Friday, 10 July 2015

Radius Festival MQ Wien

Gestern Nachmittag hat Rotentchen dem Radius Festival im Museumsquartier einen Besuch abgestattet. Dort kann man Computerspiele spielen, testen und sich mit den Entwicklern unterhalten.

Gespielt habe ich: 
Ein Co-Op-Spiel. Man spielt jeweils einen Elefanten und muss Kisten ziehen oder hochheben. Die Kisten bewegen sich dann jeweils in beiden Leveln. Man muss also zusammenarbeiten. Die Grafik ist nett gemacht und die Rätsel sind gar nicht so einfach, wie sie am Anfang aussehen. 
  • vlt. Bollwerk
Wenn das Spiel wirklich so heißt, dann habe ich gut geraten. Es ist ein Tower Defense Spiel für Multi touch geräte, man spielt mit 2-4 Spielern und muss 10 Minuten überleben. Es muss allerdings nur einer der Spieler überleben. Dennoch ist es extrem schwer, denn es kommen Horden an ... Monstern. Man kann Türme bauen, Ausrüsten und Aufwerten, aber auch Truppen ausbilden und losschicken. Dabei regeneriert sich das Geld mit Zeit und toten Gegnern wieder. 
Wegen diesem Spiel ist Rotentchen zum Festival gegangen. Das Spiel durfte Rotentchen schon einmal als quasi Testerin spielen. Damals mit ihrem Cousin, weil es auch ein Co-Op-Spiel ist. Die Idee ist recht einfach. Man ist eine Packung Suppengrün - zusammengebunden mit einem Gummiband. Dieses kann nun eingesetzt werden um die Spieler zu katapultieren, einer nach dem anderen. Das Suppengrün ist nämlich zum Leben erwacht und will aus dem Supermarkt fliehen. Dabei gibt es Hindernisse zu überwinden, wie etwa Stacheln, Mixer oder in der Tiefkühl-Abteilung Schneebälle. Außerdem muss man Höhen überwinden und man kann auch fliegenden Fischstäbchen fahren. Dass man auch Wassertropfen einsammeln kann um Punkte zu bekommen rückt bei der tollen Grafik und dem Spielprinzip fast in den Hintergrund.
Im Vergleich zum ersten Testspiel wurde die Mechanik des Gummibandes verbessert und auch einige andere Bugs wurden gefixed. Es gibt zwar bis jetzt nur 6 Level, aber sie manchen unheimlich viel Spaß. Ausprobieren kann man die Demo auf der Homepage. Schaut rein!
  • MADchen - ein Mädchen mit Teddy im Dunklen muss aus Räumen mit bösen Monstern fliehen!
MADchen ist wie der Name schon sagt ein Spiel über ein Mädchen, dass im Dunklen nur mit ihrem Teddy bewaffnet gegen ihre eigene Fantasie zu kämpfen hat, denn da werden aus Topfpflanzen böse Monster und vieles mehr. Ziel ist es immer, die Tür zu beleuchten und dann in den nächsten Raum zu kommen. Dabei können Spiegel benutzt werden um von einem Ort zum anderen zu gehen, aber nur wenn sie beleuchtet sind. Der Teddy kann geworfen werden um Monster abzulenken und Lichtschalter und Kerzen erleuchten die Räume, wenn man sie einmal angeschalten hat. 
Die Stimmung von Grafik und Sound her ist im Spiel super getroffen und man hat teilweise wirklich Angst, wenn die Monster kommen. Außerdem ist die Bedienung so simple wie möglich gehalten. Es gibt nur links oder rechts gehen, Teddy werfen oder mit Dingen interagieren. Kein Springen, kein Kämpfen und kein Zeitdruck. Man kann also in aller Ruhe überlegen, sich Schrittweise dem Monster nähern und die Level sind recht kurz gehalten, sodass man sich auch nur 10 Minuten damit beschäftigen kann, wenn man mal kurz Pause machen will. 
Das Spiel ist PC schon herunterladbar und wird auch für Mobile Geräte erscheinen. Man kann es gratis spielen, aber es gibt auch die Möglichkeit die Entwickler und Entwicklerin zu unterstützen. 
  • De Mambo - 4 Spieler gegeneinander - erinnert an Bomberman!
De Mambo ist ein Spiel für bis zu vier Spieler. Man spielt mit einem Supernintendokontroller und versucht seinen Punkt so zu positionieren, dass man die anderen Spieler aus dem Bildschirm schiebt, stößt, usw. Jeder Spieler hat drei Leben, kann aber wenn er dreimal gestorben ist, wieder ins Spiel kommen. Der Spieler ist dann am Rand der Spielfeldes unterwegs und versucht seine Gegner zu "fangen" um so ein Leben zu klauen. Es ist am Anfang recht chaotisch, aber ich glaube es hat Potenzial als Partyspiel, denn es ist kurzweilig und fördert Konkurrenzverhalten
  • Fugl - Ein Vogel fliegt durch verschiedene Welten!
Fugl hat Rotentchen auf dem Tablet gespielt. Dabei steuert man einen Regenbogenvogel durch eine Welt, die etwas an Cube World. Man kann den Vogel mittels Fingerbewegung steuern und wenn man beide Finger am Tablet hat, dann schlägt er mit den Flügeln. Zum eingewöhnen kann man über den Schluchten fliegen, aber schöner ist es natürlich durch die Schluchten hindurch, aber auch schwieriger. Es gibt verschiedene Biome, Dschungel und eine Art Grand Canyon habe ich gesehen. 
Box Buddies auf einem Spieleautomaten

Tied Together Level Auswahl

Tied Together Stuntman Karotten mit Augen - fast hätte ich eine geklaut

Fugl - leider sieht man nicht viel von der Welt durch welche der Vogel fliegt

Außerdem habe ich noch ein bisschen so herumgeschaut und anderen beim Spielen zugeschaut. Es gab dort etwa ein Spiel, wo man Schneemänner bauen muss. Dabei hat man einen Platz vorgegeben, der teilweise mit Schnee bedeckt ist und es gibt drei Kugeln - diese können schon unterschiedliche Größe haben - und Hindernisse. Man muss nun die Kugeln so rollen, dass man sie zu einem Schneemann zusammensetzen kann. Jeder Schneemann und jede Schneefrau bekommt dann noch ein individuelles Aussehen und einen Namen. 
Es gab auch Her Story zu spielen. Ein wunderbares Detektivspiel der anderen Art. Man startet mit kurzen Clips aus einem Verhör einer Frau und muss dann durch gezieltes Suchen nach Begriffen ihre Geschichte herausfinden. 
Space Box habe ich beobachtet. Hier muss man eine Box von einer Plattform zur anderen ziehen. Dabei darf die Box nicht fallen. Man spielt glaube ich gegeneinander am Tablet und hat ein Zeitlimit. Da die Plattformen im Weltraum sind, gibt es weniger Schwerkraft und die Box kann ziemlich weit fliegen, wenn sie will. 

Wer noch hinschauen will, das ganze geht noch bis Sonntag, allerdings sind nicht immer alle Spiele an allen Tagen zu spielen. 
Euer Rotentchen

Friday, 3 July 2015

Wandern im Lungau - Mariapfarr

Rotentchen verweilt seit Samstag in Bruckdorf bei Mariapfarr um sich dem Wandern hinzugeben. Jeden Tag wurden ein bisschen mehr Höhenmeter an die Tagesordnung gesetzt.
Am ersten Tag gab es noch Regen mit zwischenzeitlichen Sonnenschein, danach ging es mit den Temperaturen immer weiter hinauf und schließlich soll dieses Wochenende der Höhepunkt der Hitzewelle erreicht werden. 

Am ersten Tag ging es von Bruckdorf nach Hinterweißpriach und wieder zurück.
Zuerst startet der Weg recht steil, doch dann geht es mehr oder weniger flach weiter, immer über dem Talboden nach Hinterweißpriach.
Der ideale Wald zum Mooshäuslbauen!
Mit kleinen Bächen überall.
Und Kälbern auf der Weide!
Der Rückweg führte dann im Talboden durch das Auenland - Hobbits sind leider nicht mehr heimisch!
Dafür Enten mit vielen kleinen Küken!
Und Wiesen so weit das Auge reicht!
Am zweiten Tag wurde das Lignitztal erkundet bis zum Lignitzsee und wieder zurück. Die Anfahrt zum Tal wurde mit einem Taxi bewältigt. 








Am dritten Tag ging es von Hinter Weißpriach los zum Karnersee und natürlich auch wieder zurück. Der erste Teil der Strecke war Forststraße durch den Wald und nicht wirklich schön, aber der See oben hat die Strapazen belohnt. 




Am vierten Tag ging es mit der Seilbahn Großeck hinauf und dann haben wir den Hausberg der Mauterndorfer - das Speiereck - bestiegen. Hinunter ging es aber nicht wieder zur Seilbahn Großeck, sondern zur Sonnenbahn hinunter nach St. Michael/St. Martin. Von dort aus gab es dann einen Bus nach Hause. 
Mit der Seilbahn hinauf

Am Gipfelkreuz sitzend. 
Am fünften Tag hat Rotentchen solche Blasen auf den Füßen gehabt, dass sie nicht mit zur Seenwanderung gegangen ist, sondern einen Kulturtag eingelegt hat. Es wurde die Burg Mauterndorf besucht, die zwei Museen beherbergt und dann wurde ein fauler Nachmittag auf Balkonien verbracht. 
Kirche von Mauterndorf

Der Brunnen vor der Kirche bietet Abkühlung!

Fast alle Häuser an der Hauptstraße sind renoviert und mit Fasadenbemahung ausgestattet.

Ein alter Meilenstein von 200 AD. 

Von der Fleischerbrücke aus

Und die anderen Seite der Fleischerbrücke

Blick auf die Burg!

Rotentchen fühlt sich als Teil der Ausstellung - hier auf einem Fuhrwerk, das gerade kontrolliert wird um die Maut einzutreiben.

Gang vor der Kapelle

Vor den Fenstern zum Rittersaal - auf dem Weg zu den Keutschacher Zimmern.

Die Rübe war das Zeichen von Leonhard von Keutschach, der die Burg ausbauen lies.

Blick in den Burghof

Am sechsten Tag ist nun schwimmen und ausruhen angesagt bevor es am siebten Tag wieder nach Hause geht.