Monday, 24 November 2014

Spieleabend mit Rotentchen

Am Samstag war mal wieder Spiele spielen angesagt. Dabei waren wir zu sechst, bzw. zu fünft. Es wurden ganze zehn Spiele gespielt. (Die Kursiven Spiele kannte ich schon)
  • Anno Domini Erfindungen
  • Mascarade
  • Ohne Furcht und Adel
  • Concept
  • Seven Wonders
  • Port Royal
  • Pixelstücke
  • R-Öko
  • Set
  • Coloretto
Anno Domini ist ein Kartenspiel bei dem man Fakten zeitlich einordnen muss und dabei auch die anderen davon überzeugen muss, dass man sich sicher ist, dass die Chronologie so stimmt. Es ist ein sehr lustiges Spiel, bei dem Menschen mit gutem Gedächtnis für Fakten oder mit einem guten historischen Wissen etwas besser dran sind, als andere. Allerdings macht dies nur wenig aus und man hat nicht immer einen Vorteil. Es gibt verschiedene Editionen zu den seltsamsten Themen, wie etwa WM oder Sex and Crime. Wir haben Erfindungen gespielt. Das ist eine der einfacherer Editionen. Man kann die Editionen auch mischen. Besitzen würde ich noch Europa.

Mascarade ist ebenfalls ein Kartenspiel, allerdings hat man hier auch Münzen zur Verfügung. Es geht um das gute Hereinlegen der anderen Spieler und darum selbst den Überblick zu bewaren. Es gibt verschiedene Charaktere, mit bestimmten Eigenschaften, welche gegeneinander darum wetteifern 13 Gold zu sammeln. Dabei werden die Karten mit den Charakteren zuerst gezogen, dann allen offen gezeigt um anschließend wieder verdeckt auf dem Tisch zu liegen. Die ersten vier Spieler müssen die Karten tauschen (unter dem Tisch - man kann natürlich auch nicht tauschen) und danach hat man jeweils eine von drei Aktionen zur Auswahl. Entweder man sieht sich seine eigene Karte an, oder man tauscht seine Karte mit der eines Mitspielers, oder man sagt den eigenen Charakter an (dabei kann man auch Schummeln) und solange niemand der Ansage widerspricht, kann man sich je nachdem welche Fähigkeit man hat, Gold nehmen. Ein sehr lustiges Spiel, bei dem man mit sechs Personen schon fast den Überblick verliert. Es ist sicher mit noch mehr Spielern lustiger.

Man beachte das wunderschöne Artwork
Ohne Furcht und Adel (eng. Citadels) ist ebenfalls ein Kartenspiel mit Gold. Es geht darum Gebäude zu bauen. Jede Runde bekommt man die Auswahl zwischen Charakteren mit bestimmen Fähigkeiten, welche das Bauen unterstützen oder eben andere Spieler daran behindern. Das Spiel endet wenn eine Person acht Gebäude besitzt und dann zählen die Punkte. Es ist ein sehr nettes Spiel, das auch Zeit für Gespräche lässt und man kann auch sehr Intregant dabei vorgehen. 

Concept ist eine Art Erklärspiel wie bei Activity, nur dass man nichts sagen darf und die Begriffe anhand von Pictugrammen, welche vorgegeben sind, darstellen muss. Dabei kann man so viele Pictugramme auswählen wie möglich und die Begriffe können auch Filmtitel oder Sprichwörter sein. Wir haben es ohne Punkte gespielt und viel Spaß gehabt. 

Seven Wonders ist ein Aufbauspiel, wo man gegen seine direkten Nachbarn spielt. Es ist nett gestaltet und kann mit zwei bis sieben Spielern gespielt werden. Man bekommt Karten, aus denen man sich eine aussuchen kann (Baukosten müssen bezahlt werden können) und gibt dann die anderen Karten weiter, so wie bei Sushi Go. Über mehrere Runden hinweg wird aufgebaut und es können auf verschiedenste Arten Siegpunkte gesammelt werden. Die Erweiterung "Leaders" haben wir allerdings diesmal nicht verwendet. Diese bringt einfach einen neuen Typ Karten in das Spiel und erweitert somit die Möglichkeiten des Gewinnens. 

Port Royal ist ein Kartenspiel mit Piraten. Ziel ist es auch wieder 10 Siegpunkte zu bekommen, dabei kann man sich mit Gold/Münzen Personen kaufen und einen Vorteil bekommen und man bekommt Gold indem man Schiffe bekommt. Es ist etwas schwer zu erklären, wenn man die Karten nicht vor sich hat, aber so als Ente ist ein Spiel mit Wasser natürlich super.

Pixelstücke ist wiederrum ein Spiel wie Concept. Nur dass man diesmal Begriffe mit Pixeln darstellen muss. Dabei geht es nicht so sehr um die Zeichenkünste, sondern um die Fähigkeit, alles in Pixeln und Eckig darzustellen und dies auch zu erraten. Es ist ein sehr nettes Spiel mit Magnetischen Pixeln und teilweise sehr schwierigen Begriffen.

R-Öko ist ein Kartenspiel, bei dem man Recycling betreibt. Man muss dabei versuchen seine Handkarten geschickt auszuspielen/recyclen und dabei wenig Minuspunkte und viele Pluspunkte zu sammeln. Es ist ein nettes Spiel für zwischendurch. 

Set wiederum ist ein Kartenspiel, bei dem es um Formen und Farben und eine schnelle Hand geht. Man muss ein Set aus drei Karten in einer Auswahl von 12 Karten finden und dabei schneller sein, als alle anderen. Das Spiel trainiert das Gehirn ganz schön und man kann es alleine auch spielen. Für ein Spiel nach Mitternacht ist es nicht so sehr geeignet. Das Hirn hat ganz schön zu rauchen begonnen. 

Coloretto ist ein nettes Kartenspiel mit Chamelions. Man muss Chamelions nach Farben sammeln, kann aber immer nur eine Stapel von ein bis drei Chamelions nehmen. Solange man drei verschiedene Farben hat, ist alles gut. Sobald es mehr Farben werden zählen diese als Minuspunkt. Kurzweilig und auch für nach Mitternacht sehr zu empfehlen.

Alles in allem war es ein gelungener und kurzweiliger Abend. (Fotos folgen)



Saturday, 22 November 2014

Eislaufen zur Wintereinstimmung

Gestern Abend war Rotentchen mit Freunden am Wiener Eislaufverein um ein bisschen das Eis zu genießen und den Winter willkommen zu heißen. Die Musik war zwar etwas seltsam, aber dafür ist man billiger hineingekommen und nachher wollte Rotentchen noch Punsch trinken gehen, aber die Stände hatten schon zu. Mist. 

Es ist leider etwas dunkel geworden. Rotentchen voller Vorfreude aufs Eislaufen. 

Sunday, 16 November 2014

Rotentchen am Spielfest Wien 2014

Dieses Wochenende war das Spielefest im Vienna International Center bei der UNO City. Rotentchen als begeisterte Spielerin hat sich natürlich auch dort herumgetrieben. Am Samstag mit einigen Freunden und Freundinnen wurden neue Spiele ausprobiert, wie etwa "Lemminge" und auch das Spiel des Jahres 2014 "Camel Up". Dann hat man länger als man eigentlich wollte - über Mittag - "Das Vermächtnis" gespielt und gar nicht so viele Nachkommen bekommen um eine große Dynastie aufzubauen, aber immerhin ging es sich aus, dass man eine Handwerkergilde und eine politische Partei gründen konnte. Dann nach einer Mittagspause haben wir dann eine schnelle Runde "Sushi Go" gespielt. Das Spiel erinnert an Spiele von Miniclip und vom Spielprinzip hat es eine Ähnlichkeit mit "Seven Wonders", welches ich ja schon zu Hause habe. Nachdem Sushi Go vorbei war, haben wir "Geistesblitz fünf vor zwölf" gespielt, dessen einfachere Version "Geistesblitz" ich schon kannte. Hier bin ich immerhin zweiter von vieren geworden und nicht letzter. Dann wollten wir eigentlich noch "Beasty Bar" spielen, das wurde aber gerade gespielt und deswegen sind wir nach einer kurzen Erklärung, worum es in dem Spiel eigentlich geht, weitergegangen. Nach einer längeren Runde "Abyss" gespielt. Dabei habe ich natürlich wieder verloren, allerdings habe ich mir diesmal den letzten Platz geteilt. Als letztes Spiel haben wir dann noch "Colt Express" gespielt, wo ich doch fast gewonnen hätte..wir waren Punktegleich, aber als als Tie Breaker waren dann die Schüsse, die man abgekommen hatte und da war ich mit 6 Schüssen doch angeschlagener als meine Freundin. 

Zu den Spielen: 
  • "Lemminge" ist ein nettes Spiel, bei dem man zwar planen und überlegen muss, dass aber auch locker für zwischendurch und ohne große Denkanstrengungen Spaß machen kann. Die Spielfiguren und die Zeichnungen sowie das Spielbrett sind nett gestaltet, auch wenn die Verpackung zu groß ist. Das hätte man besser schlichten können.
  • "Camel Up" hat eine nette Funktion, was die Würfelweise betrifft. Die Pyramide dient als Würfelbecher, wobei man bei diesem nur eine Würfel von fünfen herausbekommt. Die Spielfiguren sind super gestaltet und das Spielprinzip auch sehr nett. Ich kann verstehen, warum es Spiel des Jahres ist. Anspruchsvoll ist es allerdings nicht so. 
  • "Das Vermächtnis" wiederum ist doch etwas anspruchsvoll und dauert auch seine Zeit. Man braucht extrem viel Platz zum Spielen, vor allem mit vier Personen. Außerdem muss man gut vorausplanen können, damit man das Spiel gewinnt. 
  • "Sushi Go" ist ein nettes, kurzweiliges Spiel, welches dennoch nicht Unanspruchsvoll ist. Allerdings haben Personen einen Vorteil, die das Spiel schon kennen. 
  • "Abyss" ist ein Spiel, das länger dauert. Am Anfang geht es eher schleppend und schließlich kann es schnell beendet werden. Man muss viel vordenken und abschätzen können und das Artwork und die Perlen (Münzen) sind super. Hat mir sehr gut gefallen, obwohl ich nicht so sehr die Ente bin, die weit vorausdenken kann. 
  • "Colt Express" hat ebenfalls viel Spaß gemacht. Das Artwork sind zwar nicht so meine Sache, aber der kleine Zug, der als Spielfeld dient und die Spielmechanik sind gelungen. Dass man vorher die Züge abwechselnd plant, teilweise offen und teilweise verdeckt und dabei auf die Mitspieler achten muss, ohne genau zu wissen, was wirklich passieren wird, ist sehr sehr interessant. Das ganze würde mit mehr als vier Spielern sicher noch lustiger sein. 
Das war's soweit von meinem Tag am Spielefest. Vielleicht schreibe ich nach dem nächsten Spieleabend noch etwas über die anderen Spiele, welche wir gespielt haben werden und welche wir in vorherigen Spielabenden gespielt haben. Hier noch einige Impressionen von mir mit den Spielen

Im Eingangsbereich

Camel Up mit der tollen Pyramide und den stapelbaren Kamelen

Das Vermächtnis mit der ersten von vier Generationen

Das Vermächtnis, die Verpackung

Sushi Go, Karten und Packung...auf der Karte zu sehen eine Muschel

Spielfeld und Karten von Abyss 
Verpackung von Abyss, leider verkehrt...

Colt Express ... Rotentchen fährt Zug


Euer Entchen