Friday, 21 August 2015

Urlaub in der dritten Heimat - Salzkammergut - mit Weiterreise nach Graz

Letzte Woche ist Rotentchen aufgebrochen zu einem Kurzurlaub im Salzkammergut - genauer Gosau am Dachstein.
Das erste, das was auffiel - es ist kühler. Während die Hitze Wien gefangen hielt, war es im Gosautal angenehm warm, aber bei weitem nicht unerträglich heiß und eine Abkühlung im Gosausee gleich nach der Ankunft war natürlich auch toll. Das Wasser war sogar kälter als erwartet und nach dem Schwumm im Wasser brauchte man die Sonne sogar um wieder warm zu werden. Im Schatten war es dann direkt kalt.

Am nächsten Tag ging es zu einer kleinen Wanderung zum Hinteren Gosausee. Zuerst am Vorderen See vorbei, dabei die ganzen Touristen überholen und dann hinauf in den Wald. Die erste Pause gab es bei der Jagdhütte und Alm wo die den Film "Die Wand" gedreht haben. Dann ging es weiter zur Gosaulacke. Die hatte erstaunlich wenig Wasser, aber das Wasser war um so kälter. Mehr als einen Fuß setzen Menschen da nicht hinein. Rotentchen kann aber als Ente natürlich einen Schwumm tun. Außerdem wurden dadurch Verwandte von Rotentchen angelockt.
Der weitere Weg zum Hinteren Gosausee war dann steiler, in der Sonne und man geriet ganz schon ins Schwitzen. Umso angenehmer war dann die Erfrischung des Sees und das anschließende Essen am Ufer. Der See hatte offenbar diesen Sommer schon weniger Wasser, da man ziemlich lang nach auf Wiesenboden durch Wasser gewatet ist. Außerdem gab es etwas einzigartiges zu bewundern. Unterwasserkuhfladen. (Leider ließ sich davon kein Bild machen!) Der Rückweg wurden dann nur durch einen Sprung ins Wasser des vorderen Gosausees unterbrochen.

Vor der Lacke

In der Lacke

Verwandte Enten bei der Lacke

Schwumm im hinteren Gosausee

Am dritten und letzten Tag des Urlaubs wurde Hallstatt besucht. Mit dem Bus ging es bis nach Hallstatt Lahn und dann wurde erstmal die Stadt angeschaut. Da hat sich auch einiges verändert seit dem letzten Mal. Dann ging es nach schnell Verpflegung einkaufen und mit der Standseilbahn hinauf auf dem Berg. Bei der Aussichtsplattform hat Rotentchen eine neue Freundin getroffen. Sally - die Bergwerksente. Die beiden haben sich so gut verstanden, dass Sally Rotentchen von nun an begleitet.

Rotentchen und Sally vor der Aussichtsplattform
Nach der Aussichtsplattform ging es den Soleweg zurück zur Gosaumühle, wo dann genüsslich im Hallstättersee geschwommen wurde. Allerdings ist das Wasser dort so flach, dass man gute 20 m hinausgehen muss um als Mensch nicht mehr stehen zu können.
Nach dem Schwimmen im Hallstättersee

Am Abend wurde dann der Panoramaweg vom Mittertal ins Hintertal begangen und der Rückweg am Gosaubach entlang bestritten.

Am Freitag ging dann die lange Reise los. Von Gosau nach Bad Radkersburg. Vor acht Uhr wurde der Bus genommen, dann hatte man eine Stunde Aufenthalt in Steeg Gosau, da ging es mit dem Zug nach Steinach Irdning. Dort hat man dann erfahren müssen, dass der IC nach Graz leider eine Stunde Verspätung hat. Daraus wurden dann noch 70 min und schließlich sogar ein bisschen mehr. In Graz hatte man dadurch keine halbe Stunde Aufenthalt um sich ein Mittagessen zu kaufen, sonder musste in einem Spring mit Koffer zum anderen Zug hetzen. Immerhin, kam man dann nur mit einer Stunde Verspätung in Radkersburg an.

Nach einem kurzen Besuch in Radkersburg ging es dann noch am gleichen Abend nach Graz, wo das weitere Wochenende verbracht wurde.

Am Samstag war es schrecklich heiß in Graz, aber ein Innenstadtbummel mit Eisessen, wurde dennoch gemacht. Immerhin im Stollen unter dem Schlussberg war es kühl und davor konnte man die Füße in einen Brunnen abkühlen. Beim Eisessen wurden wir durch Bienen und Wespen belästigt, wie gut, dass Gummienten vor Wespenstichen keine Angst haben.
Lustiges Klangspiel in Graz - jede Klaviertaste lässt eines der Dinge am Tisch "erklingen".
Am Sonntag ging es dann wieder zurück nach Wien. Wobei der Zug auch wieder Verspätung hatte, aber diesmal nur 5 min.

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