Tag 4: Früh am Morgen starten wir von Sigmaringen nach Riedlingen. Es war fast niemand unterwegs. Aufgrund des Regens am Vortag war alles noch recht nass. Auch die Schuhe meiner Begleiterin, diese wurden dann über den Lenker gehängt und ich bekam einen neuen Platz zum Mitfahren. Auf dem Weg nach Riedlingen, am dortigen Donaukanal entlang, hat meine Mitfahrerin einen Schreck bekommen. Plötzlich baumelte eine Kreuzspinne von ihrem Helm. Zum Glück hat die Notbremsung niemanden verletzt, nur ich wurde etwas durchgeschüttelt. Die Spinne wurde im Gras freigelassen und dann konnte es auch schon wieder weitergehen.
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| Mehr Sicht während des Fahrens für Rotentchen. |
Riedlingen ist eine wunderbare kleine Stadt mit viel Fachwerk und großzügigen Fußgängerzonen. Am Abend waren wir dann sogar im Lichtspielhaus und haben und Monsieur Claude und seine Töchter angesehen. Ein sehr interessanter Film mit viel Wahrheit erzählt auf eine leichte, lustige Art.
Tag 5: Nach einem kleinen Umweg zum Supermarkt haben wir uns auf den Weg durch Riedlingen nach Ehingen. Auf dem Weg dorthin musste eine starke Steigung überwunden werden, aber netterweise hat das Dörfchen nach dieser Steigung einen Rastplatz errichtet. Mit Brunnen und Trinkwasser, Äpfeln zur freien Entnahme und überdachten Bänken. Sogar ein Gästebuch gab es. Diese Rastplätze gibt es viel zu wenig am Radweg entlang. Meist gibt es Bänke, die genau auf die Bundesstraße oder Schnellstraße zeigen oder sie liegen im Schatten.
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| Radleroase Datthausen |
Danach ging es ohne Zwischenfälle in unser Quartier in Ehiningen. Es lag allerdings etwas außerhalb, weshalb am Abend noch in die Stadt gefahren werden musste. Ehingen hat zwar auch einige nette Fachwerkbauen, ist aber wesentlich größer und moderner als Riedlingen. Die kleinen Brücken über die Schmiech, welche durch die Stadt fließt sind dafür sehr nett.
Tag 6: Der vorletzte Tag der Reise. Von Ehingen haben wir uns für die Alternative Fahrroute über den Blautopf in Blaubeuren nach Ulm entschieden. Wir fuhren der Schmiech entlang durch den Ort Schmiech an der Schmiech in dem es eine Schmiechstraße gab. Dann haben wir eine alte Grenze (Religionsgrenze zwischen Katholisch und Protestantisch) überquert und fuhren der Ah entlang Richtung Blaubeuren. In Blaubeuren waren wir im Kloster und haben dann den Blautopf besichtigt. Das ist ein wunderschönes Wasser, aber mir war es nicht erlaubt zu schwimmen. Die Strömung über das Staubecken wäre wohl auch zu stark gewesen für ein kleines Entchen wie mich.
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| Das Kloster von Außen |
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| Das Kloster von Innen |
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| Der Blautopf mit seiner wunderschönen türkisen Farbe. |
Nach Blaubeuren ging es wenig Spektakulär nach Ulm, wo wir unser letztes Quartier bezogen und durch die Innenstadt bummelten. Der Münster schaut gar nicht so hoch aus, wenn man davor steht. Und die Stadttürme sind teilweise sehr schief, sodass man sich die ganze Zeit fragt, wann fallen sie um.
Tag 7: Es hat geregnet und genieselt abwechselnd. Also nichts mit Stadtführung. Warum auch immer Menschen kein Wasser von Oben mögen. Aber wir haben den Münster bestiegen. So viele Stufen und dann denkt man man ist oben und es geht noch weiter. Beim hinaufgehen ging es, weil niemand entgegengekommen ist, aber hinunter kamen uns dann Menschen entgegen und es wurde eng. Zum Glück kann ich fliegen und bin über die Köpfe hinweg geflogen. Zu Mittag haben wir dann den Zug nach Salzburg bestiegen und dort in den Railjet nach Wien. Ich wäre ja lieber die Donau entlang geschwommen, aber das hätte länger gedauert und diese Kraftwerke nerven.






