Monday, 30 November 2015

Spielefest Sonntag und Besuch bei der Comic Con Vienna

Am Spielefest Sonntag ging es noch einmal richtig los mit Spielen. Zunächst in der Austria Con:

  • Arcadia Quest: Ein Rollenspiel bei dem man gegeneinander und gegen die Monster spielt. Jeder Spieler hat drei Spielfiguren mit denen er nun den Spielplan betreten kann. Außerdem gibt es eine gewisse Anzahl an Waffen und Zaubern, die am Anfang auf die drei Figuren verteilt werden können. Wir haben die Einstiegsvariante gespielt und es war eigentlich ganz nett, allerdings kann ich nicht gut genug Würfeln um zu gewinnen. Die Figuren sind wunderbar designed und es gibt sogar Geschichten zu den Figuren. Dabei sind einige Geschichten an bekannte Figuren aus den Fantasy Universum angelehnt. Das Spiel macht auf jeden Fall Spaß, allerdings bräuchte man immer die gleiche Gruppe, da man mit jedem Spielverlauf Punkte sammeln kann um sich besser Waffen kaufen zu können und so weiter. 
Danach ging es wieder in die Spielothek: 
  • 8-28: Ein Spiel ähnlich wie Black Jack. Man muss schauen, dass man auf 8 oder 28 als Gesamtsumme kommt. Dabei gibt es Karten die sowohl 1 als auch 11 Wert sein können. Es ist ein simples Spiel, hat uns aber jetzt nicht so viel Spaß gemacht. 
  • Crazy Coconuts: Haben wir ein zweiten Mal gespielt. 
  • Gipfelstürmer: Diesmal mit 4 Spielern. Es ist mit vier Spieler anspruchsvoller, weil einfach mehr los ist auf dem Spielfeld, allerdings verteilt es sich auch recht gut. 
  • Loony Quest: Ein Spiel ähnlich wie Doodle Quest. Man muss Level bestreiten indem man auf eine durchsichtige Folie zeichnet und dann abgleicht ob das Level geschafft wurde. Es macht unglaublich viel Spaß und ich will mir das Spiel zulegen. Allerdings wird das wohl noch etwas dauern. Es hat von den Grafiken etwas von Jump and Run Spielen a la Rayman. Es gibt verschiedene Arten von Leveln und dadurch bleibt es interessant. 
  • Simsala....Bumm: Ein Spiel ähnlich wie Hanabi. Man will Zauber aussprechen und damit seine Gegenspieler zu vernichten. Allerdings sieht man nur die anderen Zaubersprüche, seine eigenen Zauber sieht man nicht. Außerdem kann man die Zaubersprüche nur in aufsteigender Reihenfolge ausspielen. Es macht Spaß, ist nett gestaltet und wunderbar zu spielen. 
  • Falsch Gedacht: Ein Quizspiel bei dem man nicht immer die richtige Antwort geben muss, sondern manchmal sind die Fragen schon falsch gestellt und manchmal ist die falsche Antwort die Richtige. Es macht viel Spaß und die Fragen sind eigentlich sehr einfach. 
  • Top oder Flop: Ein Schätz-Quizspiel bei dem skurrile Fragen beantwortet werden müssen. Dabei darf man nicht überschätzen und man kann auf die Antworten der anderen setzen um ebenfalls Punkte zu machen. Das Spiel macht sehr viel Spaß, vor allem mit vielen Spielern und man muss nicht mal um Punkte spielen um Spaß zu haben. 
  • Nitro Clyxerol: Ein Geschicklichkeitsspiel. Absolut nichts für mich. Bin viel zu patschert dafür. 
  • Skyliners: Ähnlich einem Spiel, dass ich gerne in der Zeitung gelöst habe. Man will Hochhäuser bauen und dann Pläne abgeben bei denen man bekannt gibt, wie viele Gebäude man in einer Reihe sieht. Das Spiel ist ganz nett, aber es fehlt irgendwie der richtige Kick. 
  • Spyfall: Bei diesem Spiel sind alle Personen an einem bestimmten Ort, nur eine Person ist ein Spion und muss herausfinden wo sich die anderen Personen aufhalten. Die anderen Personen müssen in ein paar Minuten herausfinden wer der Spion ist. Dies passiert mit Fragen, die man sich gegenseitig stellt. Dabei müssen die Spieler schauen, dass sie nicht zu viel preisgeben sodass der Spion nichts herausfindet und dennoch genug sagen damit die anderen Spieler wissen, dass sie nicht der Spion sind. Es macht viel Spaß und geht sehr schnell, weil es eine Zeituhr gibt. Auch wenn man als Spion erstmal sehr ins schwitzen kommen. 
Das wars vom Spielefest Wien 2015. Wir haben viele Spiele gespielt und viel Spaß gemacht. Ein paar Spiele hätte ich auch noch gerne gespielt, aber das ging sich nicht aus. Nächstes Jahr gerne wieder.

Am nächsten Wochenende war dann die erste Vienna Comic Con in der Messe Wien. Wir sind am dritten Tag dort gewesen. Die Messehalle war relativ klein und es war viel los, man konnte vor allem viel Geld ausgeben an Tshirts und so weiter. Da muss man sich wirklich zurückhalten. Da ich auch nicht wirklich viel mit Unterschriften und Fotos von Promis anfangen kann, waren sonst nur die Cosplayer wirklich interessant. Es waren wunderbare Kostüme zu sehen. Die meisten waren als Joker oder HarleyQuinn verkleidet, aber es gab auch viele andere Personen zu sehen. Highlight war eine Gruppe die Figuren aus dem Spiel Don't Starve dargestellt haben. Die Kostüme waren wirklich gut gemacht. Außerdem gab es einen Lichtschwertkampf, der besser war als am Spielefest und schließlich hat auch Spiderman mit dem Lichtschwert gegen die Dunkle Seite der Macht gewonnen. Alles in allem war es ein netter Tag, allerdings muss ich mir für nächstes Jahr echt noch überlegen ob ich wieder hingehe oder ob ich mir die Cosplayer nur von draußen anschaue. 

Das wars erstmal, bis dann, euer Rotentchen!

Tuesday, 17 November 2015

Spielefest Austria Center Wien

Am Wochenende hat wieder einmal das Spielefest stattgefunden. Diesmal leider in der kleineren Halle des Austria Centers, aber immerhin hatte man mehr Platz zum Sitzen und Spielen. Bei den Ausstellern war allerdings weniger Platz und so haben wir uns eigentlich nur am Freitag durch die Aussteller geschlängelt und ein paar Spiele gespielt. Am Samstag und Sonntag haben wir uns dann zuerst jeweils im Bereich der Austria Con (Kennerspiele) und dann im Bereich der Spielothek aufgehalten. 

Freitag wurden vor allem Kinderspiele gespielt: 
  • Die Geheimnisvolle Drachenhöhle: ein Merkspiel für Kinder. Es müssen Kristalle bestimmter Farbe eingesammelt werden, dabei fährt man mit einer Drachenfigur über den Spielplan und bei einem der Kristalle pro Farbe leuchtet das Feuer das Drachen auf. Nur wenn man auf diesem Feld stehen bleibt, kann man die Kristall als gesammelt ansehen. Es ist nett, aber halt doch eher für ein jüngeres Publikum. Der Drache ist aber unglaublich nett gestaltet. 
  • Gipfelstürmer: Ein Spiel mit den gleichen Ziegenfiguren wie "Nur die Ziege zählt" welches sich in unserem Freundeskreis großer Beliebtheit erfreut. Gipfelstürmer hingegen ist kein Stichspiel, sondern eine Variante von Würfelpoker. Man versucht seine Ziege auf den Gipfel zu bringen und um dies zu schaffen müssen Würfelkombinationen erwürfelt werden. Dabei kann man seine Mitspieler wieder den Berg hinunterschicken und sich selbst nach oben katapultieren, wenn man "Straßen" bildet. Das Spiel ist recht simple und für Leute, die Würfelpoker mögen, eine gute Abwechslung zum "normalen" Würfelpoker. (Mit zwei Spielern steht man sich aber erstaunlich wenig im Weg. Mit vier Spielern ist es schon etwas lustiger)
  • Crazy Coconuts: Ein Kinderspiel bei dem man als Affe Kokosnüsse in Becher werfen muss. Die Affenfiguren müssen dabei einen bestimmten Abstand zu den Becher haben. Ein einfaches Spielprinzip, aber gar nicht so einfach immer die Becher zu treffen. Und man kann den Mitspielern ihre ergatterten Becher wieder klauen. Macht unheimlich viel Spaß.
  • Pixel Tactics: Ein Kartenspiel für zwei Spieler. Man spielt in Runden und versucht den gegnerischen Anführer zu töten indem man Helden so platziert, dass ihre Effekte möglichst gut nutzbar sind. Dabei haben beide Spieler das gleiche Deck. Am Anfang ist es recht viel zu lesen, aber man kommt schnell in das Spielprinzip hinein und es kann sicher viel Spaß machen. Das erste Spiel hat allerdings so lange gedauert, dass wir dann aufgehört haben, weil nichts weitergegangen ist. 
  • OctoDice: Ein Würfelspiel bei dem man drei Mal würfelt und dann schwarze mit weißen Würfeln kombiniert um möglichst viele Punkte abzuschreiben. Die Gestaltung des Spiels ist sehr nett, aber das Würfeln ist etwas stumpf und weil ich die Geschichte des Spiels nicht kenne, weiß ich auch nicht, was genau ich eigentlich sammle.
 Am Samstag ging es dann in der Austria Con mit einem Kickstarter Spiel los: 
  • Mistfall: Ein Kooperatives Adventure Spiel mit Karten. Die Form und die Grafik des Spiel ist wunderschön gestaltet und auch die Spielmechanik ist nett, allerdings war die Zeit so knapp, dass wir sogar im Anfängerspiel mit verkürzten Weg an der Zeit gescheitert sind. Es kamen einfach zu viele Gegner auf einmal und wir mussten an einem Ort mehr als nur eine Zeiteinheit verweilen. Außerdem gibt es bei den Zeitkarten auch Karten, die gleich zwei Zeiteinheiten vorrücken lassen. Es war beim besten Willen einfach nicht zu schaffen. 
  • 7 Wonders Duell: Die Zweispieler Variante von 7 Wonders (eines meiner Lieblingsspiele) ist wunderschön gestaltet, erfrischend anders und spielt sich sehr leicht für geübte 7 Wondersspieler. Auch das Geld nun einen größeren Stellenwert hat, ist eine gut funktionierende Mechanik. Das Spiel wird auf jeden Fall gekauft. 
Danach wanderten wir in die Spielothek: 
  • Pi mal Pflaumen: Ein Stichspiel mit Obst. Die höchste Zahl darf sich zuerst eine Karte aussuchen. So wird reihum versucht die richtige Kombination an Obst zu sammeln und Punkte einzubringen. Der Zusatz: Manche Karten bringen Pi-Karten. Diese kann man verwenden um seine Stichkarte zu erhöhen. Spiele ich also eine 14er Karte und lege 2 Pi Karten dazu, dann ist es keine 14 sondern eine 20,28. Ein nettes Stichspiel. 
  • Dimesion: Das Nachfolgerspiel zu Uluru. Es geht darum nach bestimmten Vorgaben seine Kugeln in einer Pyramide aufzubauen. Dabei läuft die Zeit. Es ist wie Uluru, nur ohne die schön gestalteten Vögel, und in drei Dimensionen. Es funktioniert aber genau gleich und macht auch Spaß. Von der Grafik her gefällt mir aber Uluru immer noch besser. 
  • Castle Panic: Ein Towerdefense Spiel bei dem man mit Hilfe von abgespielten Karten versucht Orks, Trolle und Kobolde daran zu hindern unsere Mauern und Türme umzustoßen. Da man allerdings ein Handkartenlimit von 4 hat, ist es ziemlich schwer vor allem die Trolle zu töten. Wir haben auf jeden Fall alle Türme verloren. 
  • Mmm!: Das Spiel der Spiele 2015. Es ist ein Kinderspiel und dennoch haben wir es zwei mal nicht geschafft gegen die Katze zu gewinnen. Allerdings ist es auch nicht wirklich so konzipiert, dass man gegen die Katze gewinnt, sondern man soll einfach nur versuchen so gut wie möglich zu sein. Man würfelt, welches Essen man aus der Speißekammer stehlen kann und dabei kommt die Katze immer näher. Kindern gefällt es sicher, aber uns hat es etwas gewurmt, dass wir die Katze nicht austricksen konnten. Vor allem weil uns beim zweiten Durchgang nur 2 Teile Essen gefehlt haben.
  • Terra: Ein Schätzspiel bei dem man Orte der Welt, Jahreszahlen und Größen schätzen muss. Je unbekannter die Orte, desto besser und desto lustiger. Gut bin ich bei diesen Spielen allerdings nicht.
  • Linkee: Ein Partyspiel. Auf einer Karte werden 4 Fragen gestellt. Die 4 Antworten zusammen sollen in eine Kategorie passen. Diese Kategorie gilt es zu erraten. Es gibt Karten, da ist es relativ einfach und dann gibt es wieder Karten, da kann man gar nicht darauf kommen, wenn man nicht alle Antworten kennt und selbst dann, kommt man manchmal nicht drauf. Außerdem sind manchmal die Fragen schon in der Kategorie, die gesucht wird und das zerstört irgendwie ein bisschen die Lust am Spiel. Außerdem sind die Siegbedingungen einfach nur zur Verlängerung des Spiels gedacht. Wenn man es ohne die Regeln für den Sieg spielt, dann kann es recht lustig sind. 
Am Sonntag ging es dann zuerst wieder in die Austria Con zum nächsten Kickstarter, aber das kommt im nächsten Blogeintrag. Dieser ist eh schon viel zu lang. Bilder werden auch nachgereicht.