Am
Sonntag wurde eine kostenlose Führung am jüdischen Friedhof in Währing
angeboten und weil Rotentchen Friedhöfe liebt, muss man natürlich
teilnehmen. Als erstes muss man einen Zettel unterschreiben, dass man
niemanden verklagt, wenn man sich verletzt, da der Friedhof sehr mehr
als 70 Jahren nur von Freiwilligen gepflegt wird. Dementsprechend
verfallen und verwachsen ist der Friedhof auch, genau so wie Rotentchen
es mag.
Die
Führung hat 2 Stunden gedauert und war unglaublich spannend. Man
bekommt nicht nur die Geschichte des Friedhofs mit, sondern auch
Einblicke in das Leben und Denken der Menschen, die dort begraben liegen
oder lagen. Lagen deshalb weil in der NS Zeit einige Gräber ausgegraben
wurden und die Knochen zu rassischen Untersuchungen ins Museum kamen.
Seitdem stehen einige Gräber leer.
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| Panoramaaufnahme! |
Mehr
will ich auch gar nicht mehr schreiben, denn ich kann nicht alles
wiedergeben, was ich gelernt habe und ich will die Bilder sprechen
lassen. Einzig was noch wichtig ist: der Friedhof war als Friedhof in
Betrieb zwischen ca. 1780 und 1880. Es gibt dort unter anderem das Grab
des Gründers der Ottakringer Brauerei.
Fun Fact: Der jüdische Friedhof Währing liegt eigentlich in Döbling.
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| Das renovierte Gebetshaus neben den alten Grabsteinen |
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| Verschiedene Kulturen haben Einfluss auf die Grabsteingestaltung |
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| Von diesen Bäumen könnte man erschlagen werden. (Musste man unterschreiben) |
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| Türkische Gruppe bei den Gräbern |
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| Wenn ein Baum zwischen den Gräbern wächst. |
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| Der ungepflegte Teil in dem auch viele Gräber in der NS Zeit zerstört wurden. |
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| Aber sie haben immer noch eine Gruppennummer! |















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