Wednesday, 2 December 2015

Jüdischer Friedhof in Währing

Am Sonntag wurde eine kostenlose Führung am jüdischen Friedhof in Währing angeboten und weil Rotentchen Friedhöfe liebt, muss man natürlich teilnehmen. Als erstes muss man einen Zettel unterschreiben, dass man niemanden verklagt, wenn man sich verletzt, da der Friedhof sehr mehr als 70 Jahren nur von Freiwilligen gepflegt wird. Dementsprechend verfallen und verwachsen ist der Friedhof auch, genau so wie Rotentchen es mag. 
Panoramaaufnahme!
Die Führung hat 2 Stunden gedauert und war unglaublich spannend. Man bekommt nicht nur die Geschichte des Friedhofs mit, sondern auch Einblicke in das Leben und Denken der Menschen, die dort begraben liegen oder lagen. Lagen deshalb weil in der NS Zeit einige Gräber ausgegraben wurden und die Knochen zu rassischen Untersuchungen ins Museum kamen. Seitdem stehen einige Gräber leer. 

Mehr will ich auch gar nicht mehr schreiben, denn ich kann nicht alles wiedergeben, was ich gelernt habe und ich will die Bilder sprechen lassen. Einzig was noch wichtig ist: der Friedhof war als Friedhof in Betrieb zwischen ca. 1780 und 1880. Es gibt dort unter anderem das Grab des Gründers der Ottakringer Brauerei. 

Fun Fact: Der jüdische Friedhof Währing liegt eigentlich in Döbling. 

Das renovierte Gebetshaus neben den alten Grabsteinen
Verschiedene Kulturen haben Einfluss auf die Grabsteingestaltung



Von diesen Bäumen könnte man erschlagen werden. (Musste man unterschreiben)






Türkische Gruppe bei den Gräbern

Wenn ein Baum zwischen den Gräbern wächst.

Der ungepflegte Teil in dem auch viele Gräber in der NS Zeit zerstört wurden.

Aber sie haben immer noch eine Gruppennummer!


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