Tuesday, 16 September 2014

Donauradweg von Donaueschingen bis Ulm

Tag 1: 
Anreise mit der Bahn während eines Streiks ist keine gute Idee. Die Folge: Zugausfall und damit 2 1/2 Stunden Verspätung.

Bei der Ankunft in Donaueschingen fängt es an zu regnen und es dämmert schon. 

Tag 2: 
Der Tag beginnt schön mit Nebel und Sonne und die Strecke ist anfangs auch Menschenleer. Leider ist die Donauquelle in Donaueschingen gerade eine Baustelle - Sanierung und so. Dann geht es aber immer der Donau (nach dem Zusammenfluss der Brig und der Breg) entlang an Feldern und Wäldchen vorbei. Überall gibt es Verwandte - ferner oder näher verwandt - und das Wetter war noch warm und Spätsommerlich. In Immendingen gab es dann eine Mittagspause - dort war gerade ein Fest mit Autodrom und Ponyreiten und so weiter. Eine kleine Erfrischung gab es dann weiter der Donau entlang in Tuttlingen. Dann ging es weiter bis nach Mühlheim, wo es den ersten Anstieg der Strecke gab - das Dorf liegt auf einem Hügel und man kommt vom Tal natürlich nicht eben auf den Hügel. In Mühlheim gibt es viele alte Fachwerkhäuser und kleine Gässchen. 

Platz in Donaueschingen



Darstellung des Donautals bis zum Delta ins Schwarze Meer
Tag 3: 
Nach einer Abfahrt schon am frühen Morgen geht es wieder der Donau entlang. Nachdem die Donau hier eine Schleife macht und sowohl die Bahn als auch die Straße durch einen Tunnel abkürzen ist man nun wirklich idyllisch unterwegs ohne jeglichen Verkehr außer Radfahrer und Fußgänger sowie das eine oder andere Landwirtschaftsfahrzeug a la Traktor. Dabei geht es leicht auf und ab mit einigen steileren Steigungen, die aber auch durch lange Abfahrten belohnt werden. Man kommt dann nach Beuron. Der Ort besteht zum Großteil aus Kloster und Kirche. Danach kamen wir in ein Gewitter mit Regengüssen und Hagel und natürlich auch Donner und Blitz. Die Menschen haben sich untergestellt. Mir als Gummiente hätte es ja nichts ausgemacht, auch wenn der Regen es schwierig macht, zu Fliegen, aber man kann in den Sturzbächen am Weg schwimmen und der Hagel ist nicht sehr angenehm. Der beeinträchtigt auch das Schwimmen, weil man versucht den Körner auszuweichen. Nachdem der Regen dann aufgehört hat, war es sehr schön zu fahren/schwimmen. Die Wege waren alle überschwemmt und von den Bäumen und Steinen hat es getropft. Das Ziel war Sigmaringen mit dem großen Schloss der Hohenzollern. Am Abend habe ich mir noch die Stadt angeschaut und dann am Donauufer mit Verwandten geplaudert bis der Nebel etwas unheimlich wurde. Meine Verwandten sagten aber, dass es ganz normal sei. Dennoch hat es etwas an Horrorfilme erinnert. 


Meine Reiseverstauung, wenn ich zu faul zum Fliegen bin

Die Donau

Mittagsjause im Wald neben dem Donauufer
Treffen mit Verwandten am Donauufer in Sigmarringen

Abends sammel sich der Nebel am Ufer der Donau. Ich hab Angst.

Spielplatztestung am Donauufer Sigmarringen. Die Boote wären nicht Seetauglich!


So....soviel zum ersten Teil. Der zweite Teil folgt in den nächsten Tagen. Zusammen dann mit Bildern. 

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