Ich habe diesen Sonntag als Model beim Wiener Foto-Marathon mitgemacht. Beim Halbmarathon musste man 12 Fotos zu bestimmten vorgegeben Begriffen machen und um eine gewisse Verbindung zwischen den Bilder zu haben, wurde ich als Model engagiert. Das Ergebnis sieht man hier: Halbmarathon Rotentchen
In meinem Blog geht es um meine Reisen, die ich meist im Sommer mache und um alle Arten von anderen Freizeitbeschäftigungen, wie etwa Brett- und Kartenspiele oder auch Veranstaltungen.
Monday, 29 September 2014
Rotentchen als Model
Tuesday, 16 September 2014
Donauradweg von Donaueschingen bis Ulm
Tag 1:
Anreise mit der Bahn während eines Streiks ist keine gute Idee. Die Folge: Zugausfall und damit 2 1/2 Stunden Verspätung.
Bei der Ankunft in Donaueschingen fängt es an zu regnen und es dämmert schon.
Tag 2:
Der Tag beginnt schön mit Nebel und Sonne und die Strecke ist anfangs auch Menschenleer. Leider ist die Donauquelle in Donaueschingen gerade eine Baustelle - Sanierung und so. Dann geht es aber immer der Donau (nach dem Zusammenfluss der Brig und der Breg) entlang an Feldern und Wäldchen vorbei. Überall gibt es Verwandte - ferner oder näher verwandt - und das Wetter war noch warm und Spätsommerlich. In Immendingen gab es dann eine Mittagspause - dort war gerade ein Fest mit Autodrom und Ponyreiten und so weiter. Eine kleine Erfrischung gab es dann weiter der Donau entlang in Tuttlingen. Dann ging es weiter bis nach Mühlheim, wo es den ersten Anstieg der Strecke gab - das Dorf liegt auf einem Hügel und man kommt vom Tal natürlich nicht eben auf den Hügel. In Mühlheim gibt es viele alte Fachwerkhäuser und kleine Gässchen.
| Darstellung des Donautals bis zum Delta ins Schwarze Meer |
Tag 3:
Nach einer Abfahrt schon am frühen Morgen geht es wieder der Donau entlang. Nachdem die Donau hier eine Schleife macht und sowohl die Bahn als auch die Straße durch einen Tunnel abkürzen ist man nun wirklich idyllisch unterwegs ohne jeglichen Verkehr außer Radfahrer und Fußgänger sowie das eine oder andere Landwirtschaftsfahrzeug a la Traktor. Dabei geht es leicht auf und ab mit einigen steileren Steigungen, die aber auch durch lange Abfahrten belohnt werden. Man kommt dann nach Beuron. Der Ort besteht zum Großteil aus Kloster und Kirche. Danach kamen wir in ein Gewitter mit Regengüssen und Hagel und natürlich auch Donner und Blitz. Die Menschen haben sich untergestellt. Mir als Gummiente hätte es ja nichts ausgemacht, auch wenn der Regen es schwierig macht, zu Fliegen, aber man kann in den Sturzbächen am Weg schwimmen und der Hagel ist nicht sehr angenehm. Der beeinträchtigt auch das Schwimmen, weil man versucht den Körner auszuweichen. Nachdem der Regen dann aufgehört hat, war es sehr schön zu fahren/schwimmen. Die Wege waren alle überschwemmt und von den Bäumen und Steinen hat es getropft. Das Ziel war Sigmaringen mit dem großen Schloss der Hohenzollern. Am Abend habe ich mir noch die Stadt angeschaut und dann am Donauufer mit Verwandten geplaudert bis der Nebel etwas unheimlich wurde. Meine Verwandten sagten aber, dass es ganz normal sei. Dennoch hat es etwas an Horrorfilme erinnert.
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| Meine Reiseverstauung, wenn ich zu faul zum Fliegen bin |
| Die Donau |
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| Mittagsjause im Wald neben dem Donauufer |
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| Treffen mit Verwandten am Donauufer in Sigmarringen |
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| Abends sammel sich der Nebel am Ufer der Donau. Ich hab Angst. |
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| Spielplatztestung am Donauufer Sigmarringen. Die Boote wären nicht Seetauglich! |
So....soviel zum ersten Teil. Der zweite Teil folgt in den nächsten Tagen. Zusammen dann mit Bildern.
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Tuttlingen
Location:
Donaueschingen, Deutschland
Monday, 15 September 2014
Frankfurt
Meine erste Reise ging nach Frankfurt am Main. Genau zu richtigen Zeit, denn es war gerade Museumsuferfest. Das Museumsuferfest ist eine Art Festival am Main entlang, mit Ständen und Bühnen und jede Menge Menschen, aber eben auch von den Museen. Man kann sich einen Button kaufen und mit diesem Button in alle teilnehmenden Museen gehen. Diese bieten dann auch extra Veranstaltungen oder Führungen an. Aber erst einmal von vorne.
Ich kam am Samstag mit dem ICE an. Der Hauptbahnhof ist riesig, mit einer großen Glas-Stahl-Kuppel. Rund um den Bahnhof ist das Bahnhofs- oder Rotlichtviertel, wo auch mein Aufenthaltsort für die paar Tage war. Das Zimmer im siebten Stock hat einen super Ausblick auf die Skyline von Frankfurt gehabt.
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| Skyline vom Zimmer aus |
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| Bahnhofshalle |
Am Abend hab ich mich dann ins Getümmel geworfen und die Stände und Bühnen am Mainufer ausgekundschaftet. Crepe mit Zimt und Zucker war das Abendessen. Und gute Musik als Unterhaltung gab es auch. Allerdings waren es schon recht viele Menschen, die so ein kleines Entchen wie mich leicht übersehen können.
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| Ausblick auf das Getümmel von der Fußgängerbrücke - im Hintergrund auch die Ruderstaffeln |
Am Sonntag bin ich ganz in der Früh aufgebrochen und habe die Innenstadt oder Altstadt besucht. Ich bin die Stiegen zum Turm vom Kaiserdom St. Bartholomäus hinauf geflogen und habe mir einen Überblick über den Römer und die neugebaute Altstadt verschafft, sowie die Skyline und den Turm der EZB bewundert. Danach bin ich beim Schirn vorbeigeflogen und habe mir eine Farbreinigungsinstallation angehört, auf einem Sitzsack sitzend. Das war fast so kuschelig wie mein altes Nest.
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| Treppe auf dem Dom |
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| Da war ich am Turm oben |
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| Erschöpfung nach dem langen Flug hinauf |
Am Römer war sehr viel Polizei zu sehen, weil eine Demo angekündigt war. Die Demo selbst habe ich aber noch nicht gesehen, es wurde erst die Bühne aufgebaut. Ich habe mir dann so einen Button gekauft und das Historische Museum Frankfurt besucht. Da konnte man viel über die Geschichte der Stadt lernen. Anschließend war ich noch im Caricatura (Museum für Komische Kunst), im Jüdischen Museum - hier wurde Musiziert - und im Museum für Kommunikation. Überall gab es so viel zu sehen. Am Abend gab es dann noch ein Feuerwerk, dass ich von meinem Zimmer leider nur teilweise sehen konnte, aber immerhin.
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| Das alte Rathaus am Römer |
Am Montag musste ich als Gummiente dann durch die Sicherheitsschleuse des Main Tower (Main wie der Fluss, nicht englisch für Haupt-). Dann ging es in einem superschnellen Lift hinauf. Eigentlich hätte ich ja auch selbst rauffliegen können, aber dann hätten sie mich vielleicht nicht den Ausblick bewundern lassen. Nach diesem Ausblick bin ich dann zur alten Oper gegangen und über den Grüngürtel (ehemalige Stadtbefestigung) in die Innenstadt zum Zeil (eine Einkaufsstraße mit Fußgängerzone und seltsamen Statuen).
Über Mittag habe ich dann eine Schifftour gemacht. Dabei hätte ich ja selbst schwimmen können, aber bei den ganzen Schiffen am Main wäre das zu gefährlich gewesen, außerdem hat einem das Schiff immer gesagt, was man sieht. Auch wenn man es manchmal nicht gesehen hat.
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| Warten auf das Schiff - im Hintergrund die EZB |
Dann ging zum jüdischen Friedhof, den man leider nicht betreten konnte, weil das Gebäude in dem man nach dem Schlüssel fragen sollte, umgebaut wird. Für mich natürlich kein Problem. Ich bin einfach über die Mauer geflogen. Viele Grabsteine stehen nicht mehr, die meisten wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört. Größtenteils stehen Bäume und es ist begrünt. An der Friedhofsmauer wurden für alle Opfer Tafeln angebracht mit Name, Geburtsdatum und Todesdatum und Ort, wenn vorhanden.
Nach dem etwas deprimierenden Anblick des Friedhofs bin ich dann Verwandte besuchen gegangen im Zoo (Zoologischer Garten). Natürlich habe ich dort nicht nur Verwandte besucht, sondern auch andere Tiere gesehen.
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| Verwandte besuchen |
Am Dienstag war ich dann im Botanischen Garten, da gab es auch einige Verwandte zu besuchen, aber am Lustigsten waren die Kinder beim Wasserspielplatz. Die waren fast wie wir Enten. Haben sich gefreute, dass sie nass wurden. Nicht so wie andere Menschen, die das Leben im Wasser nicht schätzen und mit Regenschirm und Jacke herumlaufen, wenn es auch nur tröpfelt. Zu Mittag war ich dann wieder am Zeil und in der Umgebung. Ich habe mir am Rathenauplatz den Springbrunnen angesehen und die Sonne genossen. Dann habe ich noch die Börse besucht und schließlich bin ich ins Kino gegangen. Das wars dann auch schon mit der Reise, denn am Mittwoch musste ich ganz früh zum Bahnhof und in den Ersatzzug einsteigen - der ICE hatte technische Probleme.
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Location:
Frankfurt am Main, Deutschland
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