Tuesday, 7 June 2016

Drei Tage Donauinsel

Am Wochenende fand zum zweiten Mal ROCK IN VIENNA statt. Nachdem Rotentchen letztes Jahr schon dort war, wurde dieses Jahr erst sehr kurzfristig beschlossen wieder alle drei Tage hinzugehen. Am ersten Tag wurde das Festival mit Eisbrecher begonnen. Nachdem ich die bayrisches Band zum ersten und letzten Mal am Nova Rock 2009 gesehen habe, war es wieder einmal ein Fest sie live zu sehen. Es war zwar kurz, aber es hat unheimlich Spaß gemacht. 
Am Nachmittag gab es dann skurriles aus Japan mit Babymetall. Die drei Frauen haben super getanzt und irgendwie hatten die Lieder etwas, auch wenn ich keine Ahnung habe worüber gesungen wurde und das Tanzen ist auch interessant für eine Metallband. Man kann auf jeden Fall mal reinhören. 
Am Abend wurde dann mit Rammstein abgeschlossen. Die Lieder waren super, aber etwas leise war es und unheimlich eng. Wir sind eh weiter hinten gestanden, aber dennoch war einfach so viel los, dass es ein Wunder ist, dass nichts passiert ist. Wären jemand umgekippt, der oder die bei uns gestanden ist, die Leute vom Arbeitersamariterbund wären nie durchgekommen. Dennoch hat es Spaß gemacht. 

Samstag war dann ein Tag der Pause. Ich hätte zwar gerne Mando Diao gesehen, allerdings ging sich dies Aufgrund von Gewitter, starkem Regen und Familienfeier nicht aus. Die letzten zwei Lieder "Gloria" und "Dance with somebody" habe ich noch gehört als ich von der Floridsdorferbrücke zu den Bühnen  ging. Danach gab es von "Biffy Clyro" aus Schottland und Iggy Pop. Beide Konzerte haben mich nicht so mitgerissen, aber unsere Plätze waren super. Direkt hinter dem ersten Wave Breaker mit einem Security, der uns Wasser nachgefüllt hat und wunderbarem Blick auf beide Bühnen. 

Sonntag sollte dann eigentlich mein persönlicher Höhepunkt werden, allerdings machte uns da das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Zuerst hat es während "Kreator" zu schütten begonnen und "Nightwish" musste verschoben werden, dabei wurden wir natürlich auch noch alle wunderbar nass, aber dennoch war "Nightwish" sehr toll anzusehen und vor allem zu hören. Danach sollten dann "In Extremo" spielen und darauf habe ich mich schon sehr sehr gefreut. Leider kamen sie nur zu ein paar spielen, dann dann ging der Regen wieder los und diesmal noch heftiger als vorher. Da eine 20 min Pause angesagt wurde und es nicht so aussah als würde In Ex nochmal auf die Bühne kommen, sind wir dann sehr tropfend nach Hause gefahren. "Iron Maiden" hat mich dann noch sooo sehr gereizt als dass ich dafür meine Gesundheit aufs Spiel gesetzt hätte. Es hat eh gereicht eine Stunde vollkommen durchnässt nach Hause zu fahren. 

Friday, 25 March 2016

Video Games Live im Konzerthaus

Gestern war mal wieder Konzert angesagt. Wie schon im Vorjahr war Rotentchen bei Video Games Live. Diesmal allerdings nicht im Gasometer sondern im viel schöneren Konzerthaus. 

Es war wieder einmal eine toller Erfahrung. Ich kann leider nicht mehr genau sagen, welche Titel alle gespielt wurden, aber ich kann eine unvollständige Liste versuchen: 
  • Castlevania
  • Kingdomhearts
  • World of Warcraft Warlords of Draenor
  • Skyrim
  • Corno Trigger/ Crono Cross
  • Final Fantasy 7
  • Donkey Kong World
  • Super Mario Brothers
  • Legend of Zelda
  • Portal
  • Ico
  • Command and Conquer Red Alert
  • Siberia
  • Tetris
  • Phoenix Wright Ace Attorney
  • Overwatch
  • Metroid
  • ...
Leider war die Akkustik teilweise nicht ganz stimmig. Vor allem bei hohen Tönen hat es eher in den Ohren weh getan. Dennoch war es ein schöner Abend, auch wenn ich mir ein paar andere Titel wie etwa Bastion gewunschen hätte. Aber man kann nicht alles haben. Sie spielen halt eher Konsolentitel.  
Bilder gibt es davon keine. Aber man kann ja bei Video Games Live auf Facebook vorbeischauen. 

Sunday, 13 March 2016

Besuch im MAK - Star Wars Identities

Gestern hat Rotentchen es endlich geschafft und die Star Wars Identities Ausstellung im Wiener MAK besucht. So einfach ist es nämlich gar nicht, hinein zu kommen. Man kauft eine Karte für einen bestimmten Timeslot und nur dann kann man auf jeden Fall hinein. Natürlich kann man es auch zu einer anderen Zeit probieren, aber da kann es natürlich sein, dass man nicht hineinkommt. 
Die Ausstellung hat drei Erzählstränge. Einerseits geht es um Star Wars - es gibt Modelle, Skizzen und Requisiten zu bewundern, andererseits lernt man über das was unsere Identität ausmacht und um das alles noch zu verbinden erstellt man im Laufe der Ausstellung seinen eigenen Star Wars Charakter. 
Die Identität fand ich nicht so spannend, einfach weil ich viel davon schon wusste. Aber die Ausstellungsstücke waren cool. Vor allem aber die Zeichnungen und Skizzen, die dann nicht so übernommen wurden. 
Die Charaktererstellung war auch cool, aber es war doch nicht so frei, wie man es sich wünschen würde. Viele Auswahlmöglichkeiten haben nur die Jediseite berücksichtigt bzw. haben sich nicht daran angepasst welche Seite man gewählt hat. Wäre aber vermutlich auch schwer zu programmieren gewesen. 
Hat es sich also ausgezahlt mehr als 20 Euro dafür zu zahlen? Ich denke schon. Zumindest war es spannender als Madam Tussauds. 

FOTOS: 

















Mein Endprodukt - mein Sith

Monday, 29 February 2016

Madam Tussaud in Wien

Eigentlich hält Rotentchen nicht viel von Promis als Wachsfiguren, aber zumindest einmal sollte man sie ansehen. In London war damals weder die Zeit noch das Geld dazu da. Weshalb eigentlich schon vor ein paar Jahren beschlossen worden ist, dass die Figuren in Wien besucht werden. Ein Termin hat sich dafür aber nie gefunden. Außerdem war es immer noch ziemlich teuer mit 20 Euro pro Person. Da kam es also ganz gelegen, dass man mit der Wiener Linien Jahreskarte einen Gutschein für zwei Personen zum Preis von einer bekommt und dieser wurde am Samstag eingelöst.
Die ersten Eindrücke waren schon einmal sehr gemischt. Den Kassenbereich teilt sich Madam Tussaud nämlich mit einem Unternehmen, dass noch nicht eröffnet hat oder schon wieder geschlossen hat. Es ist auf jeden Fall dreckig und im Umbau begriffen. Das Model das Riesenrades ist verstaubt und auch nicht mehr ganz neu. Neben der Kasse steht dann Arnie und schaut etwas seltsam Richtung Eingang.
Danach sieht man erst einmal eine Figur von Madam Tussaud selbst, bevor man einen Stock hinunter geht und all die wichtigen historischen Persönlichkeiten trifft, die Österreich so hatte. Maria Theresia, Marie Antoinette, Sissi mit ihrem Franzl. Und dannach kommen fast nur noch Männer. (Adler, Klestil, Fischer, ...). Es gibt natürlich nicht nur Österreicher dort, sondern auch Napoleon, Anne Frank, Merkel, die Queen, Nelson Mandela, der Dalai Lama und so weiter. 
Dann kommen die Künstler wie Hundertwasser, Klimt, Mozart und wie sie nicht alle heißen. Freud darf natürlich auch nicht fehlen. Auf seiner Couch hat sich Rotentchen gegen Hysterie Therapieren lassen. 
Dann kommen die Sportler und schließlich die Schauspieler und Musiker. Die beiden letzten Figuren haben es mir besonders angetan. Einmal Julie Andrews aus der Verfilmung "The Sound of Musik". Mit der Pose, die ich eher als Meme kenne. Und Orsen Wells, der gerade aus einer Litfaßsäule kommt als der dritte Mann. 

Alles in allem war es eine angenehme Stunde aber es ist einfach viel zu teuer für eine Stunde. Und die Beleuchtung der Figuren  ist leider so gewählt, dass man, wenn man selbst daneben steht, entweder unter oder überbelichtet ist. So macht es doch keinen Spaß. Wiederkommen werde ich vermutlich nicht.  Denn auch zehn Euro sind fast zu viel dafür.

FOTOS: