum Glück schmecken Plastikenten nicht gut, auch für Schlangen nicht. Alles in allem war das Wetter zwar beim Rückweg nicht mehr so gut, aber die Blumen haben geblüht und geduftet und alles war so grün und man konnte die Schiffe beobachten, die sich die Donau flussaufwärts quälen. Es war ein wunderschöner Ausflug und wenn es mit dem Zug eine schnellere Verbindung gäbe, dass wäre das auch sehr praktisch, denn eine S-Bahn die überall stehen bleibt, ist nun mal nicht die Schnellste. 

Hainburg Donauufer - Blick Stromabwärts

Auf dem Weg zur Ruine...Donau von Oben

Blick von der Ruine auf die Donau - Stromaufwärts

Ein nettes Plätzchen bei der Ruine für eine Mittagspause


Euer Rotentchen

Saturday, 11 April 2015

International Tabletop Day 2015

Am Samstag war es soweit. Es war International Tabletop Day. Und wenn man so gerne Brettspiele spielt wie Rotentchen, dann muss man natürlich dabei sein. Glücklicherweise haben das auch die netten Leute vom Spieleclub gedacht und das GO7 für Samstag ab 10.00 Uhr geöffnet. Rotentchen ist zwar erst am Nachmittag angekommen, aber dafür wurde dann gleich gespielt. 
Angefangen hat es mit Stone Age. Diesmal zu viert. wenn man es zu viert spielt, dann sind Taktiken viel schwerer zu verwirklichen, da man sich viel mehr um die Plätze streitet. Und dann hatte ich auch noch gar kein Würfelglück. 

Hier wusseln meine blauen Figürchen herum und versuchen nicht zu verhungern.
Als Nächstes haben wir dann King of Tokyo gespielt. Das ist der Vorgänger zu King of New York, welches ich schon einmal gespielt habe. Dabei kämpft man als Monster um die Vorherrschaft in Tokyo. Allerdings muss man auch hier gut Würfeln können. Was ich natürlich nicht kann. Aber immerhin habe ich mit Gigazaur den zweiten Platz gemacht. Wer das Spiel gespielt sehen will, dem Empfehle ich dieses Video
WRRRAAAAA!!!
Dann ging es besinnlicher weiter bei Steampark. Wieder haben wir nette kleine Vergnügungsparks gebaut und unsere Roboter darin fahren lassen. Nachdem ich das Spiel diesmal schon kannte, konnte ich mir auch eine geeignete Strategie überlegen und haben deswegen auch gewonnen. Rotentchen kann es fast nicht glauben. Leider ist das Foto vom Vergnügungspark nichts geworden. 

Als unser letztes Spiel haben wir dann noch Istanbul gespielt. Auch diesmal wollten die Würfel mit keine Ringe geben. Ich war so oft auf dem Schwarzmarkt und habe es nur einmal geschafft, sonst haben ich immer 1er und 2er gewürfelt. Rotentchen ist also nicht für den Schwarzmarkt geschaffen. 

Dann haben wir noch ein Spiel gefunden, dass wir nicht gespielt haben, es steht aber als nächstes auf der Liste. Einfach, weil es dumm klingt und ab 16 Jahren ist. Hier ein Bild der Schachtel. Sobald wir es gespielt haben, gibt es nähere Informationen. 

Wednesday, 8 April 2015

Zoo Schönbrunn und Kabarett in der Kulisse

Obwohl der Himmel gestern eher grau in grau war, ist Rotentchen mit ihrer kleinen Verwandten in den Tiergarten gegangen. Das Wetter war beim Anblick der Tiere schnell wieder vergessen und nachdem sich zwischendurch auch die Sonne gezeigt hat, ist es immer wieder warm geworden. Als es dennoch etwas kühl wurde, weil Madam im Wasserspielplatz spielen wollte und es selbst Rotentchen etwas zu kalt für Wasser war, ging es ins Tropenhaus. Dort hat es konstante 25 oder 28°C und eine Luftfeuchtigkeit von ca. 80 %. Genau richtig um sich aufzuwärmen. Wir haben auch noch genau die richtige Zeit erwischt um uns das künstliche Gewitter und den künstlichen Regenschauer anschauen zu können, gut geschützt unter einem Durchgang über dem eine riesige fette Schlange lag. Dann ging es weiter an den Pinguinen vorbei zu den Elefanten, die auch gerade gefüttert wurden. Weil aber Kleingeld in einem Trichter viel spannender ist als fressende Elefanten, wurde Rotentchens Kleingeld dem Tiergarten gespendet - immer ganze 20 Cent oder so ;-).
Dann wurde im Cafe Nonja ein Tee getrunken und eine Sachertorte gegessen. Schließlich wurde nach dem Ausgang auch noch der Shop besucht, aber man kann sie ja fast nicht entscheiden, was für ein flauschiges Tier man mit nach Hause nehme will. Zumindest nicht, wenn man fünf Jahre alt ist und eh hunderte Stofftiere hat. 

Am Abend war Rotentchen dann in der Kulisse bei Peter Klien. Die Karten waren gewonnen und deswegen wussten wir nicht, was genau auf uns zukommt. Allerdings war es lustiger als gedacht und eine gute Abendunterhaltung. Vor allem, weil sie gratis war. Peter Klien, seines Zeichens Gelehrter der klassischen Philologie kommt in einem Bemühen das Buch der Welt zu schreiben, vom hundertsten ins tausendste und nimmt dabei auch noch die Politik auf die Schaufel. Wer Wortwitze und Altgriechisch mag, für den ist es ein netter Abend, schließlich kann man fast jedes Wort aus dem Altgriechischen oder Lateinischen herleiten und das macht es dann natürlich auch wunderschön so etwas scheinbar banales wie Shampoonamen zu lesen. 

Da das Handy leider keinen Akku hatte, wurden auch keine Fotos gemacht, es gibt also keine Beweise, aber dennoch war Rotentchen dort. 

Am Freitag war ich dann nochmal im Tiergarten. Diesmal mit schönem Wetter, so richtig warm war es und deswegen haben wir auch das erste Eis des Jahres gegessen. Frisches Honigeis mit Zitroneneis vom Eisgreissler. Ein paar Kleinigkeiten musste ich im Tiergarten dann auch noch Fotografieren, aber meist habe ich vergessen. 
Unser Eis...es war zum Dahinschmelzen.


Da hat jemand behauptet es gäbe derzeit keine Giraffen in Schönbrunn, da das Gehege umgebaut wird. Aber eine Giraffe ist wohl ausgebüxt und hat sich im Gebüsch vor den Robben versteckt. Hier ein seltenes Bild einer freilebenden Giraffe. 

Die kleinen Ziegen beim Streichelzoo waren so süß. Dabei sind Ziegen sonst eher...böse.