Showing posts with label Schönbrunn. Show all posts
Showing posts with label Schönbrunn. Show all posts

Wednesday, 16 December 2015

Christkindlmärkte

Was in der Adventzeit natürlich nicht fehlen darf, sind Besuche auf Christkindlmärkten oder Weihnachtsmärkten oder Adventmärkten. Wie auch immer man sie nennen will. 
Rotentchen war dieses Jahr auf drei verschiedenen Märkten unterwegs. Dem Markt vorm dem Schloss Schönbrunn. Dem Weihnachtsdorf im Alten AKH (Campus) und dem Mittelaltermarkt vor dem Heeresgeschichtlichen Museum (Arsenal). Jeder Markt hat seinen ganz eigenen Charakter und seine Anziehungspunkte sowie Dinge, die man lieber vermeidet. In meinem Fall sind es Menschenmengen. Auf allen Märkten ist natürlich viel los. Allerdings ist der Mittelaltermarkt vermutlich der vollste gewesen auf dem ich bisher war. Was ich daran liegen könnte, dass ich an einem Feiertag dort war, während ich die anderen Märkte immer unter der Woche besucht habe um allen zu entgehen, die arbeiten. 

Der Schönbrunner Christkindlmarkt hat ganz tolle Handwerkliche Dinge anzubieten und dazwischen kann man sich richtig schön mit Essen und Trinken eindecken. Ob nun süß oder salzig, es ist eigentlich für jeden etwas dabei. Angefangen von den klassischen Dingen wie Broten, Maroni und Bratkartoffeln gibt es auch Kaiserschmarrn und Germknödel zu essen sowie Waffeln aller Art und Kässpatzen und so weiter. Ebenso viel Auswahl gibt es an Punsch, leider ist aber das Angebot an verschiedenen Sorten Punsch ohne Alkohol wieder zurückgegangen. Immerhin kann man teilweise zwischen zwei Punschsorten ohne Alkohol wählen. Natürlich sollte man bedenken dass alles, was am Markt angeboten wird, teurer ist, als anderswo. Aber dafür hat man das Ambiente und die Marktleute frieren sich den Hintern ab um ein Geschäft zu machen. 

Der Markt im Alten AKH also dem Uni Campus besteht vor allem aus zwei Teilen. Es gibt zwei parallele Wege wo vor allem Kunsthandwerk angeboten wird und dann gibt es ein Dreieck an Essens und Punschständen - das Punsch-bermuda-dreieck. Highlight des Marktes ist ein Stand, der Buchstabenzüge verkauft. Jeder Buchstabe ist aus Holz und Naturbelassen - die Züge passen für die klassischen Holzschienen a la Brio oder das was beim Ikea angeboten wird. Da muss natürlich gleich zugeschlagen werden und ein Zug gekauft. Die Lok kann man sich aber sparen, davon haben wir genug zu Hause. 

Der Mittelalterchristkindlmarkt ist jedes Jahr wieder ein Highlight. Nicht so sehr wegen der Stände allgemein, sondern wegen der Stimmung. Da wird Punsch noch über richtigem Feuer in Kesseln wie bei einem Hexenhaus warm gehalten. Es gibt einen super alkoholfreien Pfirsichpunsch und das Essen ist auch super. Dazu kommen jede Menge Stände mit Schmuck und anderem Kunsthandwerk, das sich wirklich sehen lassen kann. Vor allem haben es mir aber die Kleider angetan, die man kaufen kann, wenn man das Geld hätte. Schöne,schlichte Roben die wunderbar in unser Bild vom romantischen Märchenmittelalter passen. Da der Markt immer nur über ein Wochenende in der Stadt ist, sind natürlich mehr Besucher an einem Tag dort und es ist enger, aber dennoch kann man sich in aller Ruhe die Stände anschauen (solange man nicht friert) und den Punsch genießen. Wichtig am Markt ist auch das Kinderprogramm, das nicht nur für Kinder bestimmt ist. Ein Herr, der sich Freigeist nennt, erzählt zusammen mit freiwilligen Märchen nach und spricht dabei in wunderbarstem Dialekt und gibt den alten Geschichten eine neue moderne Wendung. So etwa geschehen bei der Erzählung des Froschkönigs, welche ich ansehen durfte. 

Alles in allem waren es sehr angenehme und erfolgreiche Besuche auf den Wiener Christkindlmärkten. Auch wenn das Wetter nicht wirklich winterlich war, die Temperaturen waren es. Und da passt dann so ein alkoholfreier Punsch gut dazu. 

Bilder gibts leider keine...da zu dunkel und zu eng und zu viele Leute. Einfach selber mal hingehen. 

Wednesday, 8 April 2015

Zoo Schönbrunn und Kabarett in der Kulisse

Obwohl der Himmel gestern eher grau in grau war, ist Rotentchen mit ihrer kleinen Verwandten in den Tiergarten gegangen. Das Wetter war beim Anblick der Tiere schnell wieder vergessen und nachdem sich zwischendurch auch die Sonne gezeigt hat, ist es immer wieder warm geworden. Als es dennoch etwas kühl wurde, weil Madam im Wasserspielplatz spielen wollte und es selbst Rotentchen etwas zu kalt für Wasser war, ging es ins Tropenhaus. Dort hat es konstante 25 oder 28°C und eine Luftfeuchtigkeit von ca. 80 %. Genau richtig um sich aufzuwärmen. Wir haben auch noch genau die richtige Zeit erwischt um uns das künstliche Gewitter und den künstlichen Regenschauer anschauen zu können, gut geschützt unter einem Durchgang über dem eine riesige fette Schlange lag. Dann ging es weiter an den Pinguinen vorbei zu den Elefanten, die auch gerade gefüttert wurden. Weil aber Kleingeld in einem Trichter viel spannender ist als fressende Elefanten, wurde Rotentchens Kleingeld dem Tiergarten gespendet - immer ganze 20 Cent oder so ;-).
Dann wurde im Cafe Nonja ein Tee getrunken und eine Sachertorte gegessen. Schließlich wurde nach dem Ausgang auch noch der Shop besucht, aber man kann sie ja fast nicht entscheiden, was für ein flauschiges Tier man mit nach Hause nehme will. Zumindest nicht, wenn man fünf Jahre alt ist und eh hunderte Stofftiere hat. 

Am Abend war Rotentchen dann in der Kulisse bei Peter Klien. Die Karten waren gewonnen und deswegen wussten wir nicht, was genau auf uns zukommt. Allerdings war es lustiger als gedacht und eine gute Abendunterhaltung. Vor allem, weil sie gratis war. Peter Klien, seines Zeichens Gelehrter der klassischen Philologie kommt in einem Bemühen das Buch der Welt zu schreiben, vom hundertsten ins tausendste und nimmt dabei auch noch die Politik auf die Schaufel. Wer Wortwitze und Altgriechisch mag, für den ist es ein netter Abend, schließlich kann man fast jedes Wort aus dem Altgriechischen oder Lateinischen herleiten und das macht es dann natürlich auch wunderschön so etwas scheinbar banales wie Shampoonamen zu lesen. 

Da das Handy leider keinen Akku hatte, wurden auch keine Fotos gemacht, es gibt also keine Beweise, aber dennoch war Rotentchen dort. 

Am Freitag war ich dann nochmal im Tiergarten. Diesmal mit schönem Wetter, so richtig warm war es und deswegen haben wir auch das erste Eis des Jahres gegessen. Frisches Honigeis mit Zitroneneis vom Eisgreissler. Ein paar Kleinigkeiten musste ich im Tiergarten dann auch noch Fotografieren, aber meist habe ich vergessen. 
Unser Eis...es war zum Dahinschmelzen.


Da hat jemand behauptet es gäbe derzeit keine Giraffen in Schönbrunn, da das Gehege umgebaut wird. Aber eine Giraffe ist wohl ausgebüxt und hat sich im Gebüsch vor den Robben versteckt. Hier ein seltenes Bild einer freilebenden Giraffe. 

Die kleinen Ziegen beim Streichelzoo waren so süß. Dabei sind Ziegen sonst eher...böse.