Was in der Adventzeit natürlich nicht fehlen darf, sind Besuche auf Christkindlmärkten oder Weihnachtsmärkten oder Adventmärkten. Wie auch immer man sie nennen will.
Rotentchen war dieses Jahr auf drei verschiedenen Märkten unterwegs. Dem Markt vorm dem Schloss Schönbrunn. Dem Weihnachtsdorf im Alten AKH (Campus) und dem Mittelaltermarkt vor dem Heeresgeschichtlichen Museum (Arsenal). Jeder Markt hat seinen ganz eigenen Charakter und seine Anziehungspunkte sowie Dinge, die man lieber vermeidet. In meinem Fall sind es Menschenmengen. Auf allen Märkten ist natürlich viel los. Allerdings ist der Mittelaltermarkt vermutlich der vollste gewesen auf dem ich bisher war. Was ich daran liegen könnte, dass ich an einem Feiertag dort war, während ich die anderen Märkte immer unter der Woche besucht habe um allen zu entgehen, die arbeiten.
Der Schönbrunner Christkindlmarkt hat ganz tolle Handwerkliche Dinge anzubieten und dazwischen kann man sich richtig schön mit Essen und Trinken eindecken. Ob nun süß oder salzig, es ist eigentlich für jeden etwas dabei. Angefangen von den klassischen Dingen wie Broten, Maroni und Bratkartoffeln gibt es auch Kaiserschmarrn und Germknödel zu essen sowie Waffeln aller Art und Kässpatzen und so weiter. Ebenso viel Auswahl gibt es an Punsch, leider ist aber das Angebot an verschiedenen Sorten Punsch ohne Alkohol wieder zurückgegangen. Immerhin kann man teilweise zwischen zwei Punschsorten ohne Alkohol wählen. Natürlich sollte man bedenken dass alles, was am Markt angeboten wird, teurer ist, als anderswo. Aber dafür hat man das Ambiente und die Marktleute frieren sich den Hintern ab um ein Geschäft zu machen.
Der Markt im Alten AKH also dem Uni Campus besteht vor allem aus zwei Teilen. Es gibt zwei parallele Wege wo vor allem Kunsthandwerk angeboten wird und dann gibt es ein Dreieck an Essens und Punschständen - das Punsch-bermuda-dreieck. Highlight des Marktes ist ein Stand, der Buchstabenzüge verkauft. Jeder Buchstabe ist aus Holz und Naturbelassen - die Züge passen für die klassischen Holzschienen a la Brio oder das was beim Ikea angeboten wird. Da muss natürlich gleich zugeschlagen werden und ein Zug gekauft. Die Lok kann man sich aber sparen, davon haben wir genug zu Hause.
Der Mittelalterchristkindlmarkt ist jedes Jahr wieder ein Highlight. Nicht so sehr wegen der Stände allgemein, sondern wegen der Stimmung. Da wird Punsch noch über richtigem Feuer in Kesseln wie bei einem Hexenhaus warm gehalten. Es gibt einen super alkoholfreien Pfirsichpunsch und das Essen ist auch super. Dazu kommen jede Menge Stände mit Schmuck und anderem Kunsthandwerk, das sich wirklich sehen lassen kann. Vor allem haben es mir aber die Kleider angetan, die man kaufen kann, wenn man das Geld hätte. Schöne,schlichte Roben die wunderbar in unser Bild vom romantischen Märchenmittelalter passen. Da der Markt immer nur über ein Wochenende in der Stadt ist, sind natürlich mehr Besucher an einem Tag dort und es ist enger, aber dennoch kann man sich in aller Ruhe die Stände anschauen (solange man nicht friert) und den Punsch genießen. Wichtig am Markt ist auch das Kinderprogramm, das nicht nur für Kinder bestimmt ist. Ein Herr, der sich Freigeist nennt, erzählt zusammen mit freiwilligen Märchen nach und spricht dabei in wunderbarstem Dialekt und gibt den alten Geschichten eine neue moderne Wendung. So etwa geschehen bei der Erzählung des Froschkönigs, welche ich ansehen durfte.
Alles in allem waren es sehr angenehme und erfolgreiche Besuche auf den Wiener Christkindlmärkten. Auch wenn das Wetter nicht wirklich winterlich war, die Temperaturen waren es. Und da passt dann so ein alkoholfreier Punsch gut dazu.
Bilder gibts leider keine...da zu dunkel und zu eng und zu viele Leute. Einfach selber mal hingehen.
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