Wednesday, 28 January 2015

Spazieren durch die Innenstadt

Gestern ist Rotentchen vom Schwedenplatz zum Resselpark zu Fuß durch die Innenstadt spaziert und einfach, weil Rotentchen ein kleines Doctor Who Fangirl ist, muss ich die Fotos hier posten. Ersteinmal gibt es bei der Rotenturmstraße ein Comic Geschäft, das vor allem Figuren und Kostüme verkauft und da gibt es doch tatsächlich ein Dalek Kostüm. Leider nur für 7-8 Jahre alte Kinder und deswegen nicht in der richtigen Größe...aber einfach toll. 

Kleine Anmerkung dazu, darüber hing auch noch ein Harry Potter Set. Also Mantel, Brille und Stab! 

Und dann spaziert man die Kärnterstraße entlang und denkt an nichts und plötzlich steht da TARDIS auf einem Schild. Zugegeben, es ist ein Apostroph dabei, aber dennoch. Ein Geschäft für Zeitreisen und Sternenreisen vielleicht? Leider nicht auch noch in schönem Blau, aber man kann ja nicht alles haben. 

Damit wünsch ich euch eine schöne Woche und immer brav auf die kleinen Dinge achten und sich daran erfreuen. 

Monday, 19 January 2015

Andor-Spieleabend


Was als Weiterführung einer früheren Andorpartie gedacht war, hat dann doch dazu geführt, dass auch einige andere Spiele gespielt wurden. 


Angefangen wurde mit "Durch die Wüste" weil noch nicht alle Personen da waren und dann folgte eine schnelle Runde "Creed". Bevor dann alle sich an das Aufbauen der Andor-Partie gemacht haben, wurde ebenfalls noch eine ganz schnelle Runde "Sushi Go" gespielt. Dabei gab es sogar zwei Karten, mit denen am Spielefest nicht gespielt wurde. Danach haben wir eine alte Partei Andor (4. Legende) begonnen und kläglich verloren nach zwei Tagen. Da wir aber nun wussten, was auf uns zu kommt, haben wir uns besser vorbereiten können und mit der Erweiterung für 5-6 Spieler dann die Legende doch bezwungen. Da für die nächste Legende keine Zeit mehr war, haben wir "Wer hätt's gedacht" gespielt und dann noch eine verkürzte Partei "Mogelmotte".  


Alle Spiele waren super zu spielen, außer vielleicht "Wer hätt's gedacht". Das Spiel ist nämlich eher ein Partyspiel und auch eher für jüngere Personen. Durch die Wüste war am Anfang etwas verwirrend, da man so viele Farben hat. Aber vielleicht sollte ich erstmal die Spiele beschreiben. 

"Durch die Wüste" ist ein Aufbauspiel. Man hat verschiedene Kamelfarben mit denen man Karawanen bilden muss. Man kann dabei Wasserstellen aufsammeln, Oasen erreichen und Teile des Spielfelds abschneiden. Pro Zug kann man zwei Kamele setzen. Es ist darauf zu achten, dass Kamele der gleichen Farbe aber von unterschiedlichen Spielern nicht nebeneinander stehen dürfen. Sobald eine Kamelfarbe aus ist, wird abgerechnet. Am Anfang waren wir etwas verwirrt wegen der Farben der Kamele, und es ist auch etwas schwer einen Überblick zu behalten, aber es macht Spaß und geht relativ schnell. Das Spielfeld wird bei vier Spielern schnell sehr voll, aber dadurch muss man etwas überlegter vorgehen. 

"Creed" ist ein Drafting Kartenspiel. Man kann Verbrecher spielen und durch diese dann Immobilienanteile kaufen oder Aktionen ausführen und an Geld kommen. Nach neun Runden ist es aus und der mit dem meisten Geld gewinnt. Es geht schnell und selbst wenn man nicht gewinnt, kann man den anderen Spielern Geld wegnehmen und ihnen das Spiel erschweren. Außerdem schauen die Karten super aus und weil man nie mit allen Karten spielt, kann man auch nicht genau planen, was man denn genau machen will. Zu zweit ist es einfacher eine Strategie zu fahren, weil man seine Karten jede zweite Runde wieder bekommt, aber zu viert kann man nicht so genau planen und muss eher nehmen was kommt. 

"Sushi Go" haben wir ja schon am Spielefest ausprobiert. Es handelt sich auch um ein Drafting Kartenspiel wobei es diesmal viel schneller geht. Die zwei neuen Karten sind Stäbchen und Soyasoß. Stäbchen kann man ablegen und wenn man neue Karten bekommen kann man Sushi Go rufen und zwei Karten nehmen und die Stäbchen wieder in die Kartenhand aufnehmen. Das ist vor allem am Anfang gut, wenn man sich noch relativ sicher sein kann, dass man zwei gute Karten bekommt. Soyasoß bringt nur dann Punkte, wenn man viele verschiedene Sushi Karten vor sich liegen hat (Hintergrundfarbe der Karten). 

"Wer hätt's gedacht" ist ein Kartenspiel. Man hat vier Handkarten mit Begriffen/Tätigkeiten und muss eine der Karten aussuchen, die vom Aussucher am liebsten gemocht werden. Jeder Spieler gibt seinen Tipp ab und der Aussucher sortiert dann. Je nach Platz bekommt man nun Punkte für seinen Tipp. Dann wechselt der Aussucher und die Handkarten um eins nach links und es wird nachgezogen und so weiter. Wir haben dann auch noch eine Runde mit mag ich gar nicht gespielt, weil einige Begriffe eher in diese Kategorie passen, aber auch da hat es nicht so viel Spaß gemacht wie andere Spiele. 

"Mogelmotte" hingegen ist ein super Kartenspiel. Man bekommt sieben Handkarten und muss diese versuchen los zu werden. Dabei gibt es verschiedene Kartenarten, die bestimmte Effekte haben (ähnlich wie eine Partie Uno mit Spezialregeln). Allerdings gibt es einen Zusatz. Die Mottenkarten können nicht legal abgelegt werden, sondern müssen weggemogelt werden. Das heißt, man muss sie unter den Tisch fallen lassen oder so. Ein Spieler ist dabei die Wächterwanze und muss die anderen Spieler beim Mogeln erwischen. Die Wächterwanze darf dabei nur legal spielen, also nicht mogeln, kann dafür die Motten auch legal ablegen. Es ist unglaublich lustig gewesen, auch wenn wir alle nur sehr stümperhaft mogeln konnten. Und Spieler, die auch Zaubertricks können sind klar im Vorteil. :-) 

Es war auf jeden Fall ein gelungener Spieleabend. 

Am nächsten Tag haben wir dann noch Game of Thrones - der Eiserne Thron - das Kartenspiel ausprobiert. Es ist recht kompliziert, aber wenn man einmal reingekommen ist, macht es Spaß, auch wenn man manchmal das Gefühl hat, dass die Karten gegen einen Arbeiten bzw. das Spiel gegen die Spieler. Man spielt dabei eine Familie und muss sich gegen bis zu drei andere Familien behaupten. Wir haben nach zwei Stunden aufgehört, weil 15 Siegpunkte/Machtpunkte doch etwas viel waren. Wir haben nur 11 erreicht. Allerdings würde die nächste Partie sicher schneller gehen, jetzt wo wir die Regeln zumindest halbwegs intus haben und nicht mehr bei jeder Karte nachschauen müssen. 

Thursday, 8 January 2015

Schneeschuhwandern im Wienerwald

Am Dienstag war Rotentchen mit der Familie Schneeschuhwandern. Wobei es nur ein paar Schneeschuhe gab und die anderen dahinter in den Spuren der Schneeschuhperson herstapften. Dabei wurde durch ein wirkliches Winterwunderland spaziert. Außerdem hatte der Schnee die ideale Temperatur für Schneemänner und -frauen und Rotentchen musste etwas kreativeres als einen faden Schneemann machen und hat ein Schneehäschen gemacht. 
Schneehäschen auf einer Bank am Waldrand

Unser Weg mit nur wenigen Schuhen

Winterwunderland

Das Bild könnte aus der Werbung stammen. 

Sunday, 4 January 2015

Spielen mit Freunden zum Geburtstag

Direkt nach Neujahr war Rotentchen eingeladen bei einer Studienkollegin um deren Geburtstag zu feiern. Dafür wurde Marchegg besucht und es war ein Spieleabend. Es wurden eigene Spiele gespielt, die mir schon bekannt waren, welche ich hier auch schon beschrieben haben, weshalb ich nur die neue Spiele genauer beschreiben werde. Die Spiele waren:

SameSame ist ein Partyspiel bei welches Fragen beantworteten werden müssen und jene Personen, die die gleichen Antworten geben, können ein zweifärbiges Plättchen vorwärtsbewegen. Dazu ist zu sagen, dass jeder Spieler eine Farbe hat und es Plättchen mit allen Farbkombinationen gibt. Die Fragen richten sich immer nach dem liebsten oder unliebsten von vier Antwortmöglichkeiten. Dabei sind die Fragen meist sehr einfach, wie nach Essen oder Hobbies gestellt. Es hat viel Spaß gemacht, auch wenn ein bisschen "privatere" Fragen vielleicht lustiger gewesen wären. 

Black Stories ist ein Ratespiel bei welchen eine Situation beschrieben wird und nun durch die Spieler und Spielerinnen die Hintergrundgeschichte und der Verlauf erraten werden muss. Dabei können Ja-und-Nein-Fragen gestellt werden welche vom Erzähler oder der Erzählerin beantwortet werden. Es gibt dabei kein Punktesystem oder eine Art von Wertung. Es geht rein um das Lösen von verblüffenden Geschichten. Ein ähnliches Spiel habe ich letztens auch in einem Video gesehen. Es nennt sich Mindmaze. Hier geht es ebenfalls um das Lösung von Geschichten, allerdings gibt es ein Wertungssystem, sodass am Ende auch ein Sieger feststeht. Durch das Wertungssystem muss man strategischer vorgehen, dabei kann natürlich auch der Spielspaß verloren gehen. 

Soviel zu diesem Spielabend.

Am Tag davor wurde noch in kleinerem Kreis Carcassonne gespielt. Und zwar die Winteredition. Dabei hatten alle auch viel Spaß. Das Spiel ist recht einfach und damit auch für Personen etwas, die sonst weniger Spielen, weil sie zum Beispiel nicht taktisch spielen können oder wollen. Außerdem bekommt man am Ende eine schöne Karte als Spielbrett, man hat also wirklich etwas schönes erschaffen. 
Da es sich um die Winteredition handelt, ist alles schön verschneit, also genau das, was man in Wien zurzeit noch vermisst. Da der Schnee nach Weihnachten schon wieder geschmolzen ist. 

Thursday, 1 January 2015

Rodeln zu Neujahr

Zum neuen Jahr, habt Rotentchen was besonders gemacht. Es ging mit der Bahn auf den Semmering, dann noch ein steiler Fußweg und schon war man am Zau[:ber:]g. Es wurde gerodelt was das Zeug hält. 
Nach der ersten Bergfahrt in der Gondel ist noch nicht alles mit Schnee voll.
Ganze acht Mal wurde die Gondel bestiegen und der Berg befahren. Dazwischen gab es Essen und Erfrischung in der Hütte und dann wurde wieder der Zug bestiegen und es konnte Heimwärts gehen. Leider war das Wetter nicht ganz ideal. Es war bewölkt und ist dann auch immer mehr zugezogen, aber die Schneebedingungen fürs Rodeln war ideal. Es gab eine feste teils eisige Schicht und dann war lockerer Neu-(Kunst-)Schnee auf der Bahn. In den Kurven wurde gedriftet und es machte richtig Spaß. Leider sind am Nachmittag die Bahn immer mehr ausgefahren worden und es kamen immer größere Muggel auf und schließlich waren die Muggel nicht mehr zu umfahren, weshalb man nur noch langsamer unterwegs sein konnte. Außerdem waren am Nachmittag viel mehr Menschen unterwegs. Dennoch hat es sich ausgezahlt. 
Als Tipp für Nachahmer: Eine normale Schikarte kommt ab 5 mal fahren billiger als die Rodelkarten, die Angeboten werden. 

Verspieltes Silvester

Wie schon in den letzten Jahren auch, wurde zu Silvester zum Spielen eingeladen. Diesmal nur am Nachmittag, aber immerhin konnten wir uns zu sechst die Spiele anschauen. Gespielt wurde Samarkand, Venezia 2099 und Pixelstücke. Venezia 2099 und Pixelstücke waren schon bekannt. Allerdings ist Venezia 2099 zu fünft etwas anders, als zu dritt. Jeder Spieler hat nur drei statt vier Spielfiguren, damit es sich auf dem Spielfeld ausgeht. Es werden weniger Runden gespielt, weil sonst ganz Venedig untergehen würde. Anmerkungen zu dem Spiel gibt es auch. Das Design ist zwar an sich recht schön, allerdings hätte man bei den fünf Farben für die Spielfiguren vielleicht Farben nehmen können, welche besser auseinander zu halten sind. Weiß, Beige und Gelb sehen sich vor allem im Kunstlicht recht ähnlich und dies kann leicht zu Verwechslungen führen. Pixelstücke war wieder sehr lustig und da ich es schon einmal beschrieben habe, werde ich dies hier nicht noch einmal machen. 

Samarkand habe ich beim Piantik Abverkauf erworben und es ist ein Spiel für zwei bis fünf Spieler. Es geht darum, dass acht verschiedene Kaufmannsfamilien Handelsrouten entlang der Seidenstraße bilden wollen und dabei verschiedene Rohstoffe handeln wollen. Das Spielfeld ist recht groß und in verschiedene Felder verteilt, die verschiedenen Handelsfamilien haben jeweils andere Startpunkte. Spieler und Spielerinnen können sich nun die die Familien einheiraten und somit Teil der Familie werden. Order sie setzen die Handelsroute der Familie, welcher sie angehören fort und erreichen vielleicht neue Waren oder schließen Handelsverträge mit anderen Familien ab. Man kann mehreren Familien angehören, muss man sogar. Jede Familie kann aber maximal von zwei Spielern oder Spielerinnen gespielt werden. Dazu kommen noch Handkarten mit Waren, welche am Ende Punkte bringen oder für Geld verkauft werden können. Das Spiel macht Spaß und ist gut durchdacht. Das Spielbrett ist zwar relativ groß, gegen Ende des Spiels wird es aber sehr voll und die Übersicht über die Handelsrouten und Waren geht etwas verloren. Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und ich kann das Spiel jedem Empfehlen.