Letzte Woche war mal wieder ein Feiertag und natürlich muss dieser genutzt werden, allerdings gab es davor auch noch einen Dienstag Abend im Spieleclub.
Gespielt wurden:
- Five Tribes
- Love Letter
- Cacao
- Zombeast
- Sushizock im Gockelwok
Am Donnerstag gab es dann einen Spielenachmittag zur Feier der geschafften Diplomprüfung einer Freundin. Gespielt wurde hier:
- Sushi Go
- Kakerlaken Tanz
- Ohne Furcht und Adel
- Qwirkle
- Pixelstücke
Am Freitag/Feiertag war dann sowohl der Nachmittag als auch der Abend für Spiele reserviert. Ausprobiert wurde:
- Anno Domini Österreich
- Korsar
- Carnival Zombie (Englisch/Italienische Version)
- Geistesblitz
- Blitzdings
- Drei ??? und der Feuerdiamant
- Exxtra
- Kakerlakensalat
- Snorta
- Bären Stark
Alles in allem eine Mischung als Spielen, die schon einmal gespielt wurden und neuen Spielen. Aber einfach mal der Reihe nach.
Five Tribes ist eine Art Workerplacement Spiel, allerdings nimmt man die Arbeiter vom Spielbrett und setzt sie nicht. Dabei gibt es verschiedene Arten von Arbeitern und auch verschiedene Aktionen, die man auf den Feldern machen kann. Ziel ist es, so viele Punkte wie möglich durch Genies, eroberten Feldern und bestimmten Arbeitern oder Waren zu machen. Das Spiel ist ziemlich unübersichtlich und macht eine Strategie schwer, aber genau deswegen mag ich es. Man kann nicht schon Züge vorausplanen, weil jeder Spieler das Spielfeld ändert und damit Züge möglich oder unmöglich macht.
Love Letter ist ein Kartespiel, bei dem man seine Mitspieler entweder ausscheiden lassen oder austricksen muss um am Ende die höchste Karte zu haben.
Cacao funktioniert ähnlich wie Carcassonne. Man legt Plättchen nebeneinander und versucht dabei Cacao zu ernten und wieder zu verkaufen. Gleichzeitig gibt es noch andere Möglichkeiten an Siegpunkte zu kommen, wie etwa Tempel und Wasserlöcher. Das Spiel ist recht einfach, schaut nett aus und macht Spaß. Außerdem ist es schnell erklärt und schnell spielbar.
Zombeast ist ein Kartenspiel, bei dem man Kartenpaare auslegen muss um Siegpunkte zu bekommen. Die Zeichnungen sind recht nett, aber das Spielprinzip ist etwas einfach und wirklich viel Spielspaß bringt es auch nicht. Man kann zwar seinen Mitspielern Karten stehlen und so schauen, dass sie Minuspunkte bekommen, aber dennoch gibt es eher wenig Dynamik im Spiel. Mit der Hälfte der Karten würde das Spiel schneller gehen und mehr Spaß machen.
Sushizock im Gockelwok ist ein Würfelspiel, das so ähnlich funktioniert wie Heckmeck. Man würfelt und muss versuchen Sushi und Fischreste zu sammeln, wobei Sushi positive Punkte bringt und Fischreste negative. Der Clue ist, dass nur wer gleich viele Fischreste wie Sushistücke hat (nicht der Wert, sonder die Anzahl) kann auch alle Punkte werten. Wer mehr Sushi hat, der verliert dieses wieder. Die Spieler können sich auch gegenseitig die Punkte wieder klauen. Das Spiel geht schnell und ist witzig zu spielen, genau das Richtige zwischendurch.
Die Spiele von Donnerstag habe ich ja bereits alle zumindest einmal gespielt, stammen sie ja fast alle aus meiner Sammlung.
Freitag wird wieder interessant, allerdings habe ich nicht von allen Spielen Fotos gemacht.
Anno Domini Österreich ist wie auch die anderen Anno Domini ein Kartenspiel mit einer Mischung aus Raten, Bluffen und Wissen. Ereignisse aus der Geschichte Österreichs müssen in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Gar kein Problem für eine Geschichtestudentin wie Rotentchen? Doch, denn gewonnen habe ich das Spiel noch nie. Die Eregnisse sind teilweise so schwierig einzuordnen, dass jeder daran scheitern würde. Aber gerade deswegen ist das Spiel für alle spannend. Denn niemand kann alles wissen und gleichzeitig lernt man auch noch etwas dabei.
Korsar ist ein Kartenspiel bei dem man seine Handelsschiffe mit eigenen Piraten vor fremden Piraten schützen muss. Wenn man zu Sechst spielt, dann spielt man jeweils in zweier Teams. Das Spiel geht schnell, es macht etwas Spaß, aber es ist jetzt nicht das lustigste Spiel der Welt.
Carnival Zombie ist ein Co-Op Spiel im apokalyptischen Venedig. Sechs Spieler kämpfen sich bei Nacht in einer Art Tower-Defense durch die Zombiehorden und suchen am Tag einen Weg aus Venedig heraus. Dies kann auf verschiedene Arten geschehen: per Boot (so haben wir es gemacht), über die Brücke, per Zeppelin und man kann auch gegen das Obermonster kämpfen. Auf den ersten Blick schaut das Spiel recht schwierig aus, allerdings ging es dann doch recht schnell und wir sind relativ leicht aus Venedig geflohen. Allerdings haben wir auch auf leicht gespielt. Das Artwork ist super cool gemacht, leider ist das Spiel nie auf Deutsch erschienen.
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| Dies ist der Friedhof, hier müssen die besiegten Zombies abgeworfen werden. Wenn dabei einer wieder runterrutscht, wird er wieder auf das Spielfeld gestellt. Das Spannenste am ganzen Spiel. |
Zur Auflockerung wurde eine Runde Geistesblitz mit Buch Regeln gespielt. Hierbei muss jedes Mal wenn ein Buch auf der Karte abgebildet ist, nicht der richtige Gegenstand genommen werden, sondern gerufen.
Nach dem Essen haben wir dann eine Runde Blitz-Dings gespielt. Bei diesem Kartenspiel werden Karten vom Stapel vor sich aufgedeckt und wenn sich zwei Symbole auf den Karten gleichen, dann können die beiden Spieler sich die Karten streitig machen, indem die Spieler das Sagen, was auf den Karten beschrieben ist, wie etwa ein Komponist oder ein Verb.
Danach haben wir als die Drei ??? vier Fälle mit viel Grips und Spaß gelöst. Eigentlich ist das Spiel nur für vier Personen, aber auch mit sechs Personen kann es Spaß machen, da man ja eh gemeinsam spielt.
Schließlich wurden auch Exxtra gespielt und wieder einmal hat derjenige gewonnen, der die meisten Pushs gewürfelt hat.
Danach haben wir uns an ein paar Kinderspielen versucht, die mit Gedächtnis und Geschicklichkeit zutun haben. Den Anfang machte
Bären Stark. Dabei muss man entweder mit Links oder Rechts einen Bären und seine Honigtöpfe - welche auf seinem Kopf gestapelt sind - bewegen. Mit jedem Spieler kommt ein Topf dazu und diese haben verschiedene Größen. Bei Kindern fällt vermutlich öfter der Bär samt Töpfen um, aber wir haben es uns auch schwer gemacht, weil wir einfach zu gut waren und am Ende ist dann ein riesiger Turm entstanden.
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| Ob besonders hoch... |
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| ...oder schief |
Danach haben wir Snorta gespielt. Hierbei hat jeder Spieler ein Tier, welches er zuerst offen vor sich stehen hat. Dann macht jeder den Laut seines Tieres nach und stellt das Tier in die Scheune, so dass nur man selbst das Tier noch sehen kann. Dann macht jeder noch einmal seinen Laut. Schließlich bekommen alle Spieler Karten. Die Spieler decken nacheinander die Karten auf und wenn zwei Spieler die gleiche Karte vor sich liegen haben, dann müssen sie so schnell wie möglich das Tiergeräusch des anderen Spielers nachmachen. Dann gibt es noch Karten durch welche man das Tier tauschen muss.

Den Abschluss hat dann noch Kakerlakensalat gebildet. Das Spiel ist ähnlich wie Kakerlakentanz nur statt mit Tanzbewegungen mit Gemüsesorten: Salat, Paradeiser, Karfiol, Paprika.