Monday, 29 February 2016

Madam Tussaud in Wien

Eigentlich hält Rotentchen nicht viel von Promis als Wachsfiguren, aber zumindest einmal sollte man sie ansehen. In London war damals weder die Zeit noch das Geld dazu da. Weshalb eigentlich schon vor ein paar Jahren beschlossen worden ist, dass die Figuren in Wien besucht werden. Ein Termin hat sich dafür aber nie gefunden. Außerdem war es immer noch ziemlich teuer mit 20 Euro pro Person. Da kam es also ganz gelegen, dass man mit der Wiener Linien Jahreskarte einen Gutschein für zwei Personen zum Preis von einer bekommt und dieser wurde am Samstag eingelöst.
Die ersten Eindrücke waren schon einmal sehr gemischt. Den Kassenbereich teilt sich Madam Tussaud nämlich mit einem Unternehmen, dass noch nicht eröffnet hat oder schon wieder geschlossen hat. Es ist auf jeden Fall dreckig und im Umbau begriffen. Das Model das Riesenrades ist verstaubt und auch nicht mehr ganz neu. Neben der Kasse steht dann Arnie und schaut etwas seltsam Richtung Eingang.
Danach sieht man erst einmal eine Figur von Madam Tussaud selbst, bevor man einen Stock hinunter geht und all die wichtigen historischen Persönlichkeiten trifft, die Österreich so hatte. Maria Theresia, Marie Antoinette, Sissi mit ihrem Franzl. Und dannach kommen fast nur noch Männer. (Adler, Klestil, Fischer, ...). Es gibt natürlich nicht nur Österreicher dort, sondern auch Napoleon, Anne Frank, Merkel, die Queen, Nelson Mandela, der Dalai Lama und so weiter. 
Dann kommen die Künstler wie Hundertwasser, Klimt, Mozart und wie sie nicht alle heißen. Freud darf natürlich auch nicht fehlen. Auf seiner Couch hat sich Rotentchen gegen Hysterie Therapieren lassen. 
Dann kommen die Sportler und schließlich die Schauspieler und Musiker. Die beiden letzten Figuren haben es mir besonders angetan. Einmal Julie Andrews aus der Verfilmung "The Sound of Musik". Mit der Pose, die ich eher als Meme kenne. Und Orsen Wells, der gerade aus einer Litfaßsäule kommt als der dritte Mann. 

Alles in allem war es eine angenehme Stunde aber es ist einfach viel zu teuer für eine Stunde. Und die Beleuchtung der Figuren  ist leider so gewählt, dass man, wenn man selbst daneben steht, entweder unter oder überbelichtet ist. So macht es doch keinen Spaß. Wiederkommen werde ich vermutlich nicht.  Denn auch zehn Euro sind fast zu viel dafür.

FOTOS: 








 

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