Wednesday, 28 October 2015

Umzug und andere "neue" Situationen

Rotentchen und der Umzug
Mitte Oktober war es endlich soweit. Die Schlüssel für die erste eigene Wohnung wurden übergeben. Schon lange davor wurden Möbel ausgesucht, der Termin für die Küchenlieferung war angesetzt und ebenso alles für den Umzug vorbereitet.
Tipp 1 für einen gelungenen Umzug: über Willhaben lassen sich leicht gratis Umzugskartons beschaffen, entchen muss nur früh genug damit anfangen. Außerdem sollte man wissen was entchen alles mitnehmen will aus der alten Wohnung.
Schon im Sommer wurden bei einem Ikea Besuch die Möbel ausgewählt und online in einer Einkaufsliste gespeichert. Damit hat man immer die Übersicht, ob die Produkte gerade im Geschäft erhältlich sind und man kann auch die jeweilige Anzahl einspeichern. Noch dazu kann man sich die Liste ausdrucken und nach Regalnummer in der Selbstbedienungshalle sortieren lassen, sodass man nicht mehr durch die Schauräume gehen muss um die Nummern zu finden.
Tipp 2 für einen gelungenen Umzug: Die Einkaufslistenfunktion von Ikea auch online abspeichern, so können die Mitarbeiter bei Ikea direkt darauf zugreifen und die Waren aus der Warenausgabe alle zusammen ausstellen.
Tipp 3: Wenn man Waren aus der Warenausgabe auf der Liste hat, dann diese zuerst bezahlen und dann erst den Rest aus der Selbstbedienungshalle holen. So sind die Waren in der Warenausgabe ohne Warten einfach abzuholen, da man die Wartezeit mit den restlichen Einkauf gefüllt hat.
Tipp 4: Wenn man einen richtig großen Einkauf hat und einen Transporter von Ikea mieten will, dann sollte man es nicht über das Internet machen, sondern telefonisch. Es gibt zwei Transportergrößen und bei der Onlinebestellung bekommt man den kleineren. Allerdings passen alle Ikeapakete in den kleineren Transporter hinein.
Der Transporter war also gemietet, ein Fahrer eingeteilt und Helfer bestellt. Auch wenn die Uni teilweise einen Strich durch Rotentchens Planung gemacht hat, weil die Helfer zwischendurch auf die Uni mussten, es hat alles super geklappt. Der Transporter wurde sogar frühzeitig bereitgestellt, der Einkauf bei Ikea war schnell erledigt und das Einräumen in den Wagen ging auch schneller als gedacht. Schon war man auf dem Weg zur Wohnung. Die Helfer, die eigentlich schon bei der Wohnung warten sollten, hatten allerdings etwas Verspätung, da die Straßenbahn einen Ausfall hatte. Aber immerhin wurde der perfekte Parkplatz ergattert, schnell alles ausgeladen, was ausgeladen gehörte und damit auf zum nächsten Halt. Insgesamt ist sich alles immer mit jeweils einer Fahrt ausgegangen, was nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich war. Zwei Betten (voll aufgebaut) und zwei Matratzen und vier kleine Regale (ebenfalls aufgebaut) in einen Transporter zu schlichten, war schon eine größere Aufgabe als die Ikeapakete.
Tipp 5: für das Siedeln sollte man immer eine gerade Zahl an Menschen haben, die tragen können. Einige Möbelstücke sind nur zu zweit tragbar und da ist eine ungerade Zahl eher nutzlos, wenn immer einer oder eine warten muss.
Nachdem also die Pakete und auch die alten Möbel mit dem Transporter in die neue Wohnung gebracht worden waren, wurde das Aufbauen angegangen. Eigentlich hätte Rotentchen nicht gedacht, dass bis auf drei Ikea Pakete alles aufgestellt werden würde, aber dem war so. Nur der Schreibtisch, die Vitrine und der Kleiderschrank waren noch nicht zusammengeschraubt, als es um sieben am Abend in die Pizzaria ging. Sogar die Ivar Regale waren schon einmal lasiert und aufgebaut.
Am nächsten Tag ging es dann – nach einer erholsamen aber kurzen ersten Nacht in der neuen Wohnung – weiter. Ein Teil fuhr noch einmal zum Ikea um Kleinkram und vergessene Dinge zu kaufen. Dies stellte sich als Langwieriger heraus, als der erste Ikea Einkauf. Allerdings gab es für diesen Einkauf auch keine Liste – bzw. nur teilweise, weil Dinge wie eine Butterdose und so weiter eher erst vor Ort ausgesucht werden. Der andere Teil begann derweil damit, die Umzugskartons und alles andere in die neue Wohnung zu bringen. Dies war so schnell geschehen, mit zwei Autos und jeweils nur einer Fahrt pro Abholungsort, dass dann schon mit dem Aufbau der anderen Ikea Pakete begonnen werden konnte.
Am Abend war dann alles geschafft, bis auf den Badezimmerspiegelschrank waren alle Ikeasachen aufgebaut und alles Kisten waren so verstaut, dass man noch in der Wohnung schlafen konnte.
Am dritten Tag ging man es dann erst mal ruhiger an. Am Vormittag wurde ein Spaziergang gemacht und am Nachmittag ging es mit auspacken los. Das Auspacken ist jetzt, am fünften Tag immer noch nicht ganz fertig, aber die wichtigsten Kisten sind ausgepackt, es fehlen eigentlich nur noch die DVDs und einige Schreibtischsachen, die allerdings noch warten müssen bis die jeweiligen Regale an der Wand angebracht sind.
Alles in allem ging der Umzug reibungsloser und schneller von statten als entchen sich das gedacht hat.
Tipp 6: Gute Freunde sollte man sich vor einem Umzug suchen, sodass man dann genügend Helfer hat!

Vorfälle in der neuen Wohnung
Das es in einem Haus, in dem es kontinuierlich zu Bohrarbeiten und Umzügen kommt, nicht immer ruhig ist, ist ja keine große Sache, aber es gibt doch ein paar Dinge, die vielleicht anders laufen sollten.
Punkt 1: Die Beleuchtung am Gang wird über Bewegungsmelder gesteuert, diese sind aber offenbar so fein eingestellt, dass ein Lufthauch sie betätigt. Das Licht geht also immer wieder für ein paar Sekunden aus und dann wieder an. Da das Schlafzimmer zum Gang ein Fenster hat, muss man in der Nacht also die Außenjalousien herunterlassen, damit man nicht durch das ständige ein und aus gestört wird.
Punkt 2: Der Gang ist nach außen hin offen – ein sogenannter Laubengang. Das ist ja alles schön und gut, so kommt auch im Schlafzimmer mal bei offenen Fenster frischer Luft herein, aber im Stiegenhaus gibt es im Zwischenstock und im Erdgeschoss punkte, an denen sich das Wasser des Regens sammelt und nicht abrinnen kann bzw. dann weiter in das Gebäude eindringen kann. Das ist ein echter baulicher Mangel und muss behoben werden, vor allem wenn jetzt dann der Winter kommt.
Punkt 3: Im Gemeinschaftsraum wurde eine Küchenzeile aufgestellt mit Waschbecken und Mikrowelle. Allerdings haben die Monteure es geschafft, die Wasserleitung anzubohren weshalb jetzt im Gemeinschaftsraum in der Wand das Wasser steht und erstmal trocknen muss – hoffentlich bildet sich kein Schimmel – damit der Raum wieder benutzt werden kann. Jetzt riecht es schon sehr schlecht darin.
Punkt 4: Seit Freitag – nun ist es Mittwoch – ist die Heizung schon zweimal ausgefallen. Einmal über die ganze Nacht, es wurde aber dann in der Früh schnell behoben und einmal war es nur in die Nacht hinein, keine Ahnung wie lange wirklich, Rotentchen hat geschlafen.
Punkt 5: Rotentchen hat keine Waschmaschine, weil es ja eine Waschküche im Haus gibt. Diese ist mit drei Waschmaschinen und drei Trocknern ausgestattet. Diese müssen mit der Quickfunktion der Bankomatkarte bezahlt werden und zwar im Voraus. Das Problem. Ein Automat bedient immer gleich eine Waschmaschine und einen Trockner, es ist also kontraproduktiv, wenn zwei Parteien gleichzeitig waschen, weil das Geld nicht getrennt gesehen wird vom Automaten. Außerdem sind die Kosten eindeutig zu hoch. Ein Euro für eine Kilowattstunde ist vielleicht für die Waschmaschine okay, wo man dann zwischen 70 und 90 Cent zahlt für eine Wäsche, aber beim Trocknen muss man dann schon über fünf Euro zahlen. Deswegen wurde gleich mal ein Wäscheständer angeschafft. Gewaschen wird also weiterhin, getrocknet aber nicht mit der Maschine sondern im Wohnzimmer.
Weitere Anekdoten kommen dann wohl erst mit der Zeit. Allerdings gibt es einige weitere Ärgernisse und Vorkommnisse zu berichten.
Zum einen gibt es erst Mitte November Internet, weil die von A1 zu wenige Leute beschäftigen, die mit Glasfaseranschlüssen umgehen können – da müssen zwei Leute kommen und es dauert genauso lang wie die Küche aufzubauen (das waren auch nur zwei Leute). Also bis dahin nur mobiles Internet und Internet in den Büchereien und bei Mama zu Hause.
Zum anderen wurde Rotentchen heute durch einen Alarm geweckt, konnte aber nicht genau ausmachen woher er kam. Stellte sich heraus, dass es der Alarm für die Kassen im Hofer war. Nun weiß Rotentchen also, das es im Falle eines Falles auch vom Rauchmelder in der Wohnung wach wird, denn der ist noch lauter.


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