Tuesday, 17 November 2015

Spielefest Austria Center Wien

Am Wochenende hat wieder einmal das Spielefest stattgefunden. Diesmal leider in der kleineren Halle des Austria Centers, aber immerhin hatte man mehr Platz zum Sitzen und Spielen. Bei den Ausstellern war allerdings weniger Platz und so haben wir uns eigentlich nur am Freitag durch die Aussteller geschlängelt und ein paar Spiele gespielt. Am Samstag und Sonntag haben wir uns dann zuerst jeweils im Bereich der Austria Con (Kennerspiele) und dann im Bereich der Spielothek aufgehalten. 

Freitag wurden vor allem Kinderspiele gespielt: 
  • Die Geheimnisvolle Drachenhöhle: ein Merkspiel für Kinder. Es müssen Kristalle bestimmter Farbe eingesammelt werden, dabei fährt man mit einer Drachenfigur über den Spielplan und bei einem der Kristalle pro Farbe leuchtet das Feuer das Drachen auf. Nur wenn man auf diesem Feld stehen bleibt, kann man die Kristall als gesammelt ansehen. Es ist nett, aber halt doch eher für ein jüngeres Publikum. Der Drache ist aber unglaublich nett gestaltet. 
  • Gipfelstürmer: Ein Spiel mit den gleichen Ziegenfiguren wie "Nur die Ziege zählt" welches sich in unserem Freundeskreis großer Beliebtheit erfreut. Gipfelstürmer hingegen ist kein Stichspiel, sondern eine Variante von Würfelpoker. Man versucht seine Ziege auf den Gipfel zu bringen und um dies zu schaffen müssen Würfelkombinationen erwürfelt werden. Dabei kann man seine Mitspieler wieder den Berg hinunterschicken und sich selbst nach oben katapultieren, wenn man "Straßen" bildet. Das Spiel ist recht simple und für Leute, die Würfelpoker mögen, eine gute Abwechslung zum "normalen" Würfelpoker. (Mit zwei Spielern steht man sich aber erstaunlich wenig im Weg. Mit vier Spielern ist es schon etwas lustiger)
  • Crazy Coconuts: Ein Kinderspiel bei dem man als Affe Kokosnüsse in Becher werfen muss. Die Affenfiguren müssen dabei einen bestimmten Abstand zu den Becher haben. Ein einfaches Spielprinzip, aber gar nicht so einfach immer die Becher zu treffen. Und man kann den Mitspielern ihre ergatterten Becher wieder klauen. Macht unheimlich viel Spaß.
  • Pixel Tactics: Ein Kartenspiel für zwei Spieler. Man spielt in Runden und versucht den gegnerischen Anführer zu töten indem man Helden so platziert, dass ihre Effekte möglichst gut nutzbar sind. Dabei haben beide Spieler das gleiche Deck. Am Anfang ist es recht viel zu lesen, aber man kommt schnell in das Spielprinzip hinein und es kann sicher viel Spaß machen. Das erste Spiel hat allerdings so lange gedauert, dass wir dann aufgehört haben, weil nichts weitergegangen ist. 
  • OctoDice: Ein Würfelspiel bei dem man drei Mal würfelt und dann schwarze mit weißen Würfeln kombiniert um möglichst viele Punkte abzuschreiben. Die Gestaltung des Spiels ist sehr nett, aber das Würfeln ist etwas stumpf und weil ich die Geschichte des Spiels nicht kenne, weiß ich auch nicht, was genau ich eigentlich sammle.
 Am Samstag ging es dann in der Austria Con mit einem Kickstarter Spiel los: 
  • Mistfall: Ein Kooperatives Adventure Spiel mit Karten. Die Form und die Grafik des Spiel ist wunderschön gestaltet und auch die Spielmechanik ist nett, allerdings war die Zeit so knapp, dass wir sogar im Anfängerspiel mit verkürzten Weg an der Zeit gescheitert sind. Es kamen einfach zu viele Gegner auf einmal und wir mussten an einem Ort mehr als nur eine Zeiteinheit verweilen. Außerdem gibt es bei den Zeitkarten auch Karten, die gleich zwei Zeiteinheiten vorrücken lassen. Es war beim besten Willen einfach nicht zu schaffen. 
  • 7 Wonders Duell: Die Zweispieler Variante von 7 Wonders (eines meiner Lieblingsspiele) ist wunderschön gestaltet, erfrischend anders und spielt sich sehr leicht für geübte 7 Wondersspieler. Auch das Geld nun einen größeren Stellenwert hat, ist eine gut funktionierende Mechanik. Das Spiel wird auf jeden Fall gekauft. 
Danach wanderten wir in die Spielothek: 
  • Pi mal Pflaumen: Ein Stichspiel mit Obst. Die höchste Zahl darf sich zuerst eine Karte aussuchen. So wird reihum versucht die richtige Kombination an Obst zu sammeln und Punkte einzubringen. Der Zusatz: Manche Karten bringen Pi-Karten. Diese kann man verwenden um seine Stichkarte zu erhöhen. Spiele ich also eine 14er Karte und lege 2 Pi Karten dazu, dann ist es keine 14 sondern eine 20,28. Ein nettes Stichspiel. 
  • Dimesion: Das Nachfolgerspiel zu Uluru. Es geht darum nach bestimmten Vorgaben seine Kugeln in einer Pyramide aufzubauen. Dabei läuft die Zeit. Es ist wie Uluru, nur ohne die schön gestalteten Vögel, und in drei Dimensionen. Es funktioniert aber genau gleich und macht auch Spaß. Von der Grafik her gefällt mir aber Uluru immer noch besser. 
  • Castle Panic: Ein Towerdefense Spiel bei dem man mit Hilfe von abgespielten Karten versucht Orks, Trolle und Kobolde daran zu hindern unsere Mauern und Türme umzustoßen. Da man allerdings ein Handkartenlimit von 4 hat, ist es ziemlich schwer vor allem die Trolle zu töten. Wir haben auf jeden Fall alle Türme verloren. 
  • Mmm!: Das Spiel der Spiele 2015. Es ist ein Kinderspiel und dennoch haben wir es zwei mal nicht geschafft gegen die Katze zu gewinnen. Allerdings ist es auch nicht wirklich so konzipiert, dass man gegen die Katze gewinnt, sondern man soll einfach nur versuchen so gut wie möglich zu sein. Man würfelt, welches Essen man aus der Speißekammer stehlen kann und dabei kommt die Katze immer näher. Kindern gefällt es sicher, aber uns hat es etwas gewurmt, dass wir die Katze nicht austricksen konnten. Vor allem weil uns beim zweiten Durchgang nur 2 Teile Essen gefehlt haben.
  • Terra: Ein Schätzspiel bei dem man Orte der Welt, Jahreszahlen und Größen schätzen muss. Je unbekannter die Orte, desto besser und desto lustiger. Gut bin ich bei diesen Spielen allerdings nicht.
  • Linkee: Ein Partyspiel. Auf einer Karte werden 4 Fragen gestellt. Die 4 Antworten zusammen sollen in eine Kategorie passen. Diese Kategorie gilt es zu erraten. Es gibt Karten, da ist es relativ einfach und dann gibt es wieder Karten, da kann man gar nicht darauf kommen, wenn man nicht alle Antworten kennt und selbst dann, kommt man manchmal nicht drauf. Außerdem sind manchmal die Fragen schon in der Kategorie, die gesucht wird und das zerstört irgendwie ein bisschen die Lust am Spiel. Außerdem sind die Siegbedingungen einfach nur zur Verlängerung des Spiels gedacht. Wenn man es ohne die Regeln für den Sieg spielt, dann kann es recht lustig sind. 
Am Sonntag ging es dann zuerst wieder in die Austria Con zum nächsten Kickstarter, aber das kommt im nächsten Blogeintrag. Dieser ist eh schon viel zu lang. Bilder werden auch nachgereicht.

Wednesday, 28 October 2015

Umzug und andere "neue" Situationen

Rotentchen und der Umzug
Mitte Oktober war es endlich soweit. Die Schlüssel für die erste eigene Wohnung wurden übergeben. Schon lange davor wurden Möbel ausgesucht, der Termin für die Küchenlieferung war angesetzt und ebenso alles für den Umzug vorbereitet.
Tipp 1 für einen gelungenen Umzug: über Willhaben lassen sich leicht gratis Umzugskartons beschaffen, entchen muss nur früh genug damit anfangen. Außerdem sollte man wissen was entchen alles mitnehmen will aus der alten Wohnung.
Schon im Sommer wurden bei einem Ikea Besuch die Möbel ausgewählt und online in einer Einkaufsliste gespeichert. Damit hat man immer die Übersicht, ob die Produkte gerade im Geschäft erhältlich sind und man kann auch die jeweilige Anzahl einspeichern. Noch dazu kann man sich die Liste ausdrucken und nach Regalnummer in der Selbstbedienungshalle sortieren lassen, sodass man nicht mehr durch die Schauräume gehen muss um die Nummern zu finden.
Tipp 2 für einen gelungenen Umzug: Die Einkaufslistenfunktion von Ikea auch online abspeichern, so können die Mitarbeiter bei Ikea direkt darauf zugreifen und die Waren aus der Warenausgabe alle zusammen ausstellen.
Tipp 3: Wenn man Waren aus der Warenausgabe auf der Liste hat, dann diese zuerst bezahlen und dann erst den Rest aus der Selbstbedienungshalle holen. So sind die Waren in der Warenausgabe ohne Warten einfach abzuholen, da man die Wartezeit mit den restlichen Einkauf gefüllt hat.
Tipp 4: Wenn man einen richtig großen Einkauf hat und einen Transporter von Ikea mieten will, dann sollte man es nicht über das Internet machen, sondern telefonisch. Es gibt zwei Transportergrößen und bei der Onlinebestellung bekommt man den kleineren. Allerdings passen alle Ikeapakete in den kleineren Transporter hinein.
Der Transporter war also gemietet, ein Fahrer eingeteilt und Helfer bestellt. Auch wenn die Uni teilweise einen Strich durch Rotentchens Planung gemacht hat, weil die Helfer zwischendurch auf die Uni mussten, es hat alles super geklappt. Der Transporter wurde sogar frühzeitig bereitgestellt, der Einkauf bei Ikea war schnell erledigt und das Einräumen in den Wagen ging auch schneller als gedacht. Schon war man auf dem Weg zur Wohnung. Die Helfer, die eigentlich schon bei der Wohnung warten sollten, hatten allerdings etwas Verspätung, da die Straßenbahn einen Ausfall hatte. Aber immerhin wurde der perfekte Parkplatz ergattert, schnell alles ausgeladen, was ausgeladen gehörte und damit auf zum nächsten Halt. Insgesamt ist sich alles immer mit jeweils einer Fahrt ausgegangen, was nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich war. Zwei Betten (voll aufgebaut) und zwei Matratzen und vier kleine Regale (ebenfalls aufgebaut) in einen Transporter zu schlichten, war schon eine größere Aufgabe als die Ikeapakete.
Tipp 5: für das Siedeln sollte man immer eine gerade Zahl an Menschen haben, die tragen können. Einige Möbelstücke sind nur zu zweit tragbar und da ist eine ungerade Zahl eher nutzlos, wenn immer einer oder eine warten muss.
Nachdem also die Pakete und auch die alten Möbel mit dem Transporter in die neue Wohnung gebracht worden waren, wurde das Aufbauen angegangen. Eigentlich hätte Rotentchen nicht gedacht, dass bis auf drei Ikea Pakete alles aufgestellt werden würde, aber dem war so. Nur der Schreibtisch, die Vitrine und der Kleiderschrank waren noch nicht zusammengeschraubt, als es um sieben am Abend in die Pizzaria ging. Sogar die Ivar Regale waren schon einmal lasiert und aufgebaut.
Am nächsten Tag ging es dann – nach einer erholsamen aber kurzen ersten Nacht in der neuen Wohnung – weiter. Ein Teil fuhr noch einmal zum Ikea um Kleinkram und vergessene Dinge zu kaufen. Dies stellte sich als Langwieriger heraus, als der erste Ikea Einkauf. Allerdings gab es für diesen Einkauf auch keine Liste – bzw. nur teilweise, weil Dinge wie eine Butterdose und so weiter eher erst vor Ort ausgesucht werden. Der andere Teil begann derweil damit, die Umzugskartons und alles andere in die neue Wohnung zu bringen. Dies war so schnell geschehen, mit zwei Autos und jeweils nur einer Fahrt pro Abholungsort, dass dann schon mit dem Aufbau der anderen Ikea Pakete begonnen werden konnte.
Am Abend war dann alles geschafft, bis auf den Badezimmerspiegelschrank waren alle Ikeasachen aufgebaut und alles Kisten waren so verstaut, dass man noch in der Wohnung schlafen konnte.
Am dritten Tag ging man es dann erst mal ruhiger an. Am Vormittag wurde ein Spaziergang gemacht und am Nachmittag ging es mit auspacken los. Das Auspacken ist jetzt, am fünften Tag immer noch nicht ganz fertig, aber die wichtigsten Kisten sind ausgepackt, es fehlen eigentlich nur noch die DVDs und einige Schreibtischsachen, die allerdings noch warten müssen bis die jeweiligen Regale an der Wand angebracht sind.
Alles in allem ging der Umzug reibungsloser und schneller von statten als entchen sich das gedacht hat.
Tipp 6: Gute Freunde sollte man sich vor einem Umzug suchen, sodass man dann genügend Helfer hat!

Vorfälle in der neuen Wohnung
Das es in einem Haus, in dem es kontinuierlich zu Bohrarbeiten und Umzügen kommt, nicht immer ruhig ist, ist ja keine große Sache, aber es gibt doch ein paar Dinge, die vielleicht anders laufen sollten.
Punkt 1: Die Beleuchtung am Gang wird über Bewegungsmelder gesteuert, diese sind aber offenbar so fein eingestellt, dass ein Lufthauch sie betätigt. Das Licht geht also immer wieder für ein paar Sekunden aus und dann wieder an. Da das Schlafzimmer zum Gang ein Fenster hat, muss man in der Nacht also die Außenjalousien herunterlassen, damit man nicht durch das ständige ein und aus gestört wird.
Punkt 2: Der Gang ist nach außen hin offen – ein sogenannter Laubengang. Das ist ja alles schön und gut, so kommt auch im Schlafzimmer mal bei offenen Fenster frischer Luft herein, aber im Stiegenhaus gibt es im Zwischenstock und im Erdgeschoss punkte, an denen sich das Wasser des Regens sammelt und nicht abrinnen kann bzw. dann weiter in das Gebäude eindringen kann. Das ist ein echter baulicher Mangel und muss behoben werden, vor allem wenn jetzt dann der Winter kommt.
Punkt 3: Im Gemeinschaftsraum wurde eine Küchenzeile aufgestellt mit Waschbecken und Mikrowelle. Allerdings haben die Monteure es geschafft, die Wasserleitung anzubohren weshalb jetzt im Gemeinschaftsraum in der Wand das Wasser steht und erstmal trocknen muss – hoffentlich bildet sich kein Schimmel – damit der Raum wieder benutzt werden kann. Jetzt riecht es schon sehr schlecht darin.
Punkt 4: Seit Freitag – nun ist es Mittwoch – ist die Heizung schon zweimal ausgefallen. Einmal über die ganze Nacht, es wurde aber dann in der Früh schnell behoben und einmal war es nur in die Nacht hinein, keine Ahnung wie lange wirklich, Rotentchen hat geschlafen.
Punkt 5: Rotentchen hat keine Waschmaschine, weil es ja eine Waschküche im Haus gibt. Diese ist mit drei Waschmaschinen und drei Trocknern ausgestattet. Diese müssen mit der Quickfunktion der Bankomatkarte bezahlt werden und zwar im Voraus. Das Problem. Ein Automat bedient immer gleich eine Waschmaschine und einen Trockner, es ist also kontraproduktiv, wenn zwei Parteien gleichzeitig waschen, weil das Geld nicht getrennt gesehen wird vom Automaten. Außerdem sind die Kosten eindeutig zu hoch. Ein Euro für eine Kilowattstunde ist vielleicht für die Waschmaschine okay, wo man dann zwischen 70 und 90 Cent zahlt für eine Wäsche, aber beim Trocknen muss man dann schon über fünf Euro zahlen. Deswegen wurde gleich mal ein Wäscheständer angeschafft. Gewaschen wird also weiterhin, getrocknet aber nicht mit der Maschine sondern im Wohnzimmer.
Weitere Anekdoten kommen dann wohl erst mit der Zeit. Allerdings gibt es einige weitere Ärgernisse und Vorkommnisse zu berichten.
Zum einen gibt es erst Mitte November Internet, weil die von A1 zu wenige Leute beschäftigen, die mit Glasfaseranschlüssen umgehen können – da müssen zwei Leute kommen und es dauert genauso lang wie die Küche aufzubauen (das waren auch nur zwei Leute). Also bis dahin nur mobiles Internet und Internet in den Büchereien und bei Mama zu Hause.
Zum anderen wurde Rotentchen heute durch einen Alarm geweckt, konnte aber nicht genau ausmachen woher er kam. Stellte sich heraus, dass es der Alarm für die Kassen im Hofer war. Nun weiß Rotentchen also, das es im Falle eines Falles auch vom Rauchmelder in der Wohnung wach wird, denn der ist noch lauter.


Monday, 7 September 2015

Ars Electronica Festival und eine wunderbare menschliche Erfahrung

Am Samstag haben sich Rotentchen und Sally auf den Weg nach Linz gemacht, so wie es eigentlich jedes Jahr schon gewesen ist - letztes Jahr war eine Ausnahme. Grund für den Besuch in Linz ist das wunderbare Museum Ars Electronica bei dem sich Kunst und Technik verbindet. Diesmal war sogar Ars Elektronica Festival und Klangwolke und somit wurde das Sommerticket der ÖBB wieder herausgekramt und sich auf den Weg nach Linz gemacht. Und auf dem Weg nach Linz gab es schon die erste postive Überraschhung. 

Zurzeit haben wir in Österreich ja ein bisschen so etwas wie einen massiven Flüchtlingsstrom nach Deutschland und die ganzen Menschen müssen am Westbahnhof umsteigen um nach Salzburg, München oder Frankfurt zu kommen. Das wussten wir aber schon, bevor wir hingefahren sind und haben im Zug auch zwei Sitzplätze reserviert, damit wir nicht bis Linz stehen müssen. Am Bahnhof angekommen war zuerst überhaupt nichts von Menschenmassen zu sehen, erst auf den Bahnsteigen konnte man sich vorstellen, wie viele Menschen da gerade auf ihren Zug warten. Unser Zug sollte um 13.30 gehen, aber es gab da ein Problem. Der Zug, der um 12.30 fahren sollte, stand noch am Gleis und es sah nicht so aus, als würde er bald abfahren. Also haben wir gewartet, bis bei unserem Zug ein neues Gleis angeschrieben war und wollten dann auf den Bahnsteig gehen. Allerdings war der Bahnsteig von Polizisten abgesperrt. Wir konnten dann durch, weil wir eine Reservierung hatte und sind nach ganz vorne beim Bahnsteig gehetzt, weil wir im zweit-vordersten Wagon reserviert hatten. Am Bahnsteig selbst sind viele Leute ausgestiegen, sind einige Familien von Flüchtlingen noch am Boden gesessen und sind die Caritas mit Dolmetscher und Wasserflaschen herumgegangen. In unseren Zug wurde erstmal niemand hereingelassen, nur die Leute mit Reservierung. Dann kam die Durchsage von Schaffner, wir haben etwas Verspätung, aber das war ja schon abzusehen. Schließlich haben sie dann doch noch ein paar Flüchtlinge hereingelassen, allerdings war unser Zug bei weitem nicht so voll wie der Zug uns gegenüber. Der ist dann ca. fünf Minuten vor unserem abgefahren. Wir hatten ca. 25 min Verspätung. Später haben wir dann erfahren, dass sie nun nur noch gezielt soviele Leute reinlassen, dass der "normale" Bahnfahrer auch noch Platz hat. Nach etwas mehr als einer Stunde und umgeben von vielen schlafenden Flüchtlingen sind wir dann in Linz angekommen und dort haben wieder Menschen am Bahnhof gewartet, Essen verteilt und Decken und Hygieneartikel. Es war wunderschön anzusehen, wie viele Menschen helfen und wie gut dies alles funktioniert. 

Nun aber zu unserem Besuch in Linz. Zuerst ging es zum ehemaligen Postverteilungszentrum direkt neben dem Bahnhof in die Post City. Dort war ein Teil des Ars Electronica Festivals untergebracht, vor allem auch der Schwarzmarkt. Dort können Künstler und Künstlerinnen ihre Kunst verkaufen. Ich habe dort ein wunderbares kleines Büchlein erstanden. Allerdings ist es erst für 18+ geeignet. Es sind nämlich Haikus zu Penisen und die besagten Penise sind auch abgedruckt. Das ganze wurde von Sarah Hiebl gefertigt, die sich im Chat Roulette inspirieren hat lassen. Sie hat auch ganz entzückende Spiele programmiert und gezeichnet. "Mary woke up today" habe ich damals am Radiusfestival gespielt. Außerdem gab es dort noch andere coole Dinge zu sehen. 








Dann ging es weiter zum Ars Electronica und dort haben wir uns die Dauerausstellung kurz angesehen, einen Stop-Motion-Film gedreht, der leider nicht vollständig per Email verschickt wurde und die Sonderausstellung der ESA besucht. Die Bilder von der Erde sind schon immer wieder faszinierend. Außerdem gab es zum Abschluss noch einen Besuch um Deep Space, beim Game Space. Dabei wurden kleine Spiele vorgestellt, die nur mit Hilfe von Sensoren am Boden funktionieren. Dabei muss man herumlaufen und zum Beispiel Fische fressen oder aber geben Space Invaders Kooperativ vorgehen oder eine Art Tetristurm um die Wette bauen. Das ganz hat nach sehr viel Spaß ausgesehen und man bewegt sich dabei wirklich sehr viel. Allerdings kann man sowas zu Hause vermutlich eher nicht umsetzen. Von wegen Platz und Technik. 

Danach war ich allerdings so fertig, dass wir nicht mehr bis zur Klangwolke gewartet haben, sondern den Zug nach Wien genommen haben. Auch jetzt am Abend sind in Linz noch Menschen am Bahnsteig gestanden und haben Sachen verteilt an die Menschen, die sie haben wollen. Der Anblick hat mich sehr gerührt. 

Friday, 21 August 2015

Urlaub in der dritten Heimat - Salzkammergut - mit Weiterreise nach Graz

Letzte Woche ist Rotentchen aufgebrochen zu einem Kurzurlaub im Salzkammergut - genauer Gosau am Dachstein.
Das erste, das was auffiel - es ist kühler. Während die Hitze Wien gefangen hielt, war es im Gosautal angenehm warm, aber bei weitem nicht unerträglich heiß und eine Abkühlung im Gosausee gleich nach der Ankunft war natürlich auch toll. Das Wasser war sogar kälter als erwartet und nach dem Schwumm im Wasser brauchte man die Sonne sogar um wieder warm zu werden. Im Schatten war es dann direkt kalt.

Am nächsten Tag ging es zu einer kleinen Wanderung zum Hinteren Gosausee. Zuerst am Vorderen See vorbei, dabei die ganzen Touristen überholen und dann hinauf in den Wald. Die erste Pause gab es bei der Jagdhütte und Alm wo die den Film "Die Wand" gedreht haben. Dann ging es weiter zur Gosaulacke. Die hatte erstaunlich wenig Wasser, aber das Wasser war um so kälter. Mehr als einen Fuß setzen Menschen da nicht hinein. Rotentchen kann aber als Ente natürlich einen Schwumm tun. Außerdem wurden dadurch Verwandte von Rotentchen angelockt.
Der weitere Weg zum Hinteren Gosausee war dann steiler, in der Sonne und man geriet ganz schon ins Schwitzen. Umso angenehmer war dann die Erfrischung des Sees und das anschließende Essen am Ufer. Der See hatte offenbar diesen Sommer schon weniger Wasser, da man ziemlich lang nach auf Wiesenboden durch Wasser gewatet ist. Außerdem gab es etwas einzigartiges zu bewundern. Unterwasserkuhfladen. (Leider ließ sich davon kein Bild machen!) Der Rückweg wurden dann nur durch einen Sprung ins Wasser des vorderen Gosausees unterbrochen.

Vor der Lacke

In der Lacke

Verwandte Enten bei der Lacke

Schwumm im hinteren Gosausee

Am dritten und letzten Tag des Urlaubs wurde Hallstatt besucht. Mit dem Bus ging es bis nach Hallstatt Lahn und dann wurde erstmal die Stadt angeschaut. Da hat sich auch einiges verändert seit dem letzten Mal. Dann ging es nach schnell Verpflegung einkaufen und mit der Standseilbahn hinauf auf dem Berg. Bei der Aussichtsplattform hat Rotentchen eine neue Freundin getroffen. Sally - die Bergwerksente. Die beiden haben sich so gut verstanden, dass Sally Rotentchen von nun an begleitet.

Rotentchen und Sally vor der Aussichtsplattform
Nach der Aussichtsplattform ging es den Soleweg zurück zur Gosaumühle, wo dann genüsslich im Hallstättersee geschwommen wurde. Allerdings ist das Wasser dort so flach, dass man gute 20 m hinausgehen muss um als Mensch nicht mehr stehen zu können.
Nach dem Schwimmen im Hallstättersee

Am Abend wurde dann der Panoramaweg vom Mittertal ins Hintertal begangen und der Rückweg am Gosaubach entlang bestritten.

Am Freitag ging dann die lange Reise los. Von Gosau nach Bad Radkersburg. Vor acht Uhr wurde der Bus genommen, dann hatte man eine Stunde Aufenthalt in Steeg Gosau, da ging es mit dem Zug nach Steinach Irdning. Dort hat man dann erfahren müssen, dass der IC nach Graz leider eine Stunde Verspätung hat. Daraus wurden dann noch 70 min und schließlich sogar ein bisschen mehr. In Graz hatte man dadurch keine halbe Stunde Aufenthalt um sich ein Mittagessen zu kaufen, sonder musste in einem Spring mit Koffer zum anderen Zug hetzen. Immerhin, kam man dann nur mit einer Stunde Verspätung in Radkersburg an.

Nach einem kurzen Besuch in Radkersburg ging es dann noch am gleichen Abend nach Graz, wo das weitere Wochenende verbracht wurde.

Am Samstag war es schrecklich heiß in Graz, aber ein Innenstadtbummel mit Eisessen, wurde dennoch gemacht. Immerhin im Stollen unter dem Schlussberg war es kühl und davor konnte man die Füße in einen Brunnen abkühlen. Beim Eisessen wurden wir durch Bienen und Wespen belästigt, wie gut, dass Gummienten vor Wespenstichen keine Angst haben.
Lustiges Klangspiel in Graz - jede Klaviertaste lässt eines der Dinge am Tisch "erklingen".
Am Sonntag ging es dann wieder zurück nach Wien. Wobei der Zug auch wieder Verspätung hatte, aber diesmal nur 5 min.

Monday, 3 August 2015

Bratislava

Letzten Mittwoch - den regnerischsten Tag der Woche - hat Rotentchen den Twin City Liner bestiegen und ist nach Bratislava gefahren. Der Donau entlang, immer vom Regenwolken begleitet ging es 90 min mit dem Schiff von einer Stadt zur anderen. Luftlinie sind die Städte nicht ca. 60 km. entfernt von einander. Angeblich die am wenigsten von einander entfernten Hauptstädte Europas. 

Dort angekommen hat es erstmal geregnet, aber nicht stark. Um halb elf kam Rotentchen an, dann ging es zu einem Platz, gegenüber des Nationaltheaters. Dort wurde auf die Reiseführer der Freetour gewartet. Mit diesen ging es dann 150 min durch die Stadt. Mit Geschichten über die Stadt, das Land und die Menschen und ihre Geschichte. Dabei kamen wir nicht nur durch die Altstadt, sondern auch zu den neueren Teilen der Stadt. Allerdings haben wir die Donau nicht überquert. 

Nach der Tour ist Rotentchen dann alleine nicht weiter gezogen. Zur St. Michael Kathedrale, wo Maria Theresia gekrönt wurde und dann hinauf zur Burg Bratislava. Von dort hat man auch Österreich gesehen. Die Windräder stehen nämlich nur in Österreich. Wäre ein gutes Wetter gewesen, dann hätte man auch nach Ungarn sehen können. Da es aber bewölkt war, wurde daraus nichts. Am Weg zurück zum Twin City Liner hat Rotentchen noch in einem kleinen Cafe pausiert und eine der besten heißen Schokoladen getrunken, die es gibt. 

Natürlich kam dann genau zum Ende des Städtebesuchs die Sonne wieder heraus. So eine Gemeinheit. 

Fotos werden noch nachgeliefert. 

Friday, 10 July 2015

Radius Festival MQ Wien

Gestern Nachmittag hat Rotentchen dem Radius Festival im Museumsquartier einen Besuch abgestattet. Dort kann man Computerspiele spielen, testen und sich mit den Entwicklern unterhalten.

Gespielt habe ich: 
Ein Co-Op-Spiel. Man spielt jeweils einen Elefanten und muss Kisten ziehen oder hochheben. Die Kisten bewegen sich dann jeweils in beiden Leveln. Man muss also zusammenarbeiten. Die Grafik ist nett gemacht und die Rätsel sind gar nicht so einfach, wie sie am Anfang aussehen. 
  • vlt. Bollwerk
Wenn das Spiel wirklich so heißt, dann habe ich gut geraten. Es ist ein Tower Defense Spiel für Multi touch geräte, man spielt mit 2-4 Spielern und muss 10 Minuten überleben. Es muss allerdings nur einer der Spieler überleben. Dennoch ist es extrem schwer, denn es kommen Horden an ... Monstern. Man kann Türme bauen, Ausrüsten und Aufwerten, aber auch Truppen ausbilden und losschicken. Dabei regeneriert sich das Geld mit Zeit und toten Gegnern wieder. 
Wegen diesem Spiel ist Rotentchen zum Festival gegangen. Das Spiel durfte Rotentchen schon einmal als quasi Testerin spielen. Damals mit ihrem Cousin, weil es auch ein Co-Op-Spiel ist. Die Idee ist recht einfach. Man ist eine Packung Suppengrün - zusammengebunden mit einem Gummiband. Dieses kann nun eingesetzt werden um die Spieler zu katapultieren, einer nach dem anderen. Das Suppengrün ist nämlich zum Leben erwacht und will aus dem Supermarkt fliehen. Dabei gibt es Hindernisse zu überwinden, wie etwa Stacheln, Mixer oder in der Tiefkühl-Abteilung Schneebälle. Außerdem muss man Höhen überwinden und man kann auch fliegenden Fischstäbchen fahren. Dass man auch Wassertropfen einsammeln kann um Punkte zu bekommen rückt bei der tollen Grafik und dem Spielprinzip fast in den Hintergrund.
Im Vergleich zum ersten Testspiel wurde die Mechanik des Gummibandes verbessert und auch einige andere Bugs wurden gefixed. Es gibt zwar bis jetzt nur 6 Level, aber sie manchen unheimlich viel Spaß. Ausprobieren kann man die Demo auf der Homepage. Schaut rein!
  • MADchen - ein Mädchen mit Teddy im Dunklen muss aus Räumen mit bösen Monstern fliehen!
MADchen ist wie der Name schon sagt ein Spiel über ein Mädchen, dass im Dunklen nur mit ihrem Teddy bewaffnet gegen ihre eigene Fantasie zu kämpfen hat, denn da werden aus Topfpflanzen böse Monster und vieles mehr. Ziel ist es immer, die Tür zu beleuchten und dann in den nächsten Raum zu kommen. Dabei können Spiegel benutzt werden um von einem Ort zum anderen zu gehen, aber nur wenn sie beleuchtet sind. Der Teddy kann geworfen werden um Monster abzulenken und Lichtschalter und Kerzen erleuchten die Räume, wenn man sie einmal angeschalten hat. 
Die Stimmung von Grafik und Sound her ist im Spiel super getroffen und man hat teilweise wirklich Angst, wenn die Monster kommen. Außerdem ist die Bedienung so simple wie möglich gehalten. Es gibt nur links oder rechts gehen, Teddy werfen oder mit Dingen interagieren. Kein Springen, kein Kämpfen und kein Zeitdruck. Man kann also in aller Ruhe überlegen, sich Schrittweise dem Monster nähern und die Level sind recht kurz gehalten, sodass man sich auch nur 10 Minuten damit beschäftigen kann, wenn man mal kurz Pause machen will. 
Das Spiel ist PC schon herunterladbar und wird auch für Mobile Geräte erscheinen. Man kann es gratis spielen, aber es gibt auch die Möglichkeit die Entwickler und Entwicklerin zu unterstützen. 
  • De Mambo - 4 Spieler gegeneinander - erinnert an Bomberman!
De Mambo ist ein Spiel für bis zu vier Spieler. Man spielt mit einem Supernintendokontroller und versucht seinen Punkt so zu positionieren, dass man die anderen Spieler aus dem Bildschirm schiebt, stößt, usw. Jeder Spieler hat drei Leben, kann aber wenn er dreimal gestorben ist, wieder ins Spiel kommen. Der Spieler ist dann am Rand der Spielfeldes unterwegs und versucht seine Gegner zu "fangen" um so ein Leben zu klauen. Es ist am Anfang recht chaotisch, aber ich glaube es hat Potenzial als Partyspiel, denn es ist kurzweilig und fördert Konkurrenzverhalten
  • Fugl - Ein Vogel fliegt durch verschiedene Welten!
Fugl hat Rotentchen auf dem Tablet gespielt. Dabei steuert man einen Regenbogenvogel durch eine Welt, die etwas an Cube World. Man kann den Vogel mittels Fingerbewegung steuern und wenn man beide Finger am Tablet hat, dann schlägt er mit den Flügeln. Zum eingewöhnen kann man über den Schluchten fliegen, aber schöner ist es natürlich durch die Schluchten hindurch, aber auch schwieriger. Es gibt verschiedene Biome, Dschungel und eine Art Grand Canyon habe ich gesehen. 
Box Buddies auf einem Spieleautomaten

Tied Together Level Auswahl

Tied Together Stuntman Karotten mit Augen - fast hätte ich eine geklaut

Fugl - leider sieht man nicht viel von der Welt durch welche der Vogel fliegt

Außerdem habe ich noch ein bisschen so herumgeschaut und anderen beim Spielen zugeschaut. Es gab dort etwa ein Spiel, wo man Schneemänner bauen muss. Dabei hat man einen Platz vorgegeben, der teilweise mit Schnee bedeckt ist und es gibt drei Kugeln - diese können schon unterschiedliche Größe haben - und Hindernisse. Man muss nun die Kugeln so rollen, dass man sie zu einem Schneemann zusammensetzen kann. Jeder Schneemann und jede Schneefrau bekommt dann noch ein individuelles Aussehen und einen Namen. 
Es gab auch Her Story zu spielen. Ein wunderbares Detektivspiel der anderen Art. Man startet mit kurzen Clips aus einem Verhör einer Frau und muss dann durch gezieltes Suchen nach Begriffen ihre Geschichte herausfinden. 
Space Box habe ich beobachtet. Hier muss man eine Box von einer Plattform zur anderen ziehen. Dabei darf die Box nicht fallen. Man spielt glaube ich gegeneinander am Tablet und hat ein Zeitlimit. Da die Plattformen im Weltraum sind, gibt es weniger Schwerkraft und die Box kann ziemlich weit fliegen, wenn sie will. 

Wer noch hinschauen will, das ganze geht noch bis Sonntag, allerdings sind nicht immer alle Spiele an allen Tagen zu spielen. 
Euer Rotentchen

Friday, 3 July 2015

Wandern im Lungau - Mariapfarr

Rotentchen verweilt seit Samstag in Bruckdorf bei Mariapfarr um sich dem Wandern hinzugeben. Jeden Tag wurden ein bisschen mehr Höhenmeter an die Tagesordnung gesetzt.
Am ersten Tag gab es noch Regen mit zwischenzeitlichen Sonnenschein, danach ging es mit den Temperaturen immer weiter hinauf und schließlich soll dieses Wochenende der Höhepunkt der Hitzewelle erreicht werden. 

Am ersten Tag ging es von Bruckdorf nach Hinterweißpriach und wieder zurück.
Zuerst startet der Weg recht steil, doch dann geht es mehr oder weniger flach weiter, immer über dem Talboden nach Hinterweißpriach.
Der ideale Wald zum Mooshäuslbauen!
Mit kleinen Bächen überall.
Und Kälbern auf der Weide!
Der Rückweg führte dann im Talboden durch das Auenland - Hobbits sind leider nicht mehr heimisch!
Dafür Enten mit vielen kleinen Küken!
Und Wiesen so weit das Auge reicht!
Am zweiten Tag wurde das Lignitztal erkundet bis zum Lignitzsee und wieder zurück. Die Anfahrt zum Tal wurde mit einem Taxi bewältigt. 








Am dritten Tag ging es von Hinter Weißpriach los zum Karnersee und natürlich auch wieder zurück. Der erste Teil der Strecke war Forststraße durch den Wald und nicht wirklich schön, aber der See oben hat die Strapazen belohnt. 




Am vierten Tag ging es mit der Seilbahn Großeck hinauf und dann haben wir den Hausberg der Mauterndorfer - das Speiereck - bestiegen. Hinunter ging es aber nicht wieder zur Seilbahn Großeck, sondern zur Sonnenbahn hinunter nach St. Michael/St. Martin. Von dort aus gab es dann einen Bus nach Hause. 
Mit der Seilbahn hinauf

Am Gipfelkreuz sitzend. 
Am fünften Tag hat Rotentchen solche Blasen auf den Füßen gehabt, dass sie nicht mit zur Seenwanderung gegangen ist, sondern einen Kulturtag eingelegt hat. Es wurde die Burg Mauterndorf besucht, die zwei Museen beherbergt und dann wurde ein fauler Nachmittag auf Balkonien verbracht. 
Kirche von Mauterndorf

Der Brunnen vor der Kirche bietet Abkühlung!

Fast alle Häuser an der Hauptstraße sind renoviert und mit Fasadenbemahung ausgestattet.

Ein alter Meilenstein von 200 AD. 

Von der Fleischerbrücke aus

Und die anderen Seite der Fleischerbrücke

Blick auf die Burg!

Rotentchen fühlt sich als Teil der Ausstellung - hier auf einem Fuhrwerk, das gerade kontrolliert wird um die Maut einzutreiben.

Gang vor der Kapelle

Vor den Fenstern zum Rittersaal - auf dem Weg zu den Keutschacher Zimmern.

Die Rübe war das Zeichen von Leonhard von Keutschach, der die Burg ausbauen lies.

Blick in den Burghof

Am sechsten Tag ist nun schwimmen und ausruhen angesagt bevor es am siebten Tag wieder nach Hause geht.